Meta bekräftigt NFT-Planung und sieht trotz Branchenkrise große Chancen

  • Meta sieht in NFTs eine milliardenschwere Chance für das mit Spannung erwarteten Metaverse.
  • Das Unternehmen will mit seinen NFT-Plänen neue Monetarisierungstools entwickeln.

Die Facebook-Dachgesellschaft Meta ist zuversichtlich, was den nächsten Schritt mit nicht-fungiblen Token (NFTs) betrifft und bewegt sich mutig in diese Richtung. Trotz der herrschenden Krise des Kryptomarktes einschliesslich des NFT-Bereichs ist Meta sehr daran interessiert, NFTs auf seine Instagram- und Facebook-Plattformen zu bringen.

Stéphane Kasriel, der neue Leiter der Fintech-Abteilung von Meta, bekräftigte dies in seinem jüngsten Interview mit der Financial Times. Er sagte, dass sich die Pläne des Unternehmens in Bezug auf nicht-fungible Token (NFTs) in keiner Weise geändert hätten. Meta sieht in NFTs eine große Chance in der schnell wachsenden Kreativwirtschaft. In diesem Zusammenhang sagte Kasriel:

„Die Chance, die [Meta] sieht, besteht darin, dass die Hunderte von Millionen oder Milliarden Menschen, die unsere Apps heute nutzen, digitale Sammlerstücke sammeln können, und dass die Millionen von Künstlern da draußen, die virtuelle und digitale Güter erstellen könnten, diese über unsere Plattformen verkaufen können.“

Hilfe für FB- und Instagram-Content-Provider

Meta sieht in den NFTs eine Möglichkeit, Anreize für Kreative auf seiner FB- und Instagram-Plattform zu schaffen, die sonst zu TikTok wechseln würden. Im Juni hat Meta-Chef Mark Zuckerberg die Bereitstellung neuer Monetarisierungswerkzeuge für Kreative angekündigt. Zuckerberg erläuterte, wie Kreative die Meta-NFTs nutzen sollen:

„Wir weiten unseren Test aus, damit mehr Kreative auf der ganzen Welt ihre NFTs auf Instagram zeigen können. Wir werden diese Funktion bald auch auf Facebook einführen – zunächst mit einer kleinen Gruppe von Kreativen in den USA – damit man auf Instagram und Facebook cross-posten kann. Wir werden auch bald NFTs in Instagram Stories mit SparkAR testen.“

Facebook stand in letzter Zeit vor großen Problemen, was das Wachstum der Nutzerzahlen betrifft. Daher plant das Unternehmen eine umfassende Umstellung auf das Metaverse, weshalb es sich im vergangenen Jahr in Meta umbenannt hat, angeblich um die Metaverse-Strategie auch im Firmennamen zu dokumentieren. Böse Zungen behaupten jedoch, man habe damit lediglich das hart erarbeitete miese Image von Facebook loswerden wollen. Wie auch immer – Facebook plant jedenfalls, NFTs als handelbare Vermögenswerte in seinem Metaverse zu platzieren.

Meta schaltet Digital Wallet Novi ab

Während Meta seine Pläne mit NFTs im Metaverse vorantreibt, hat das Unternehmen ausserdem beschlossen, seine digitale Wallet „Novi“ abzuschalten. Infolgedessen hat das Unternehmen seine bestehenden Kunden gebeten, ihre Gelder so schnell wie möglich abzuheben, bevor Novi am 1. September 2022 außer Betrieb gehen wird.

Schon ab dem 21. Juli können Kunden kein Geld mehr auf Novi einzahlen. Für den Fall, dass jemand vergisst, sein Geld bis zum Stichtag abzuheben, wird Meta versuchen, das Geld auf sein Bankkonto zu überweisen. Dies scheint das endgültige Aus für das krachend gescheiterte Krypto-Projekt „Diem“ des Unternehmens zu sein, das aufgrund hausgemachter Probleme nie so recht von der stelle kam.

Meta-Sprecherin Lauren Dickson sagte, das Unternehmen werde die Technologie verwenden, die es beim Aufbau von Novi entwickelt habe. Man wolle sie „für neue Produkte, wie NFTs“ nutzen, um das Metaverse aufzubauen. Da darf man wohl  viel Erfolg wünschen – jedenfalls mehr als bei „Diem“.

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