PlayStation-Erfinder hält Metaverse für sinnlos und Elon Musk ebenso

  • Ken Kutaragi, der Erfinder der PlayStation, hält das Metaversum für sinnlos, und Tesla Chef Elon Musk stimmt ihm zu.
  • Kutaragi behauptet, dass eine neue Technologie die reale und die virtuelle Welt verschmelzen sollte, anstatt sie noch weiter zu trennen, und seiner Meinung nach tut das Metaversum genau das.

Ist das Metaverse die Zukunft der Technik? Mit jedem Tag, der vergeht, scheinen die Menschen, die die Tech-Industrie zu dem gemacht haben, was sie heute ist, eine andere Meinung zu dieser Frage zu haben. Der neueste Beitrag stammt vom Erfinder der PlayStation, der definitiv kein Fan des Metaversums ist.

Ken Kutaragi ist als Vater der PlayStation bekannt. Er war während der Konzeption und Entwicklung der Spielkonsole Leiter der Spieleabteilung von Sony. Zu der Zeit, als er die PlayStation entwickelte, wurde er von vielen Sony-Führungskräften angefeindet, die Computer-Spiele für eine Modeerscheinung hielten. Doch er setzte sich durch, und heute ist Sony das größte Spieleproduzent der Welt, der 2020 mit dem Verkauf seiner Konsolen rund  25 Milliarden Dollar eingenommen hat.

Während Kutaragi bei diesem technologischen Durchbruch Pionierarbeit leistete, sieht er in einem anderen keine Zukunft. In einem Gespräch mit Bloomberg bezeichnete er das Metaversum als sinnlos, da es mehr trenne als zusammenführe, was seiner Meinung nach dem Zweck einer neuen Technologie zuwiderläuft.

Elon Musk stimmt zu: Metaverse ist sinnlos

Der 71-jährige Kutaragi will sich kein Virtual-Reality-Headset aufsetzen, um ein Metaversum zu erleben. Er sagt, die Menschen würden es vorziehen, wenn sich die Technik in die bestehende Realität einfügt.

„In der realen Welt zu sein, ist sehr wichtig, aber im Metaverse geht es darum, in der virtuellen Welt eine Pseudo-Realität zu schaffen, und ich sehe keinen Sinn darin.“

Die Technologie hat große Fortschritte bei der Verschmelzung der pysischen Welt mit der virtuellen Welt durch Augmented Reality (AR) gemacht. Spiele wie Pokémon Go sind zu Mega-Erfolgen geworden, weil sie die virtuelle Welt mit der physischen Welt verschmelzen und fesselnder sind als die meisten Spiele, die man nur virtuell erleben kann.

Das Metaverse ist jedoch rein virtuell. In seiner jetzigen Form brauchen die Nutzer Virtual-Reality-Headsets, um es zu erleben, und Kutaragi glaubt nicht, dass sich dies durchsetzen wird.

„Sie wären lieber ein ausgefeilter Avatar als Ihr wahres Ich? Das ist im Grunde nichts anderes als bei anonymen Messageboard-Sites. Headsets würden Sie von der realen Welt isolieren, und dem kann ich nicht zustimmen. Headsets sind einfach nur lästig.“

Elon Musk, Bitcoin-Enthusiast, Mars-Besiedlungsvisionär und Tesla-Chef, stimmt Kutaragi zu, was nicht überraschen ist. Musk war noch nie ein Fan des Metaversums, obwohl er ansonsten Zukunftstechnologien unterstützt. Musk prognostiziert eine Welt, in der sich Elektrofahrzeuge durchgesetzt haben, und er hat darauf gewettet, dass sein Unternehmen Tesla heute eine Billion Dollar wert ist. In seiner Zeit bei PayPal hatte er auch darauf gewettet dass der Online-Zahlungsverkehr explodieren werde – eine Wette, die sich massiv auszahlte.
Vom Metaverse hält er jedoch überhaupt nichts.

Wie wir berichten, haben sowohl elon Musk als auch der ehemalige Twitter-CEO Jack Dorsey das Web 3.0 und das Metaverse als Unsinn beszeichnet.

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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