Ein Trader erklärt den NFT-Hype ganz einfach: NFTs begünstigen Geldwäsche und Steuerbetrug

  • In einem Blog-Beitrag zeigt „Mr. Whale“, wie NFTs zur Geldwäsche und Steuerhinterziehung benutzt werden.
  • Der Krypto-Händler sagt, dass der NFT-Raum bald Gesetzgeber, Regulierungs- und Steuerbehörden auf sich aufmerksam machen wird.

Laut Krypto-Investor Mr.Whale gewinnt der Bereich der nicht-fungiblen Token (NFT) nur deshalb an Popularität, weil NFTs zur Geldwäsche verwendet werden können und den Reichen die Steuerhinterziehung erleichtern. Vor weniger als einer Woche veröffentlichte Mr.Whale einen Bericht, in dem die Möglichkeiten der Verwendung von NFTs zur Geldwäsche erläutert werden.

Der NFT-Markt ist in aller Munde, da viele Menschen in diesem Sektor ihr Debüt geben. Prominente Namen, Künstler, Sportler, Krypto-Enthusiasten und andere erkunden jetzt den NFT-Markt. NFTs haben mit rekordverdächtigen Umsätzen Schlagzeilen gemacht. Obwohl es sie schon seit Jahren gibt, haben NFTs erst im vergangenen Jahr an Popularität und Akzeptanz gewonnen.

Da NFTs für unvorstellbare Summen verkauft werden, hat es auch ein frühes NFT-Projekt, EtherRocks, auf die Liste geschafft. Einem Twitter-Konto zufolge, das die Preise für EtherRocks verfolgt, werden diese imzwischen für über 200.000 Dollar verkauft.

Die Rolle von NFTs bei der Geldwäsche

Zu den Möglichkeiten der NFTs bei der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung für Superreiche äußerte sich Mr.Whale ebenfalls:

„Hinter der Fassade eines Haufens reicher Kerle, die Kunstwerke zu irrsinnig hohen Preisen kaufen, verbirgt sich ein finsteres und verdrehtes Geldwäschesystem für die ultra-reiche Krypto-Elite, um ihre illegalen Gewinne legal aussehen zu lassen.“

Mr.Whale fügte hinzu, dass Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden NFTs nicht unter die Lupe nehmen, weil Kunst im Allgemeinen subjektiv ist. Er fuhr fort, dass Kunst seit Jahren für illegale Geldströme verwendet wird. In dem Bericht zeigt Mr.Whale auf, wie NFTs zur Erleichterung der Geldwäsche benutzt werden. Der Krypto-Händler erklärte, dass Menschen kriminell erlangtes Geld zum Kauf von NFTs verwenden könnten, deren Besitz dann legal sei. So werde aus illegalem Reichtum legaler Reichtum. Darüber hinaus könne jeder mit der gleichen Methode Steuerhinterziehung betreiben.

Auch ein ehemaliger Journalist von USA Today, Isaiah McCall, veröffentliche vor einigen Monaten einen Blogbeitrag zum Thema „Wie man mit NFTs Geld wäscht“. McCall erklärte:

„Wenn Sie 1 Million Dollar Schwarzgeld haben, können Sie 1 Million Dollar für Ihren eigenen NFT ausgeben. Sie können dies selbst tun oder das Konto eines vertrauenswürdigen Dritten verwenden. Dann verkaufen Sie den Müll weiter und kassieren den Gewinn.“

Angesichts der möglichen Fälle von Geldwäsche mit Hilfe von NFTs könnten sich Regulierungsbehörden und Steuerbehörden einschalten. Mr.Whale zufolge werden die Menschen in den nächsten Jahren mit lächerlichen Ereignissen in der Welt der NFTs konfrontiert werden. Er räumte ein, dass es kreative und schöne NFTs gibt, fügte aber hinzu, dass der Sektor „immer noch mit Schlamperei überflutet ist“. Mr.Whale sagte, dass die Regierungen schließlich gegen diesen Trend vorgehen werden und das Problem der NFT-Börsen ohne KYC/AML-Vorschriften ein Ende haben wird.

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Bio: Ibukun Ogundare is a crypto writer and researcher who uses non-complex words to educate her audience. Ibukun is excited about writing and always looks forward to bringing more information to the world.

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