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Ripple-CEO hofft auf neue Gespräche mit der SEC sobald Gary Gensler bestätigt ist

  • Ripple-CEO Brad Garlinghouse hofft auf ein Gespräch mit Gary Gensler sobald dieser offiziell als neuer SEC-Vorsitzender ernannt wurde.
  • Garlinghouse ist „ein Fan von Bitcoin“ als Wertaufbewahrungsmittel, aber nicht als Zahlungssystem. Das XRP Ledger ist 100.000-Mal energieeffizienter. 

Brad Garlinghouse sprach in einem kürzlich veröffentlichten Interview mit Bloomberg über den „aktuellen Stand“ des Rechtsstreits mit der SEC. Garlinghouse betonte gleich eingangs, dass Ripple „in der Tat die Absicht hat“ die SEC und die Klage „mit aller Kraft zu bekämpfen“.

Aus unserer Sicht ist das, was hier passiert, nicht nur eine Klage gegen Ripple, sondern wirklich gegen die Krypto-Industrie im Allgemeinen“, wie Garlinghouse konstatierte.

Der Ripple CEO verwies, wie in früheren Interviews, auf die fehlende regulatorische Klarheit für Investoren und Unternehmer und darauf, dass andere Länder wie Großbritannien, Singapur, Japan und der Schweiz, die hierfür bereits gesorgt haben. Wie Garlinghouse verriet, setzt Ripple seine Hoffnungen in den Krypto-erfahrenen MIT-Professor Gary Gensler, der voraussichtlich noch im April als neuer Vorsitzender der SEC bestätigt werden wird.

Ich bin hoffnungsvoll, dass, wenn eine neue Verwaltung in die SEC kommt, es eine Gelegenheit gibt, einige dieser Gespräche zu überdenken. Wie Sie vielleicht wissen, hat Jay Clayton als Vorsitzender der SEC am Tag vor seinem Ausscheiden aus dem Amt diese Klage gegen Ripple und gegen mich persönlich und gegen Chris Larsen persönlich eingereicht. […]

Ich bin hoffnungsvoll, dass es mit Gary Gensler, dem wahrscheinlich neuen Vorsitzenden der SEC, eine Gelegenheit gibt, ein Gespräch mit dieser neuen Führung zu haben, während er sein neues Team einbringt, und über das, was für Ripple und wirklich für die gesamte Krypto-Industrie getan werden kann, um Klarheit zu schaffen und es den Menschen zu ermöglichen, sich an diesen Märkten zu beteiligen und Unternehmen aufzubauen.

Garlinghouse über Bitcoin

Moderatorin Emily Chang sprach Garlinghouse auch auf das gestrige Interview mit Kraken CEO Jesse Powell an, der behauptete, dass bis zum Ende des Jahres ein Bitcoin eine „Lambo“ wert sein wird, während Ende 2022 ein Bitcoin die Kaufkraft für einen Bugatti haben wird. „Ich denke, dass für mich und die Krypto-Community diese Art von Vermögenswert-Vergleichen es einfacher machen, Bitcoin zu messen, da man nie weiß, wo der Dollar sein wird“, so Powell.

Garlinghouse bestätigte, dass Bitcoin „ein echtes Problem löst“:

Ich denke, es ist sehr klar, dass Bitcoin ein echtes Problem für Leute löst, die in diese Anlageklasse einsteigen wollen. Und ich denke, wie Jesse schon sagte; es gibt eine Menge Inflationsdynamik bei einigen der großen Fiat-Währungen.

Gleichzeitig warnte Garlinghouse erneut vor der Auswirkungen von Bitcoin auf die Umwelt und bezog sich dabei auf den Microsoft-Mitbegründer Bill Gates:

Bitcoin als Zahlungsmechanismus gehört zu den am wenigsten effizienten Zahlungsmechanismen, die die Menschheit je erschaffen hat, denn wenn der Preis von Bitcoin steigt, wird der Energieverbrauch und der Kohlenstoff-Fußabdruck […] weiter aggressiv skaliert, und ich denke, wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass eine Bitcoin-Transaktion etwa 75 Gallonen Benzin entspricht, die verbrannt werden.

Garlinghouse sagte aber auch, dass er „ein Fan von Bitcoin“ ist. „Man muss sich nur im Klaren sein, welches Problem Bitcoin löst, und als Wertaufbewahrungsmittel, als eine Art digitales Gold, ist Bitcoin außergewöhnlich“, so der Ripple-CEO. In Bezug auf Zahlungen ist das XRP Ledger aber 100.000-Mal energieeffizienter als Bitcoin und hat sich als System bewiesen, weshalb das RippleNet trotz der SEC-Klage weiter gewachsen sei.

About Author

Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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