Ripple bereitet sich auf Anhörung vor, Mitbegründer äußert sich sehr optimistisch

  • Es geht in eine weitere Runde zwischen der SEC und Ripple über die Einstufung von XRP- Security oder nicht? 
  • EO Brad Garlinghouse sagt, er hat ein gutes Gefühl zu dem Verfahren, aber der Mangel an regulatorischer Klarheit sei frustrierend.

Ripple wird in den nächsten Stunden weiter angehört. Der Fall, der von der Securities and Exchange Commission (SEC) gegen Ripple vorgebracht wurde, zielt darauf ab, festzustellen, ob XRP ein Wertpapier oder eine Kryptowährung ist. Die SEC glaubt, dass Ripple in den letzten 8 Jahren nicht lizenzierte Wertpapiere angeboten hat. Marktbeobachter, die Ripple unterstützen, haben den Schritt der SEC als regulation by enforcement bezeichnet.

Der CEO von Ripple Labs vertritt die gleiche Meinung und hat die USA aufgefordert, klare Regelungen für Kryptowährungen zu schaffen. Er fügt hinzu, dass ein Mangel an Regulierungen die Industrie erstickt. Mit ihrem Scheitern überholen Länder wie Singapur, Japan, China und das Vereinigte Königreich die USA schnell in Sachen Innovation.

Bisher hat die SEC nur Bitcoin und Ethereum davon befreit, als Wertpapier angesehen zu werden. Bei anderen Projekten ist noch nichts im Reinen und Ripple Führungskräfte haben darauf hingewiesen, dass ihr Fall einen Präzedenzfall für andere digitale Vermögenswerte sein könnte.

Die SEC wurde beschuldigt, Gesetze zu erfinden, um Ripple anzugreifen. Vor allem, weil sie den XRP-Handel in den letzten 8 Jahre erlaubt hat, so dass sie zum drittgrößten digitalen Vermögenswert aufsteigen konnten, bevor es schließlich als ein Wertpapier eingestuft wurde.

Laut Mitbegründer Chris Larsen gibt es eine Komplexität über Vorschriften, da es 8 Regulierungsbehörden innerhalb der Regierung gibt. Er erklärte weiter, dass einige dieser Instanzen wie die Federal Reserve vorausschauend auf das Thema blicken. Larsen sagt, er ist optimistisch, dass die SEC auch ihre Vorurteile gegen Ripple fallen lassen wird.

Ripple kämpft gegen ausländische Entdeckung

CEO Garinghouse hat auch erklärt, dass XRP nur in den USA als Wertpapier eingestuft wird. Zum einen hat Japan kategorisch erklärt, dass es XRP als eine Währung ansieht. Das britische Finanzministerium teilt die gleiche Ansicht. Ist es also nur die SEC?

In den jüngsten Einreichungen streiten sich Ripple und die SEC über die Rechtmäßigkeit des Kontakts mit ausländischen Unternehmen. Die SEC argumentiert, dass dies dazu diente, einige von Ripples Hauptargumenten zu widerlegen, z. B. ob Ripples Aktionen die XRP-Preise beeinflussen. Die SEC, die versucht, mit über 20 ausländischen Entitäten in Kontakt zu treten, behauptet, dass diese Entitäten die Freiheit haben, die Absichtserklärung (MOU) abzulehnen.

Eines der stärksten Argumente von Ripple ist, dass einige dieser Entitäten in Japan, Großbritannien und Singapur ansässig sind. Ripple glaubt, dass sie nicht rechtsverbindlich sein können, da die Regulierungsbehörden in diesen Regionen XRP nicht als Wertpapier einstufen.

Garlinghouse hat zuvor erklärt, dass 95 Prozent ihrer Kunden außerhalb der USA sind. Wenn das Gericht entscheidet, diese Hinweise nicht zur Verfügung stellen sollte, wird der Ripple-Fall in Gefahr sein.

Ehemalige SEC-Leiter unter Beobachtung

Es sind mehrere Vorwürfe im Umlauf, dass der von der SEC angestrengte Fall persönlich motiviert war. Um das klarzustellen, wurde der Fall während der Trump-Administration eingereicht, als Jay Clayton das Sagen hatte. Marc Berger war der Enforcement Director und William Hinman war der Director of Corporate Finance. Die Personen waren mit Unternehmen oder Organisationen verbunden, die ein Interesse an Bitcoin und/oder Ethereum hatten. William Hinman zum Beispiel arbeitete, bevor er zur SEC kam, in der Anwaltskanzlei Simpson Thacher – die in der Ethereum Enterprise Alliance sitzt. Ihm wird nachgesagt, dass er während seiner Zeit bei der SEC Gelder erhalten hat. Als er erklärte, dass Ethereum kein Wertpapier sei, schossen die Kurse in die Höhe. Laut Bloomberg hat er inzwischen die SEC verlassen und ist wieder in eine Anwaltskanzlei eingetreten.

Neben anderen Vorwürfen ist Jay Clayton seit seinem Ausscheiden aus dem SEC-Büro bei One River Asset Management eingestiegen, einem Hedgefonds für digitale Vermögenswerte, der sich auf Bitcoin und Ethereum konzentriert.

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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