Ripple: Für CEO ist der Fall gewonnen, es ist nur eine Frage der Zeit bis die SEC verliert

  • In einem Interview mit CNBC erklärte Brad Garlinghouse, dass es sich bei dem laufenden Verfahren um eine Rechtsfrage handele, und er glaube, dass die Rechtslage eindeutig sei. 
  • Er teilte außerdem mit, man werde noch 2022 mehr als 300 Mitarbeiter einstellen, jedoch nicht in den USA, da das Unternehmenswachstum zu mehr als 95 Prozent im Ausland stattfinde.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat in einem aktuellen Interview mit CNBC bestätigt, dass der Fall mit der US-Börsenaufsichtsbehörde klar sei und der Sieg unmittelbar bevorstehe. Die SEC hat die Führungskräfte von Ripple Labs im Jahr 2020 vor Gericht gezerrt, weil sie angeblich nicht registrierte Wertpapiere ausgegeben haben sollen. Ripple hat jedoch mehrfach dargelegt und durch Experten begründen lassen, warum es sich bei XRP nicht um Wertpapiere handelt. Während des CNBC-Interviews erklärte Garlinghouse, dass es sich bei dem laufenden Verfahren um eine Rechtsfrage handele, und man sei überzeugt, dass das Gesetz eindeutig sei.

„Das Gesetz verlangt, dass es einen Investitionsvertrag gibt, das ist der erste Schritt, bevor wir zum Howie-Test kommen, bei dem es oft um Verträge zwischen zwei Parteien geht.“

Kürzlich beantragten sowohl Ripple als auch die SEC ein Urteil im Schnellverfahren mit der Begründung, dass es genügend Beweise gebe, die das Gericht in die Lage versetzten, ein Urtril zu fällen. Laut Garlinghouse ist jetzt das Schnellverfahren der kürzeste Weg zu einer Lösung. Dazu erklärte er, noch einmal, dass die Rechstlage klar sei und die Branche endlich Klarheit brauche.

Ripple-Chef bekräftigt: Es gibt keinen Investitionsvertrag

Die US-Börsenaufsicht SEC ist jedoch der Auffassung, dass es einen Anlagevertrag auch ohne einen schriftlich ausgearbeiteten Vertrag geben kann. In seinem Kommentar dazu erklärte Garlinghouse, dass ein Vertrag nur dann zustande komme, wenn sich mindestens zwei Parteien auf etwas einigen. In diesem Fall könne ein Vertrag jede beliebige Form haben und müsse nicht unbedingt schriftlich vorliegen. Im Fall Ripple gebe es aber keine zwei Parteien. Er stellte klar, dass Ripple die Leute, die XRP gekauft haben, nicht einmal kennt. Ebenso sei es nicht gegeben, dass die Anleger, die XRP gekauft haben, Ripple kennen müssten. Außerdem hätten 99,9 Prozent des XRP-Handels nichts mit dem Unternehmen Ripple zu tun.

„Wenn Sie also sagen, dass XRP Wertpapiere sind, frage ich: Wertpapiere von welchem Unternehmen? Es ist klar, dass es keinen Investitionsvertrag gibt.“

Garlinghouse zufolge geht das Unternehmen davon aus, dass das Gericht das erkennen wird, dass die Rechtslage eindeutig ist und das Urteil entsprechend ausfallen wird.

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„Es ist ein Übergriff, mit dem die SEC versucht, die bestehenden Unsicherheiten unter Kontrolle zu bringen.“

Auf der anderen Seite hätten die SEC und die US-Regierung keine Schritte unternommen, um regulatorische Klarheit zu schaffen, die die Länder überall sonst auf der Welt hätten, so der Ripple-CEO.

Er gab außerdem bekannt, dass das Unternehmen noch in diesem Jahr mehr als 300 Mitarbeiter einstellen wird, jedoch außerhalb der USA, da das Unternehmenswachstum zu über 95 Prozent von Kunden außerhalb der Vereinigten Staaten stammt. Er glaubt, dass dies zum Teil daran liegt, dass die Regeln und Vorschriften in diesen Ländern eindeutig sind.

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„Es ist sehr ineffizient, wenn sich die SEC auf die Durchsetzung von Gesetzen verlässt, anstatt sich auf Klarheit zu konzentrieren.“

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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