Nach der Beschlagnahmung von Bitcoin durch das FBI bevorzugen kriminelle Hacker Monero

  • Hacker wollen in Zukunft offenbar Kryptowährungen erpressen, die einen besseren Datenschutz bieten als Bitcoin.
  • Die beliebteste von ihnen, Monero, verzeichnete in den letzten Tagen eine hohe Nachfrage, wobei die Details des jüngst Hacks noch unklar sind.

Kürzlich gab es die Sorge, dass das FBI die Fähigkeit hat, Bitcoin zu hacken. Das beunruhigt die Bitcoin-Community verständlicherweise, hatte man doch jahrzehntelang geglaubt, Bitcoin sei unverwundbar. Insbesondere die Hacker denken jetzt um. Nachdem das FBI mehr als die Hälfte des erpressten Lösegelds von Colonial Pipeline beschlagnahmen konnte, sehen Sicherheitsexperten ein wieder mehr Hackern, die auf private Münzen wie Monero aus sind.

Historisch gesehen haben Kriminelle ein paar der größten Innovationen der Welt angeführt. Zu Beginn des Jahrzehnts beschäftigten sie sich mit Kryptowährungen und waren somit Teil von deren Geburtswehen. Obwohl kriminelle Hacker meist effizient abgewehrt und verfolgt werden, gibt es immer noch genug, die erheblichen Schaden anrichten können: Ein Beispiel in jüngster Zeit sind die Hacker, Hacker, die Colonial Pipeline per Ramsomware erpressten und Millionen Dollar in Bitcoin als Lösegeld erhielten. Wochen später gab das  FBI bekannt, es habe mehr als die Hälfte des Lösegelds wiederbeschaffen können.

Monero gegenüber Bitcoin bevorzugt

Seitdem Fall steht die Frage im Raum, wie dem FBI das gelungen ist. Viele glauben, dass das FBI Bitcoin hacken kann. Hacker wenden sich bereits Monero zu, das bessere  Datenschutzfunktionen verspricht, als Bitcoin. Monero ist schon lange die beliebteste private Münze

Rick Holland, der Chief Information Security Officer bei Digital Shadows, sagte in einem Interview, dass sich Hacker nach diesem Weckruf Monero zuwenden. Der Cyber-Bedrohungsexperte erklärte weiter:

„Es ist fast so, als ob wir, zumindest aus Sicht der Cyberkriminellen, eine Renaissance erleben und zwar bei Monero, weil es schon vom Ansatz her mehr Privatsphäre bietet.“

Nun ist es zweifellos richtig, dass Monero mehr Privatsphäre bietet, doch, die Vermutung, dass Bitcoin gehackt wurde, ist schlicht falsch. Das FBI war lediglich in der Lage, ein Bitcoin-Wallet zu leeren, nachdem die Wallets der Hacker identifiziert waren. Dies wiederum gelang durch genaue Analyse der öffentlichen Blockchain.

Da Bitcoin immer noch mehr Privatsphäre bietet als die meisten traditionellen Zahlungsmethoden, wird es die beliebteste Option für Hacker bleiben. Monero kämpft mit der Liquidität, was es zu einer potenziell unbeliebten Option für Hacker macht. Erfahrene Hacker suchten bereits nach anderen Diensten, die Bitcoin ergänzen, etwa Misch- oder Tumbling-Dienste, die es ihnen ermöglichen, ihre illegalen erlangten Bitcoin mit „sauberen“ Bitcoin zu mischen, wodurch sie praktisch unauffindbar werden.

Monero hat in den letzten 24 Stunden einen deutlichen Anstieg um fast 10 % verzeichnet.  Mit einem Kurs von 280 Dollar une einer Marktkapitalisierung von knapp über 5 Milliarden Dollar, ist liegt Monera auf Platz 27.

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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