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Noch nicht vorbei! Anwalt Deaton wird Intervention von Ripple vs. SEC Fall erneut beantragen

  • John E. Deaton bestätigt, dass er den Antrag auf Intervention im Fall Ripple vs. die SEC durch über 6.000 XRP Inhaber erneut stellen wird. 
  • Deaton machte eine Ausnahmeregelung geltend, die von Richterin Torres abgelehnt wurde. Es wurde und kann jedoch keine Frist versäumt werden. 

Nachdem Richterin Torres gestern den Antrag von Anwalt John E. Deaton auf Intervention abgelehnt hatte, „unbeschadet der Möglichkeit einer Erneuerung in einem Antrag, welcher der Regel III(A) der Verfahrensordnung des Gerichts in Zivilsachen entspricht“, gab es eine Menge für Verwirrung und falschen Behauptung. Auch war fraglich, wie es in Bezug auf die Anstrengungen von Deaton für die XRP-Community weitergehen wird.

Um die Geschehnisse klarzustellen, äußerte sich Deaton nun in einem Interview mit dem ON THE CHAIN YouTube Kanal. Zudem meldet sich auch Jeremy Hogan zu Wort und beruhigte die hitzige Diskussion darüber, ob „alles verloren sei“. Hogan tweetete:

Rechtsanwalt Deaton’s „Motion to Intervene“ ist nicht DOA [Dead on Arrival]. Die Richterin sagte im Grunde, dass er zuerst einen Brief einreichen muss, in dem er ihr mitteilt, was er einreichen wird, bevor er es einreicht. Das ist eine lokale Regel und, ehrlich gesagt, nicht sehr üblich. Der Antrag kann und wird trotzdem eingereicht werden.

John E. Deaton seinerseits kritisiere einen Artikel von Cointelegraph scharf, da dieser behauptet, dass es eine Deadline gibt, um den Antrag auf Intervention zu stellen:

Wo sie sagen, dass die SEC eine Fristverlängerung gewonnen hat, um auf meinen Antrag auf Intervention zu reagieren. Wie ich schon sagte, warum sollten Sie eine Verlängerung brauchen, wenn etwas bereits abgelehnt wurde. Es gibt nichts zu erwidern. Sie hat es ohne Vorverfahren abgewiesen. […] In diesem Artikel sagen sie, dass, wenn wir diese Erweiterung nicht bekommen, dann wird XRP Inhabern für immer ein Sitz am Tisch verweigert. […] Und es ist die lächerlichste Sache, die ich je gehört habe.

Wie Deaton weiter erklärte, kann die Intervention selbst Jahre nach Einreichung der Klage noch eingereicht werden. Insofern gibt es keine Frist. Des Weiteren legte Deaton auch aus rechtlicher Sicht dar, warum sein Antrag abgelehnt wurde. Laut den lokalen Bestimmungen des Gerichts muss ein Vorantragsschreiben eingereicht werden. Deaton wollte eine Ausnahmeregelung geltend machen, weil ein weiterer Zeitverzug zu einem „Verlust von Rechten“ führen könnte.

Dies lehnte Richterin Torres allerdings ab, sodass Deaton nun das Vorantragsschreiben einreichen wird. „Es wird neu eingereicht werden“, wie Deaton klarstellte. Zu dem, was dann folgt, erklärte der Anwalt:

Wenn es neu eingereicht wird und wenn sie entscheidet, glaube ich, dass wir alle 4 Faktoren der Intervention erfüllen. […] Wenn sie zustimmt und uns erlaubt, einen Platz am Tisch zu haben, dann ist das, was wir tun, im Grunde einen Antrag auf ein summarisches Urteil einzureichen, ein klärendes Urteil, wo ich herumgehen werde, die Leute fragen, wie XRP verwendet wird […] und das Gericht überwältigen, wie dieser Vermögenswert da draußen in der Welt genutzt wird, unabhängig von Ripple. Und es gibt keine Grundlage im Gesetz, dass Sie SEC, dass dies ein Wertpapier ist.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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