Neue Meta-Markenanmeldungen weisen auf kommende Krypto-Dienste hin

  • Meta hat fünf Markenanmeldungen mit dem Namen „Meta Pay“ eingereicht.
  • Es soll sich um ein ein soziales Online-Investitionsnetzwerk handeln.

Meta Platforms Inc, früher bekannt als Facebook, arbeitet angeblich an einer neuen digitalen Zahlungsplattform, die die Dienste von Krypto- und Blockchain-Produkten integrieren soll. Einem Bericht zufolge hat Meta fünf Markenanmeldungen mit dem Namenfragment „Meta Pay“ eingereicht. Es beschreibt sich selbst als ein soziales Online-Investment-Netzwerk, das sicherstellen soll, dass die Kunden über Krypto-Token und andere digitale Vermögenswerte handeln. Es wird den Kunden auch Authentifizierungs- und Identitätsvalidierungsdienste anbieten.

All dies wurde vom Markenrechtsanwalt Josh Gerben bestätigt.

Mark Zuckerberg hatte erst kürzlich sein Interesse am Metaverse bekundet. Die Markenanmeldungen von Meta Pay enthielten jedoch keine Details zum Metaverse, sondern konzentrierten sich ausschließlich auf Krypto-Assets und Blockchain. Im Dezember wurden rund 60 Millionen Dollar bezahlt, um den Domainnamen metapay.com zu erhalten.

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In der Beschreibung der Markenanmeldung wird sie auch als herunterladbare Computersoftware beschrieben, die für den elektronischen Handel entwickelt wurde. Dazu gehören die Bestellung und der Kauf von Waren und Dienstleistungen und sogar die Nutzung als Krypto-Wallet. Das Dokument legt außerdem offen, dass es den Kunden ermöglichen will, in Krypto-Assets zu investieren und Krypto-Tauschdienste anzubieten.

Meta hat Pläne für einen umfassenden Einstieg in den Kryptobereich gemacht, um von der hohen Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten zu profitieren. Im März reichte das Unternehmen acht Markenanmeldungen ein, die mit dem Metaverse und der Blockchain-Technologie zu tun haben. In diesem Monat gab Zuckerberg bekannt, dass das Team die Möglichkeiten untersucht, NFTs auf Instagram hinzuzufügen. Es hat auch ein „normales“ Einzelhandel-Ladengeschäft in der San Francisco Bay Area eröffnet, um seine Präsenz in der realen Welt zu erweitern. Laut Martin Gilliard, dem Filialleiter, geht es darum, den Menschen zu helfen, einen Bezug zu ihren Produkten herzustellen.

„Der Metastore soll den Leuten helfen, die Verbindung zum Metaverse herzustellen, da unsere Produkte in Zukunft das Tor zum Metaverse sein können. Wir verkaufen das Metaverse nicht in unserem Laden, aber wir hoffen, dass die Leute reinkommen und hinausgehen und ein bisschen mehr darüber wissen, wie unsere Produkte ihnen dabei helfen können.“

Allerdings hatte das Unternehmen einen sehr schlechten Start. Aus dem Quartalsbericht geht hervor, dass die auf das Metaversum spezialisierte Einheit Reality Labs im ersten Quartal 2022 fast 3 Milliarden Dollar verloren hat. Auch der Kurs der Meta-Aktie ist deutlich gesunken.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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