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Ripple: US-Behörde für Verbraucherschutz sieht großes Potenzial

  • Die amerikanische Behörde für Verbraucherschutz im Finanzsektor hat auf die wachsenden Trends im Markt für grenzüberschreitende Zahlungen aufmerksam gemacht und dabei Ripple als einen der großen Trends identifiziert.
  • Die Behörde sieht es jedoch kurz- bis mittelfristig für unwahrscheinlich an, dass neue Technologien, wie die von Ripple, das Korrespondenzbankennetz ersetzen werden.

Ripple hat mit seiner Technologie für grenzüberschreitende Zahlungen das Interesse des United States Consumer Financial Protection Bureau (CFPB), einer Behörde der Regierung der Vereinigten Staaten, die für den Verbraucherschutz im Finanzsektor zuständig ist, auf sich gezogen. In einer Veröffentlichung mit dem „Remittance Transfers under the Electronic Fund Transfer Act (Regulation E)“ stellt die Behörde fest, dass sie den Markt für Überweisungstransfers schon seit einiger Zeit beobachtet.

Die Verbraucherschutzbehörde weist auf drei wesentliche Entwicklungen am Markt für Überweisungen hin. Erstens ist dies ein anhaltendes Wachstum und eine steigende Funktionalität des „globalen Zahlungsverkehrs-Innovationsprodukts“ (gpi) der Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT). Hierdurch, so die CFPB, erhalten die sendenden Institutionen mehr Vorabinformationen bei den grenzüberschreitenden Überweisungen. Zugleich strebt SWIFT die Ausweitung der Kapazitäten zur Unterstützung dieser Zahlungen an.

Zweitens beobachtet die CFPB auch ein anhaltendes Wachstum der „Fintech“-Anbieter, die keine Banken sind und ihre Reichweite durch neue Partnerschaften und Beziehungen zu Banken ausbauen. Explizit führt die CFPB in ihrem dritten Trend auch ein „fortgesetztes Wachstum und die Ausweitung von Partnerschaften von Unternehmen mit virtueller Währung wie Ripple, die […] grenzüberschreitende Geldüberweisungen als auch eine virtuelle Währung, XRP, anbieten, die zur Abwicklung dieser Überweisungen verwendet werden kann“, an.

CFPB spricht Vorteile als auch Probleme von Ripple an

Wie die Verbraucherschutzbehörde feststellt, bieten die neuen Technologien Wege grenzüberschreitende Zahlungen einerseits abschätzbar in Hinblick auf die Gebühren, andererseits auch kostengünstiger zu gestalten. Allerdings weist die CFPB auch auf Grenzen der Technologie, beispielsweise von Ripple, hin:

Alle diese Entwicklungen wenden Elemente eines geschlossenen Netzwerk-Zahlungssystems auf grenzüberschreitende Geldüberweisungen an, die von Banken und Kreditgenossenschaften getätigt werden. Wie […] erörtert, übt in einem geschlossenen Netzwerk-Zahlungssystem in der Regel eine einzige Einheit ein hohes Maß an End-to-End-Kontrolle über eine Transaktion aus.

Zugleich stellt die Behörde fest, dass dies zu einer stärkeren Standardisierung und Erleichterung führen könnte, durch die die sendenden Institutionen genau wissen können, welche Wechselkurse und welche Gebühren für Dritte anfallen.

Das Bureau glaubt auch, dass eine erweiterte Adaption des gpi-Produkts von SWIFT oder der Ripple Produktreihe es Banken und Kreditgenossenschaften in ähnlicher Weise ermöglichen könnte, den genauen Endbetrag zu kennen, den die Empfänger von Überweisungen erhalten, bevor diese versandt werden.

Basierend auf der Marktbeobachtung und den Erfahrungen der Behörde sowie auf dem Feedback von Banken, Kreditgenossenschaften und anderen Verbänden erklärt sie auch, dass es aller Voraussicht nach zeitnah, trotz der Vorteile, zu keinem Wechsel im System für grenzüberschreitende Zahlungen kommen wird:

[…] dass es nach unserer Ansicht weder kurz- bis mittelfristig wahrscheinlich ist, dass die oben beschriebenen Entwicklungen die Abhängigkeit vom Korrespondenzbankennetz als vorherrschende Methode für Banken und Kreditgenossenschaften zur Versendung von Überweisungen vollständig beseitigen könnten.

Der Leiter der Rechtsabteilung von Ripple, Stuart Alderoty, wies auf den Bericht des United States Consumer Financial Protection Bureau hin und sagte, dass die Einschätzung der Behörde über die Vorhersagbarkeit der Gebühren der Services von Ripple richtig sei.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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