Ripple Mitbegründer: XRP Kurs ist unabhängig von On-Demand Liquidity

  • Ripple’s On-Demand Liquidity Zahlungstechnologie hat laut Chris Larsen keinen Einfluss auf den XRP Kurs.
  • Ripple ist bereit mit Zentralbanken zusammenzuarbeiten, um die Entwicklung einer CBDC zu fördern. 

Wie CNF gestern berichte, sprach Chris Larsen, der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Ripple, auf dem LA Blockchain Summit über einen möglichen Exodus von Ripple aus den USA und einen kalten Krieg zwischen China und den USA in Bezug auf die Finanztechnologie der Zukunft. Für die XRP Community dürften aber die Aussagen von Larsen zu dem XRP Token und On-Demand Liquidity (ODL) sehr interessant gewesen sein.

So legte Larsen seine Meinung dar, dass Investoren nicht erwarten sollten, dass ODL den Preis von XRP beeinflusst. Laut dem Ripple Mitbegründer ist der Wert von XRP viel stärker mit Bitcoin und Ethereum korreliert, als das ODL Projekte von Ripple derzeit ausschlaggebend sind.

Wenn Sie sich das XRP Ledger ansehen, XRP, die dezentralisierte digitale Währung, dann ist das meiste, was in diesem Ökosystem geschieht, wirklich mit Bitcoin und Ethereum korreliert. Sagen wir, es geht um 100 Milliarden Dollar Handel pro Jahr. Die große, große Mehrheit hängt mit dem Geschehen auf dem Gesamtmarkt zusammen und wird von all den Dingen angetrieben, die Bitcoin und Ethereum antreiben.

Ist es ein Wertaufbewahrungsmittel? Wird es vielleicht nur gehalten als etwas, das wir in einer digitalisierten, globalisierten Zukunft schätzen? Ist es Spekulation? Das alles geschieht nur in seiner eigenen wirtschaftlichen Realität, völlig getrennt von dem, worauf sich Ripple konzentriert.

Ferner erklärte Larsen auch, dass Ripple „weiterhin wirklich große Fortschritte“ macht und sich als Enterprise-Blockchain-Lösung positioniert. Das Gateway für Ripple sind dabei die Banken und Zahlungsdienstleister, die bereits „100 von Millionen Kunden“ haben, sowie große Wallet-Anbieter, wie Ripple Partner bKash, der über 135 Millionen Wallets für Leute in Bangladesch anbietet, die sonst kein Bankkonto hätten. Larsen führte hierzu ferner aus:

Es sind also all diese Finanzinstitutionen, die diese enorme Menge an Kunden bringen und all die andere Infrastruktur mitbringen; es wird sich hier nichts ändern, die Verwahrungsbeziehungen, die Sicherheitsbeziehungen, die AML. Wir denken also, dass dies ein guter Ansatz ist, um schnell an diese wirklich großen Netzwerke heranzukommen.

Jeff John Roberts fragt Larsen auch, ob Ripple erwägen würde, als Berater oder Consulter für Zentralbanken zu fungieren, und ob dies das Unternehmen für weitere Anschuldigungen öffnen würde, „der Overlord von XRP“ zu sein. Larsen sah hierin aber kein Problem und erklärte, dass ODL nur einen kleinen Bruchteil des XRP Marktplatzes ausmacht, und dass das Unternehmen gerne mit einer Zentralbank zusammenarbeiten würde.

Diesbezüglich verwies Larsen auch die guten Beziehungen zur Bank of England, die bekanntlich einen Proof of Concept mit Ripple in 2017 durchführte, sowie zur amerikanischen Federal Reserve und den Institutionen in Japan und Singapur. Laut Larsen sind dezentrale Währungen, wie XRP, eine Brücke zwischen politischen, zentralisierten digitalen Währungen:

Wissen Sie, wenn Sie sich ODL anschauen, dann geht es in den letzten zwei Jahren um etwa 2 Milliarden Dollar, es ist also nur ein winziger Bruchteil der gesamten Erfahrung, die auf diesen Märkten gemacht wird. Ich denke also, Ripple ist das Unternehmen – wir sehen uns einfach an, wie Ihr Produkt/Markt passt.

Wenn es also ein Produkt/einen Markt gibt, das/der zu einer Zentralbank passt, die sich mit digitalen Währungen beschäftigen möchte, dann werden wir auf jeden Fall teilnehmen. Das ist einfach eine andere Sache, aber wir halten es für eine wertvolle Sache. Wir sind der Meinung, dass jede Zentralbank Diskussionen über eine digitale Währung führen sollte.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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