Monero’s Riccardo Spagni: Bitcoin und Altcoins nicht bereit für Mainstream

  • Riccardo Spagni, auch bekannt als Fluffypony, verließ Monero, um zur Dezentralisierung von Monero beizutragen.
  • Der Entwickler verglich den aktuellen Zustand des Ökosystems mit den Anfängen des Internets.

Der Weggang von Ricardo ‚Flufllypony‘ Spagni als führender Entwickler von Monero sorgte für Aufsehen in der Community des Privacy Coins. In einem Interview mit Monero Talk erläuterte Spagni, warum er Monero verlassen hat und welche Herausforderungen das Ökosystem von Monero derzeit zu bewältigen hat.

Aktueller Entwicklungsstand von Bitcoin, Monero und Altcoins ähnelt dem Internet der 90er Jahre

In der Monero-Talk-Folge beschreibt Spagni, dass er zwar in der Monero-Community bleiben wird, seine bisherige Position aber an den Entwickler Snipa übertragen wird. Spagni erklärte, dass sein Rücktritt zur Dezentralisierung von Monero beitragen soll. Der Entwickler gab an, dass er seit langem Aufgaben an andere Entwickler delegiert hat:

ob es die Domains oder das Cloud Play oder was auch immer ist (…) es gab Leute, die darauf zugreifen konnten.

Während des Interviews beschrieb Fluffypony auch den aktuellen Zustand des Ökosystems. Laut dem Entwickler Monero haben Bitcoin und die anderen Altcoins noch keine großen Fortschritte erzielt, um für die Massenadaption bereit zu sein. Es gibt viele große Herausforderungen zu bewältigen. Monero sollte seiner Meinung nach z.B. verstärkt an der Nutzerfreundlichkeit arbeiten (frei übersetzt):

Das Cryptocurrency-Universum ist noch nicht bereit für den Mainstream, aber ich denke, dass wir nahe dran sind, und ich denke, wenn man sich die Monero UX-Arbeit anschaut, wie das Lightning Wallet, werden wir definitiv jedes Mal und mit jeder Iteration, mit jedem Jahr besser und besser.

Die Debatte verlagerte sich dann auf den Vergleich des aktuellen Zustands des Ökosystems mit dem Internet in seinen Anfängen in den 1990er Jahren. Zu dieser Zeit war es schwierig das Internet zu nutzen und die Funktionsweise unterschied sich von der, die es in vielen Jahren der Entwicklung erreicht hatte. Spagni führte weiter aus:

Es ist eine andere Welt und die Tatsache, dass wir auf zwei verschiedenen Kontinenten skypen können und es ist kristallklar, es ist nur ein Beweis dafür, wie weit das Internet vorbei ist und ich fühle mich wie, auf eine sehr reale Art und Weise, Krypto-Währungen wie Mitte der 90er Jahre im Moment (…) aber man spult vor wie fünf-zehn Jahre und die Dinge werden völlig anders aussehen.

Monero für Privatsphäre, Ethereum für intelligente Verträge

Spagnis Vision unterscheidet sich von anderen Persönlichkeiten aus dem Kryptospace. So lobte John McAfee beispielsweise die Fortschritte, die Monero und Ethereum in ihren jeweiligen Bereichen erzielen konnten. Im Gegensatz dazu hat der ehemalige Softwareentwickler und Präsidentschaftskandidat keine gute Meinung von Bitcoin, die er als „veraltete Technologie“ bezeichnet hat.

McAfee sagte jedoch, dass in anderen Netzwerken bedeutende Fortschritte gemacht wurden. McAfee freut sich, dass es Blockchains mit Datenschutz, intelligenten Verträgen und verteilten Anwendungen gibt. Der Preis von Monero liegt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 57,15 USD und hat in den letzten 24 Stunden einen Verlust von 2,99% verzeichnet. Das Wochen-Chart zeigt einen 6,14% Gewinn, der der allgemeinen Marktstimmung folgt.

Das vollständige Video des Monero Talk kannst du hier ansehen:

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Reynaldo Marquez has closely followed the growth of Bitcoin and blockchain technology since 2016. He has since worked as a columnist on crypto coins covering advances, falls and rises in the market, bifurcations and developments. He believes that crypto coins and blockchain technology will have a great positive impact on people's lives.

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