Antrag auf Volksabstimmung in der Schweiz – Bitcoin soll Verfassungsrang bekommen

  • 2B4CH hat die Integration von Bitcoin in die Schweizer Verfassung vorgeschlagen.
  • Das Unternehmen schätzt, dass es in der Schweiz über 100.000 Krypto-Enthusiasten gibt, die mit einem „Ja“ viel bewirken könnten.

Die Schweiz gilt seit langem als eines der kryptofreundlichsten Länder der Welt und bietet ein günstiges Klima für den Betrieb renommierter Krypto-Unternehmen und -Institutionen. Zug, die größte Stadt und Hauptstadt des Kantons Zug, hat sich aufgrund seines günstigen Steuersystems zu einem Zentrum für Kryptounternehmen auf der ganzen Welt entwickelt, was ihr den Namen „Crypto Valley“ eingebracht hat. Angesichts der Rolle des Landes bei der Einführung von Kryptowährungen hat die gemeinnützige Organisation 2B4CH, die sich mit Blockchain und Kryptowährungen befasst, die Integration von Bitcoin in die Schweizer Verfassung vorgeschlagen und gleich einen Vorschlag zur Durchführung zur Durchführung eines Referendums darüber mitgeliefert.

So sehr der Schritt auch von der Krypto-Community begrüßt wurde, bleibt er doch nebulös, da die Details noch nicht festgelegt sind. Was den Erfolg des Vorschlags angeht, schätzt 2B4CH, dass es in der Schweiz über 100.000 Bitcoin- und Krypto-Enthusiasten gibt, die darüber entscheiden könnten, indem sie mit „Ja“ stimmen, um die Chance auf Erfolg zu erhöhen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Vorschlag angenommen wird, da die Schweiz mehrere Pro-Krypto-Entscheidungen getroffen hat und das erste Land war, das ein Gesetz zur deren Regulierung erlassen hat.

Außerdem hat das Land im September 2020 ein Gesetz verabschiedet, das Kryptounternehmen grünes Licht für die Tokenisierung von Anleihen, Aktien und anderen Finanzinstrumenten gibt.

2018 ging ein ähnliches Referendum pro Bitcoin aus

Ein ähnliches Referendum wurde im Juni 2018 in der Schweiz abgehalten, als über 500.000 Schweizer Bürger gegen das traditionelle Finanzsystem und für ein System stimmten, das nicht von den Banken beherrscht werden sollte. Das Referendum über die Währungssouveränität hinderte die Banken daran, elektronisches Geld zu schaffen, insbesondere bei der Kreditvergabe über ihre Barreserven hinaus.

Die Schweizerische Bankiervereinigung lehnte das Ergebnis des Referendums offen ab.

„Die Schweizerische Bankiervereinigung lehnt die Vollgeld-Initiative entschieden ab. Das bestehende Geld- und Finanzsystem bietet unbestreitbare Vorteile und hat sich im Dienste der Menschen und der Wirtschaft sehr gut bewährt.“

Das Ergebnis des Referendums zeigte klar, dass das Kryptowährungssystem befürwortet wurde und den Banken die vollständige Kontrolle über die Geldschöpfung entzogen werden sollte. Obwohl viele Banken damals gegen das Kryptowährungssystem waren, haben einige von ihnen ihre Position geändert, da viele den Handel eingeführt haben.

Im vergangenen September wurde der erste Krypto-Investmentfonds im Land genehmigt. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) genehmigte den Crypto Market Index Fund, um es den Schweizer Investmentfonds gesetzlich zu ermöglichen, ihren Kunden ein direktes Engagement in kryptobezogene Instrumente zu bieten. Aufgrund der bisherigen Entscheidungen und ihrer Auswirkungen auf das Finanzsystem wird erwartet, dass der Erfolg dieses Referendums andere Länder positiv beeinflusst, damit sie dasselbe tun, um die weltweite Einführung von Kryptowährungen zu beschleunigen.  

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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