USA: Lang erwartete Präsidenten-Verfügung zur Kryptobranche kommt diese Woche

  • Die Präsidenten-Verfügung zur Kryptobranche ist lange erwartet worden, doch nun soll sie endlich kommen und in wesentlichen Punkten Klarheit über die künftige Regulierung des Marktes schaffen.
  • Über inhaltliche Einzelheiten ist bisher nichts bekannt, insofern dürften insbesondere institutionelle Investoren gespannt sein, zu erfahren, welche Behörde nun für wen zuständig sein wird.

Die Biden-Verfügung zur Kryptobranche kommt zu einer Zeit, in der sich die USA und Russland wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine auf einem Tiefpunkt ihrer Beziehungen beinden, nur vergleichbar mit denen während der Kuba-Krise von 1962. Der gesamte Westen hat Sanktionen gegen Russland verhängt und auch global agierende Technologieunternehmen sind betroffen.
Dennoch ist es erwähnenswert, dass die Krypto-Durchführungsverordnung schon lange vor Beginn des russischen Amoklaufs in Osteuropa in ihren Grundzügen ausgearbeitet wurde. Kryptowährungen haben sich jedoch nun als eine äußerst ambivalente Entität im Finanzwesen erwiesen, und auch ihre geopolitische Bedeutung nimmt rapide zu, weil keine greifbaren Institutionen mit einer zentralisierten Verwaltung hinter ihnen stehen.
Die globale Krypto-Marktkapitalisierung schwankte in den letzten Monaten um 2 Billionen Dollar. Auf dem Höhepunkt des letzten Bullruns lag sie sogar bei 3 Billionen Dollar. Sollte es vor Ende dieses Jahrzehnts zu einer weiteren Krypto-Hausse kommen, sagen einige Marktexperten ein Szenario voraus, in dem Gold als sicherer Hafen entthront werden wird.
Die Vereinigten Staaten horten jede Menge Gold, doch in den letzten zwei Jahren hat der Kryptomarkt vor allem deswegen aufgeholt, weil institutionelle Anleger eingestiegen sind. Es ist daher zu erwarten, dass der US-Kongress weitere Gesetze zur Regulierung von Kryptowährungen ausarbeiten wird. Kein Wunder, denn mehr als 60% der Amerikaner sind bereit, einen Teil ihres Geldes darin zu investieren.

Finanzministerin Janet Yellen erklärte letzte Woche;

„Wir werden weiterhin prüfen, wie die Sanktionen funktionieren, und bewerten, ob es liquide Lecks gibt, und wir haben die Möglichkeit, diese zu beseitigen. Ich höre oft, dass Kryptowährungen erwähnt werden, und das ist ein Kanal, den man im Auge behalten sollte.“

Anfang dieser Woche hat das Financial Crimes Enforcement Network des Finanzministeriums eine Warnung herausgegeben, in der es den Finanzinstituten rät, wachsam zu sein gegenüber jeglichen Versuchen, die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Krieg Russlands in der Ukraine zu umgehen. Der amtierende Direktor Him Das sagte in einer Erklärung;

„Obwohl wir keine verbreitete Umgehung unserer Sanktionen durch Methoden wie Kryptowährungen feststellen konnten, trägt die sofortige Meldung verdächtiger Aktivitäten zu unserer nationalen Sicherheit und unseren Bemühungen um die Unterstützung der Ukraine und ihrer Bevölkerung bei.“

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