NFT-Desaster: Moonbird NFT-Eigner verliert 1.5 Millionen Dollar durch bösartigen Link

  • Ein Mitglied von Proof Collective hat seine 29 Moonbird NFTs an einen Betrüger verloren, nachdem er dessen bösartigem Link gefolgt war.
  • Eigentümer digitaler Assets werden erneut davor gewarnt, auf ungeprüfte Links von Dritten zu klicken.

Ein NFT-Eigentümer hat seine 29 Moonbird-NFTs im Wert von 1,5 Millionen Dollar an einen Betrüger verloren. Berichten zufolge handelte es sich bei dem Besitzer um eines der Mitglieder des High-End-NFT-Clubs Proof Collective.

Die NFT-Inhaber von Proof Collective sind im Besitz einiger der wertvollsten NFTs der Geschichte. Dazu gehören 817 Bored Apes und 148 CryptoPunks. Zu den Mitgliedern gehören Kevin Rose, Mitgründer der Social News Site Digg.com, und NFT-Künstler Mike Winkelmann (Beeple). Es gab jedoch einige Kontroversen rund um die prestigeträchtige Fassade, da einige den Wert der NFTs infrage stellen.

Betrüger macht sich mit 29 Moonbird-NFTs im Wert von 1,5 Millionen Dollar davon

Der betreffende NFT-Besitzer hatte auf einen bösartigen Link geklickt. Nach Bekanntwerden der Nachricht meldeten sich andere NFT-Geschädigte auf Twitter zu Wort und berichteten von ähnlichen Erfahrungen mit Betrügern. „Just1n.eth“ sagte, er habe versucht, sein NFT zu verkaufen, aber der interessierte Käufer habe ihm vorgeschlagen, eine inoffizielle „p2peer“–Plattform zu nutzen. „Sulphaxyz“ sagte, dass ihm das Gleiche passiert sei und identifizierte den Betrüger als „DVincent“.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, wie viele NFT-Sammler dem Betrüger zum Opfer gefallen sind. Derzeit ist die Identität des Täters bereits teilweise von einer beteiligten Kryptobörse enthüllt worden, wie der Twitter-Nutzer „Dollar“ berichtet. Darüber hinaus haben Mitglieder von Proof Collective einen vollständigen Bericht über die Angelegenheit an das FBI gegeben, um bei der Ergreifung des Täters zu helfen.

NFT-Eigner sollten wachsam sein und sich von verdächtigen Links fernhalten. Um zu vermeiden, dass man versehentlich den falschen Links folgt, sollte man beispielsweise, die eigenen vertrauenswürdigen Plattformen mit Lesezeichen versehen.

Gefälschte Websites führen Nutzer in die Irre

Betrügereien im NFT-Sektor sind  an der Tagesordnung sind. Scheinbar authentische Plattformen Dritter werden zum Diebstahl genutzt. Wie CNF berichtete, machen einige dieser Plattformen kleine Rechtschreibfehler, um die Nutzer von den echten Seiten wegzulocken. So könnte beispielsweise die Krypto-Brieftasche Phantom als Anzeige bei Google erscheinen, die als Phanton geschrieben wird.

Das Cybersicherheitsunternehmen Malwarebytes hat diesen Monat einen Bericht veröffentlicht, der das gleiche Problem aufzeigt. Laut der Veröffentlichung ist NFT-Phishing weit verbreitet, wobei die Täter versuchen, aus dem NFT-Hype Kapital zu schlagen. Die häufigste Betrugsmethode waren dem Bericht zufolge gefälschte Websites, die den Anschein von Echtheit erwecken sollten.

Auch das Hacken von Konten einflussreicher Persönlichkeiten und die anschließende Durchführung betrügerischer Machenschaften gehören zu den gängigen Methoden. Ein aktueller Fall betraf Beeple, dessen Twitter-Konto gehackt wurde und auf dem der Täter einen Phishing-Betrug durchführte. Als die Tat entdeckt wurde, hatte der Betrüger bereits Kryptowährung und NFTs im Wert von 438.000 Dollar erbeutet.

Um über solche Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben, kann man sich an die kürzlich gestartete Betrugsmeldeplattform Chainabuse wenden. Unterstützt von Krypto-Größen wie Binance und Solana, ermöglicht die Plattform den Nutzern, Betrugsfälle rechtzeitig zu melden.

Mehr lesen: Führende Kryptounternehmen betreiben das Online-Betrugsregister „Chainabuse“

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