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Ripple schlägt vor, dem XRP-Ledger neue, föderierte Sidechains hinzuzufügen

  • Ripple schlägt die Einführung von Sidechains vor, um sicherzustellen, dass Smart Contract Adjacents auf dem XRP-Ledger (XRPL) ermöglicht werden. 
  • Dieser Vorschlag wurde durch die rasante Entwicklung der Defi in den letzten Jahren beeinflusst. 

Die Evolution des Krypto-Ökosystems schreitet schnell voran und treibt die Branche in eine Ära der technologischen Innovationen. Inzwischen haben wir die Einführung dezentralen Anwendungen gesehen (DApps) und einen generellen Dezentralisierungstrend vieler Aspekte in allen Finanz-Märkten (DeFi). Um mit der schnell fortschreitenden Entwicklung Schritt zu halten, schlug nun der CTO von Ripple Labs, David Schwartz, die Einführung von Sidechains vor, um sicherzustellen, dass Smart Contracts auf dem XRP-Ledger (XRPL) aktiviert werden können.

Als Grund nannte er die steigende Nachfrage der Nutzer nach der Implementierung von Smart Contracts. Dies widerspricht der langjährig vertretenen Auffassung, dass, komme was da wolle, die hohe Effizienz des XRP Ledgers bei Zahlungsvorgängen auf keinen Fall  beeinträchtigt werden darf.

„Heute habe ich meine Vorstellungen von föderierten Sidechains beim XRP Ledger dargelegt, was eine Menge Dinge nach sich zieht, aber im Wesentlichen bedeutet, dass jeder, der will, eine Sidechain zum XRPL betreiben kann.“

Bei dieser Implementierung würden eine oder mehrere Sidechains über eine Software namens „Federator“ mit dem Hauptnetzwerk der XRPL verbunden werden. Die Sidechains könnten entscheidend zur Verwirklichung von Ripples Vision beitragen, eine neue Klasse von Krypto-Nutzern zu erschließen. Jeder interessierte Nutzer kann die Sidechains betreiben und auch DeFi, Smart Contracts und andere Funktionen implementieren. Am wichtigsten ist, dass man seinen eigenen Ledger betreiben und mit seiner eigenen nativen Währung arbeiten kann. Schwartz erläuterte weiter, dass Sidechains ihr eigenes Reservesystem, ihr eigenes Gebührensystem und ihre eigene Transaktionskapazität haben können.

Auf die XRPL importierte föderierte Vermögenswerte würden an der integrierten dezentralen Börse (DEX) der XRPL gehandelt. Wenn XRPs auf die Sidechains importiert werden, würden sie auch für die Liquidität auf ihrer integrierten DEX verwendet werden. Jede Sidechain wird ein „Trust-Konto“ im XRPL-Hauptnetz haben, um Vermögenswerte im Namen der Nutzer der Sidechains zu halten.

Sidechains werden die XRPL-Funktionalität nicht verändern

Schwartz ist angesichts der rasanten Entwicklung von Defi in den vergangenen Jahren sehr optimistisch. Seit 2019 ist die Zahl der Defi-Entwickler um 110 Prozent gestiegen. Es wird erwartet, dass dieser Trend sich 2021 verstärkt fortsetzt, was Unternehmen geradezu zwingen würde, dieses Ökosystem zu erkunden. Schwartz sagte allerdings auch, es gebe noch sehr viel Arbeit zu tun, bevor die vollständige Implementierung da sein werde. Man werde die Sidechain selbst bauen müssen und auch weitere Funktionen zur XRPL-Server-Software hinfügen müssen.

Dabei verlasse man sich auf Feedback aus der Entwickler-Community, um zum optimalen Ergebnis zu kommen.

„Da das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, bitten wir die Entwickler-Community um Rückmeldungen, um zunächst den Vorschlag zu verbessern und praktikabler zu machen. Wir haben die Community gebeten, Fragen zu stellen, Feedback zu geben und sich an der Diskussion zu beteiligen.“

Wie es aussieht, werden sich die bestehenden Funktionen der XRPL mit der Implementierung der Sidechains nicht ändern. Dies liegt an den Problemen, XRP und andere Token zwischen dem Hauptnetz und den Sidechains zu bewegen.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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