Ripple bestätigt Aktienrückkauf der Serie C von 2019 für 15 Milliarden Dollar

  • Ripple-CEO Brad Garlinghouse teilte über Twitter mit, dass das Unternehmen seine Aktien der Serie C vom Dezember 2019 für 15 Milliarden US-Dollar zurückkauft.
  • Er bekräftigte, dass 2021 das bisher beste Jahr für das Unternehmen war, aber man plane  2022 noch besser zu machen.

Ripple-Chef Brad Garlinghouse, gab über Twitter bekannt, man habe beschlossen hat, die Unternehmensaktien der Serie C im Wert für 15 Milliarden Dollar zurückzukaufen. Die Aktien waren im Dezember 2019 im Rahmen des Fundraisings des Unternehmens an Investoren verkauft worden.

Aktienrückkäufe werden in der Regel durchgeführt, um den Aktienwert eines Unternehmens zu steigern oder seine Bilanzen zu verbessern. Sie können auch zur Mitarbeiter-Vergütung bestimmt sein, für ein späteres Sekundärangebot gehalten oder eingezogen werden.

In einer Reihe von Tweets feiert Garlinghouse das Unternehmen für seine Widerstandsfähigkeit und seine Erfolge im letzten Jahr, insbesondere im Hinblick auf den Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC. Er bezeichnete das Jahr 2021 als Ripples „bestes Jahr in der Firmengeschichte“ und sagte, die finanzielle Position von einer Milliarde Dollar sei „die stärkste, die wir je hatten“.

Wellenbrecher produktiv 2021

Das Jahr 2021 brachte für Ripple große Fortschritte, trotz eines langsam verlaufenden Gerichtsverfahrens, wie Garlinghouse es nennt. So ging das Unternehmen beispielsweise eine Partnerschaft mit Bhutan ein, der einzigen kohlenstoffnegativen Volkswirtschaft der Welt, um die digitale Zentralbankwährung des Landes zu testen, den digitalen „Ngultrum“ – doch, die heißt wirklich so. Und im Rahmen seines Environmental-Social-Governance-Engagements ging das Fintech-Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit Nelnet Renewable Energy ein. Die beiden Unternehmen investierten gemeinsam 44 Millionen Dollar in einen Fonds für saubere Energie, insbesondere für Solarprojekte in den USA.

Ebenfalls in diesem Jahr kündigte Ripple Pläne an, einen Liquiditäts-Hub zu starten, der es Finanzunternehmen ermöglichen soll, ihren Kunden Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Dieses Projekt befindet sich derzeit in der Vorschauphase und soll noch in diesem Jahr gestartet werden.

Die Technologie von Ripple ermöglicht es Banken und anderen Finanzdienstleistern, grenzüberschreitende Zahlungsdienste schneller und kostengünstiger abzuwickeln. Ripple verfügt auch über ein Produkt, das bei der Ausgabe digitaler Zentralbank-Währungen hilft. Ripple hat in diesem Jahr viele weitere Projekte in Angriff genommen und seinen Ruf als „Banker’s Coin“ weiter gefestigt.

Garlinghouse: „Abbremsen gibt es nicht in unserem Vokabular“

Vor kurzem hat der Zahlungsdienstleister über ein Testnetz NFT-Funktionen für den XRP-Ledger eingeführt. Nach Angaben des Geschäftsführers hat das Unternehmen derzeit ein Volumen von mehr als 10 Milliarden US-Dollar.

Was die SEC-Klage angeht, glaubt Garlinghouse, dass das Verfahren 2022 zu Ende gehen wird.

„Wir sehen, dass der Richter gute Fragen stellt. Und ich denke, der Richter hat erkannt, dass es hier nicht nur um Ripple geht, sondern dass dies viel größere Auswirkungen haben wird.“

Er erwähnte auch, dass das Unternehmen einen möglichen Börsengang (IPO) ins Auge fasse, sobald der Rechtsstreit beigelegt ist. Weitere Projekte zu NFTs, digitalen Zentralbank-Währungen, Interoperabilität-Bridges und Sidechains werden in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken, so Garlinghouse. Er fügte hinzu: „Abbremsen gibt es nicht in unserem Vokabular.“

XRP wurde bei Redaktionsschluss mit 0,63 Dollar gehandelt, was einem Anstieg von 5,0 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht.

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