Michael Saylor heizt die Bitcoin-Gerüchte um Elon Musk erneut an

  • In einem Interview hat Michael Saylor die Bitcoin-Gerüchte um Tesla Gründer Elon Musk erneut ins Rollen gebracht. 
  • Saylor hat angeblich über ein Bitcoin-Investment mit Musk gesprochen. 

Michael Saylor, der CEO von MicroStrategy und der wohl derzeit größte Bitcoin-Bulle mit seiner Milliardenschweren Wette auf Bitcoin hat in einem Interview kurz vor Weihnachten erneut die Spekulationen rund um ein Investment von Tesla und SpaceX-Gründer Elon Musk angeheizt. In einem Beitrag für CNBC sprach Saylor über seine Bitcoin-Strategie und empfahl Unternehmen, einschließlich Apple, Tesla und Amazon, die auf „großen Bargeldbergen“ sitzen, in Bitcoin zu investieren.

Saylor sagt, dass der Bitcoin „nicht mehr so volatil ist wie früher“ und bezeichnete es als die „erste konstruierte Safe-Haven-Investition“ der Welt. Für die Krypto-Community noch interessanter dürften Saylor’s Andeutungen zu Elon Musk gewesen sein. Erst letzte Woche bot Saylor via Twitter dem Tesla-Gründer an, ihn zu beraten, wie er Millionen in den Kryptomarkt investieren kann.

In dem Interview verriet der CEO von MicroStrategy nun, dass er keine Details zu den Gesprächen, die er mit Tesla CEO Elon Musk geführt hat, preisgeben kann. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, folgendes Statement zu seinen Gesprächen mit Elon Musk anzugeben:

Ich kann nicht über meine Gespräche mit [Musk] sprechen, aber was ich sagen kann, ist, dass Tesla, Apple und Google alle das gleiche Problem haben – sie sitzen auf riesigen Bargeldhaufen und sie zerstreuen das Vermögen der Aktionäre mit einer Rate von 15-20% pro Jahr mal dieses Bargeld.

Sie müssen es von einer Verbindlichkeit in einen Vermögenswert umwandeln, und der beste Weg, das zu tun, ist, es in Bitcoin umzuwandeln, weil Bitcoin um mehr als 100% pro Jahr ansteigt. Bargeld entwertet sich um 15% pro Jahr.

Saylor ermutigt Elon Musk Bitcoin zu kaufen

Am 20. Dezember führten beide CEOs via Twitter eine Unterhaltung, die dadurch begann, dass Saylor Musk provokativ aufforderte in Bitcoin zu investieren, um seinen Aktionären einen Gefallen zu tun. Saylor tweetete:

Wenn Sie Ihren Aktionären einen Gefallen in Höhe von 100 Milliarden Dollar tun wollen, dann konvertieren Sie die TSLA-Bilanz von USD in BTC. Andere Firmen im S&P 500 würden Ihrem Beispiel folgen und mit der Zeit würde es zu einem $1 Billionen Gefallen werden.

Zudem bot Saylor dem Tesla-CEO an, „sein Spielbuch“ mit ihm zu teilen, „von einem Raketenwissenschaftler zum anderen“, und gab an, dass er dieses Jahr $1,3 Milliarden in Bitcoin gekauft habe. In der Folge äußerte Musk sein vermeintliches Interesse und antwortete:

Sind solche großen Transaktionen überhaupt möglich?

Am selben Tag schrieb Musk auch, dass Bitcoin sein „safe word“ ist.

Ebenfalls am 20. Dezember schrieb Musk aber auch, „Bitcoin ist fast so bs wie Fiat-Geld“ und verkündete, dass der „einzig wahre Coin“ Dogecoin sei. Innerhalb der Crypto-Community wurde dieser Tweet aber als Spaß und Ironie aufgenommen.

Bekanntlich hat Musk ein geschätztes Nettovermögen von mehr als 153 Milliarden Dollar, und besitzt, wie er Februar 2019 öffentlich erklärte, lediglich 0,25 BTC. Ein Investment von Musk in Bitcoin könnte ein neues Level der Adaption von Bitcoin bedeuten.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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