Kontroverse um Bitcoin-Miningverbot im US-Bundesstaat New York dauert an

  • Die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul sagte, dass sie bei der Entscheidung über das Bitcoin-Mining-Gesetz einen fairen Ansatz verfolgen wird.
  • Der New Yorker Bürgermeister Eric Adams glaubt jedoch dass ein Verbot zum Hindernis für Miner werde, die zur New Yorker Wirtschaft beigetragen haben.

Anfang dieses Monats verabschiedete der New Yorker Senat einen Gesetzentwurf, der das Bitcoin-Mining in dem Bundesstaat wgen Umweltgefährdung verbietet; aber nicht viele sind über den Vorschlag glücklich, da sie glauben, dass dies zu einem Verlust wichtiger wirtschaftlicher Aktivitäten für New York führen würde.

Es liegt jedoch im Ermessen der New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul, ob sie das vorliegende Bitcoin-Verbotsgesetz verabschiedet oder nicht. Die International Brotherhood of Electrical Workers (IBEW) hat sich gegen das Bitcoin-Mining-Verbot in New York ausgesprochen. Die IBEW vertritt Bauarbeiter im ganzen Bundesstaat, die Bitcoin-Mining-Zentren gebaut und renoviert haben. Sie haben sich gegen das Verbot ausgesprochen, da es ihre Erwerbstätigkeit erheblich behindern würde.

Gouverneurin Hochul hat die Entscheidung vorerst auf das Jahresende verschoben und erklärt, dass „wir in den nächsten sechs Monaten eine Menge Arbeit vor uns haben“. Gleichzeitig hat sie aber auch Verständnis für die Sorgen der Arbeitnehmer. In einer Pressekonferenz sagte Hochul:

„Wir müssen einen Kompromiss finden zwischen dem Schutz der Umwelt und der Schaffung von Arbeitsplätzen in strukturschwachen Gebieten.“

Einige Befürworter des Gesetzentwurfs haben argumentiert, dass die gasfressenden Kraftwerke ihre eigenen wirtschaftlichen Nachteile haben. In der Vergangenheit gab es große Bedenken wegen der Verwendung von überschüssigem Strom für das Bitcoin-Mining. Derzeit ist New York für 20% der gesamten Krypto-Mining-Aktivitäten in den USA verantwortlich.

New Yorks Bürgermeister Eric Adams ist gegen das Verbot

Eric Adams, der neue Bürgermeister von New York City, ist selbst ein Bitcoin-Befürworter. Tatsächlich hat Adams einige Monate lang sein Gehalt in Bitcoin umwandeln lassen. Nun wirkt er auf die Gouverneurin ein, um die Ablehnung des Gesetzentwurfs zu erreichen, der das Bitcoin-Mining verbieten soll.

Er weist darauf hin, dass ein solches Gesetz, sollte es verabschiedet werden, erhebliche negative wirtschaftliche Auswirkungen auf den Staat haben würde. Es würde auch die Gewinne zunichte machen, die der Staat im Lauf der Zeit bereits erzielt hat. Wie Crain’s New York berichtet, sagte der Bürgermeister:

„Ich werde die Gouverneurin bitten, ihr Veto gegen den Gesetzentwurf einzulegen, der der Kryptowährung im Bundesstaat New York im Wege stehen würde. Wenn man sich die Milliarden Dollar ansieht, die für Kryptowährungen ausgegeben werden – New York ist führend dabei. Wir können nicht weitere Barrieren errichten.“

Der Bürgermeister erklärte auch, dass sich das Gesetz als Hindernis für die Miner erweise, die zur Wirtschaft des Staates beitragen haben. Adams ist einer der wenigen Politiker, die ihre Unterstützung für Bitcoin trotz der Krypto-Krise fortsetzen.

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