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Microsoft führt Betaversion eines dezentralen Identifizierungssystems auf der Bitcoin Blockchain ein

  • Microsoft hat eine Betaversion seines Identity Overlay Network auf der Bitcoin Blockchain (BTC) veröffentlicht.
  • Es gibt noch kein genaues Datum für die Alpha-Version des Overlay Identity Network. Jedoch könnte die Entwicklung bereits im Herbst abgeschlossen sein.

In einem Microsoft Blog Artikel wurde der Start der Beta-Version des Identity Overlay Network (ION) angekündigt. ION wurde auf der Bitcoin (BTC) Blockchain unter Verwendung des Sidetree-Protokolls gestartet. Weiterhin ist ION ein offenes, zulassungsfreies Second-Layer-Netzwerk, das erstmals im Mai 2019 angekündigt wurde. Ziel des Projekts ist es, dezentralisierte Identitäten zu erschaffen, welche langfristig die Verwendung von Benutzernamen ersetzen und jeder Person die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben soll.

Daniel Buchner, hauptverantwortlicher Entwickler des Projektes, entwickelte die Grundformel des Protokolls auf das ION aufbaut. Seit dem wird die Entwicklung gemeinsam mit dem Team der Decentralized Identity Foundation geplant und vorangetrieben. Das Sidetree-Protokoll ermöglicht die Erstellung von eindeutigen Identifikatoren, die es Benutzern ermöglichen eigenständig ihre Metadaten zu verwalten und zu kontrollieren:

Sidetree ist ein Protokoll zur Erstellung skalierbarer, dezentralisierter DPKI-Netzwerke (DPKI = decentralized public key infrastructure), die auf jedem bestehenden dezentralisierten Ledger-System (z.B. Bitcoin) laufen können und genauso offen, öffentlich und unberechtigt sind wie das zugrunde liegende Ledger, das sie verwenden.

Anwendungsfälle und Einsatz auf der Bitcoin (BTC) Blockchain

Wie Buchner beschreibt, wurde das ION von Anfang an als dezentrales Netzwerk konzipiert und entwickelt. Daher wird es unabhängig von einer zentralen Partei und „vertrauenswürdigen Vermittlern“ wie Microsoft arbeiten. Darüber hinaus wird ION nicht von speziellen Utility-Tokens, vertrauenswürdigen Validierungsknoten oder zusätzlichen Konsensmechanismen abhängig sein, wie Buchner konstatiert.

Der Entwickler betonte weiter, dass jeder in der Lage sein wird einen ION-Knoten zu betreiben, um am Netzwerk teilzunehmen. Während der Entwicklung wurde das ION-Team von Mitarbeitern unterstützt, die Feedback gaben und Knoten zur Unterstützung des Projekts betrieben. Dazu gehören u.a. der Bitcoin self custody service, Casa, BitPay und die Börse Gemini. Buchner erklärte weiter, dass es weitreichende Anwendungsfälle und eine große Nachfrage gibt und das Cyber-Attacken damit effektiv verhindert werden können:

Wir haben diese dezentralisierte ID/DPKI-Schicht aufgebaut, die als Grundlage für universelles verschlüsseltes Messaging, datenschutzfreundliche dezentralisierte Anwendungen, unkontrollierbare Gig econ-Netzwerke und zum Herausfiltern betrügerischer Konten in sozialen Medien dienen kann.

Nutzer von ION können dezentralisierte Identitäten (DID) erstellen und offene Identitäten verwenden, die bereits in verschiedenen Anwendungen und Standorten generiert wurden. Für Unternehmen wird es außerdem möglich sein überprüfbare Berechtigungsnachweise für ihre Mitarbeiter und Benutzer zu erstellen. Es gibt noch kein offiziell bestätigtes Datum für die finale Version, jedoch arbeitet das Team daran die Beteiligung der Community zu stärken und weitere Nodebetreiber für das Projekt zu gewinnen.

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Reynaldo Marquez hat das Wachstum der Bitcoin- und Blockchain-Technologie seit 2016 aufmerksam verfolgt. Seitdem arbeitet er als Kolumnist zu Kryptowährungen über Fortschritte, Stürze und Anstiege auf dem Markt, Verzweigungen und Entwicklungen. Er glaubt, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologie einen großen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben werden.

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