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Ripple: Beliebter XRP TipBot wird durch Partnerschaft mit Uphold gerettet

  • Der beliebte XRP TipBot stand aufgrund neuer Gesetze in den Niederlanden kurz vor der Einstellung, wurde aber durch eine Partnerschaft mit Uphold gerettet.
  • Nutzer des XRP TipBot müssen in den kommenden Tagen ein Konto bei Uphold einrichten, um den Service weiter nutzen zu können. 

Der Gründer von XRPL Labs, Wietse Wind, hat angekündigt, dass er mit Uphold zusammenarbeiten wird, um den beliebten XRP TipBot am Leben zu erhalten. In einem Beitrag auf Coil.com erklärt Wind, dass der XRP TipBot kurz vor der Einstellung stand, weil in den Niederlanden ein neuer Gesetzentwurf entsprechend den Vorgaben der Europäischen Union verabschiedet wurde, der Verwahrer von Kryptowährungen zur Registrierung ihrer Unternehmen verpflichtet.

Laut Wind hätten der Registrierungsprozess und die damit verbundenen Zeitbeschränkungen sowie die exorbitanten Kosten den Entwickler gezwungen den XRP TipBot einzustellen. Um das Projekt zu retten, setzte sich Wind jedoch mit Uphold in Verbindung. Uphold ist eine digitale Geldplattform mit mehr als 1,7 Millionen Kunden weltweit und einem bisherigen Transaktionsvolumen von fast 6 Milliarden Dollar. Durch die Nutzung der Blockchain-Technologie bietet Uphold seinen Kunden einfachen Zugang zu Kryptowährungen, nationalen Währungen, Edelmetallen, Rendite-/Kreditprodukten und bald auch zu Krypto-gestützten Debitkarten.

Uphold integriert den XRP TipBot

Der XRP TipBot begann als Hobbyprojekt von Wind in 2017 und hat seitdem über 2,5 Millionen XRP, bei etwa einer Million Transaktionen, versendet. Aktuell zählt der TipBot monatlich 18.000 aktive Benutzer. Hinsichtlich des Erfolgs des Projekts und den Faktoren hierfür konstatiert Wind:

Eine Besonderheit trug wesentlich zu diesem (relativen, immer noch ein Hobbyprojekt) Erfolg bei: die Tatsache, dass jedem ein Tip mit nur einer Nachricht (Tweet/Post) geschickt werden kann, ohne dass der Empfänger ein Konto „einrichten“ muss (bei xrptipbot.com). Der Trinkgeld-Saldo kann einfach mit der gleichen Syntax weitergeleitet werden, oder es kann eine Auszahlung bei xrptipbot.com beantragt werden.

Bisher war die Niederlande ein perfekter Standort für den XRP TipBot, da es keine besonderen gesetzlichen Bestimmungen für die Verwahrung von Kryptowährungen gab. Aufgrund dessen konnte Wind die kleineren Mengen an XRP in einem Hot Wallet aufbewahren und wartete, bis ein Fremder mit einem Trinkgeld die XRP mit einer On-Ledger-Abhebung einforderte.

Das neue Gesetz in den Niederlanden sieht nur eine sechsmonatige Übergangsfrist vor, wobei voraussichtlich Kosten in Höhe von 25.000 Euro entstanden wären. Für das Hobby-Projekt war dies das Ende, da auch eine Integration in die ebenfalls von Wind entwickelte Bankanwendung XUMM nicht umsetzbar war. Aufgrund dessen entschied sich Wind Uphold zu kontaktieren, von denen er sofort eine überwältigende Unterstützung erhielt, um den XRP TipBot zu retten:

Das Team von Uphold setzte alles daran, mir zu helfen, damit der XRP TipBot überleben konnte.

Infolge der Partnerschaft müssen XRP TipBot-Benutzer in den nächsten Tagen ihr Konto mit einem Konto von Uphold verknüpfen, um den Dienst weiterhin nutzen zu können. Durch die Verknüpfung ihrer Konten haben die Benutzer zugleich Zugriff auf die breite Palette von Uphold-Diensten, einschließlich der Umrechnung von Fiat-Währungen in Krypto und umgekehrt. Zu den weiteren Schritten und einem genauen Zeitplan für die Umsetzung erklärte Wind:

Ich werde demnächst mehr Informationen über die Migration bereitstellen, da ich die letzten Zeilen des Codes fertigstelle. Aber ich verspreche Ihnen, dass sich niemand mit einem einzigen Tropfen XRP trennen muss, und die Leute bei Uphold und ich werden die Migration so einfach wie ein paar Klicks machen.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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