Geht der Prozess der US-Börsenaufsicht gegen Ripple nun zu Ende?

  • Nach über einem Jahr vor Gericht wird das Verfahren nun mit einem Vergleich beendet
  • Der XRP-Kurs könnte in die Höhe schießen

Informierten Kreisen zufolge könnte der Rechtsstreit zwischen der US-Securities and Exchange Commission SEC und dem Zahlungsdienstleister Ripple endlich ein Ende gefunden haben. Nach einem mehr als einjährigen Rechtsstreit könnte Ripple dann aufatmen. Beide Parteien haben offenbar eine Vergleichsvereinbarung getroffen. Eine offizielle Bekanntgabe der Einigung wird nächste Woche erwartet.

Juristische Krieg der SEC gegen Ripple vorbei?

Ein anonymer Nutzer schrieb auf Twitter:

„Hat noch jemand das Gerücht gehört? Erledigt. Alle Mitarbeiter des Falles SEC gegen Ripple wurden neu eingeteilt. Eine Woche bis zur Veröffentlichung der Nachricht.“

Der Tweet hat viele Reaktionen hervorgerufen, da man gespannt auf das Ende des langwierigen Rechtsstreits gewartet hatte. Ben Armstrong, Gründer des YouTube-Channels „BitBoy Crypto“ reagierte ebenfalls auf die Information. Wie viele Ripple-Fans hofft auch der Krypto-Investor, dass die Gerüchte stimmen. Er kommentierte:

„Ich bete dafür, dass das wahr ist. Ich habe es seit dem 1. Oktober in meine nächtlichen Gebete aufgenommen.“

Offenbar hat Ripple-Chef Brad Garlinghouse mit der SEC auch über andere Streitfälle gesprochen. Unter Berufung auf den SEC-Vorsitzenden Gary Gensler sagte Garlinghouse, die Behörde erwarte, einige ihrer anhängigen Fälle zu verlieren. Zu diesem Zeitpunkt war nicht sicher, ob sich Gary Gensler auf den Fall SEC gegen Ripple bezog.

Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC wurde aufgrund seines Präzedenzcharakters weltweit verfolgt, da die SEC offensichtlich an Ripple ein Exempel statuieren wollte. Logischerweise wollte Ripple seine Interessen und die der Blockchain-Kunden, die von dem Netzwerk profitieren, verteidigen. Die meisten XRP-Eigner wollen, dass der Rechtsstreit beendet wird, damit XRP wieder an den US-Börsen für digitale Vermögenswerte notiert werden kann.

Die letzten Schachzüge der Parteien

Zuvor hatten die SEC und Ripple vor Monaten ein Schlichtungsverfahren durchgeführt, das zu keinem Ergebnis führte. Rechtsanwalt Jeremy Hogan, Partner bei der Anwaltskanzlei Hogan & Hogan, teilte mit, dass es ein einstündiges Vergleichsgespräch zwischen der SEC und Ripple geben wird. Das Gespräch wurde 14 Tage nach dem Ende der Beweisaufnahme angesetzt.

Die Hoffnungen sind groß, es zu einem positiven Ergebnis führt. Richterin Sarah Netburn ist hinter den Kulissen alle relevanten Dokumente zu dem Fall noch einmal durchgegangen. Zu den Dokumenten gehören die Gespräche von Garlinghouse mit ausgewählten SEC-Vertretern, Dokumente, deren Vorlage die SEC zunächst ablehnte, sowie die berüchtigte Hinman Rede aus dem Jahr 2018. anwalt Hogan sagte:

„Ja, vor ein paar Monaten fand ein einstündiges Vergleichsgespräch statt. Es kam zu keiner Einigung, was bedeutet, dass der nächste wahrscheinliche Zeitpunkt für eine Einigung die Mediation ist…, die von der einzigen Richterin Netburn geleitet wird, die ALLE Dokumente unter Ausschluss der Öffentlichkeit gesehen hat.“

Mehrere Indizien deuten darauf hin, dass Ripple in der Phase des XRP-Angebots keine Wertpapiergesetze verletzt hat. Die Hoffnungen sind groß, dass die SEC einen Vergleich mit Ripple schließen wird.

About Author

Bio: Ibukun Ogundare is a crypto writer and researcher who uses non-complex words to educate her audience. Ibukun is excited about writing and always looks forward to bringing more information to the world.

Comments are closed.