Peter Schiff: Bitcoin wird auf 10.000 Dollar fallen und seinen Höchststand nie mehr erreichen

  • Laut Peter Schiff, Marktstratege bei Euro Pacific Asset Management, wird Bitcoin nie wieder die Marke von 69.000 Dollar erreichen.
  • Bitcoin-Investoren rät er, die derzeitige Rallye zu nutzen und ihre Bitcoins zu verkaufen.

Der Bitcoin-Kurs ist seit dem Erreichen seines Höchstands von 69.000 Dollar im November 21 stetig gesunken, bis auf rund 19.000 Dollar, bevor er langsam wieder auf 23.783 stieg, seinen heutigen Kurs.

Während viele eine mögliche Hausse erwarten, die den Preis wieder auf neue Höchststände treiben könnte, hält Peter Schiff, Chef-Marktstratege von Euro Pacific Asset Management, dies für nahezu unmöglich. Seiner Meinung nach wird Bitcoin nie wieder 69.000 Dollar erreichen. Schiff glaubt vielmehr, dass der Kurs weiter auf 10.000 Dollar und darunter fallen wird. Außerdem rät er Anlegern, die Bitcoin halten, die derzeitige Rallye zu nutzen und zu verkaufen.

„Der Markt wird einbrechen. Ich denke, die Leute sollten die momentane Rallye nutzen und aussteigen. Viele Leute haben immer noch Gewinne in diesen Token. Diese Leute haben Bitcoin vor vier, fünf oder sechs Jahren gekauft, und sie haben große Gewinne gemacht. Das Gleiche gilt für Ethereum. Die Leute sollten aussteigen, denn sonst wird der Markt diese Gewinne mitnehmen.“

Schiff: Bitcoin-Blase wird platzen und MicroStrategy-Aktie entwerten

Für David Lin, Anchor-Man für Kitco News, ist die Rallye des Kryptomarkts, einschließlich des 70-prozentigen Anstiegs von Ethereum seit Anfang Juli, eine „Trottel-Rallye“.

Laut Schiff befindet sich der Kryptomarkt in einer Blase. Aus diesem Grund würden die Anleger wahrscheinlich ein Platzen erleben, wobei nur diejenigen, die ihre Vermögenswerte verkauft haben, etwas vorzuweisen hätten. Er stellt auch die steile These auf, dass der Kryptomarkt in diesem Jahr ein Pump-and-Dump-Schema gewesen sei. Er behauptet. die vorangegangene Rallye sei gezielt durch Prominente verursacht worden, die ihren Anhängern verschiedene Krypto-Assets anpriesen und damit den Pump-Effekt erzeugt hätten. Den Dump übersähen die Leute, sagt er.

MicroStrategy hatte sogar während der Baisse weiter Bitcoins gekauft. Am 3. August twitterte CEO Michael Saylor:

„Ein Wahnsinns-Homerun für die Aktionäre“.

Laut Schiff gibt sich Microstrategie hier einer kleinen Täuschung hin, da inzwischen eine Lücke von einer Milliarde Dollar zwischen der realen Investition und dem aktuellen Wert nach Tageskurs klafft. MicroStrategy betrachte nur den ursprünglichen Kurs, zu dem es Bitcoin gekauft habe.

„Es ist so, als ob wir mit unserem ersten Kauf Geld verdienen, aber man kann sich nicht nur den ersten Kauf herauspicken, was ist mit all den anderen Käufen, die weiter oben lagen? Das geht nicht, man muss die Gesamtheit betrachten und alle Käufe zusammenzählen. Liegt man vorne oder hinten? Und sie liegen weit zurück.“

Er sieht deswegen auch schwarz für die MicroStrategy-Aktie und erklärte, dass sie irgendwann abstürzen werde, weit unter den Kurs, den sie beim Kauf der ersten Bitcoins durch Michael Sylor hatte.

About Author

John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

Comments are closed.