Umfrage: Mehrheit institutioneller Anleger will sich bis 2026 in Krypto engagieren

  • Die Umfrage ergab, dass die Akzeptanzrate in Asien bei 71 Prozent liegt, gefolgt von Europa mit 56 Prozent und den USA mit 33 Prozent. 
  • Neun von zehn befragten Institutionen gaben zu, dass sie das hohe Kurspotenzial und die niedrige Korrelation von Krypto mit anderen Vermögenswerten attraktiv finden.

Der jüngste Krypto-Markt wurde von institutionellen Investoren dominiert, von denen viele auf die Anlageklasse als Absicherung gegen die Inflation zurückgreifen. Von MicroStrategy wurde kürzlich berichtet, dass sie weitere Bitcoins gekauft haben, um ihr Gesamtportfolio auf 100.000 Einheiten zu erhöhen. Einem aktuellen Bericht zufolge werden weiterhin viele institutionelle Investoren in den Kryptomarkt einsteigen.

Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage, die von Fidelity Digital Asset veröffentlicht wurde, planen 70% der institutionellen Investoren, in naher Zukunft digitale Assets zu kaufen oder in sie zu investieren, während 90% Prozent planen, bis 2026 in den Krypto-Markt einzusteigen. Die Umfrage wurde blind durchgeführt und berücksichtigte 1.100 institutionelle Investoren in den USA, Asien und Europa.

Es zeigte sich, dass 52% der befragten Institutionen derzeit in digitale Assets investieren. Die Umfrage ergab ferner, dass institutionelle Anleger in Asien erheblich affiner gegenüber Krypto sind im Vergleich zu den Anlegern anderer Regionen, obwohl Europa und die USA schnell aufholen. Die Akzeptanzrate in Asien liegt bei 71%, gefolgt von Europa mit 56% und den USA mit 33%.

Der Grund für das wachsende Krypto-Interesse unter den Institutionen war mit fiskalischen und monetären Maßnahmen verbunden. Tom Jessop, der Präsident von Fidelity Digital Asset erklärte:

„Die Pandemie – und die fiskalischen und geldpolitischen Maßnahmen als Reaktion darauf – war für viele institutionelle Investoren der Katalysator, um ihre Anlagethese zu definieren und zu operationalisieren.“

Institutionelle Investoren einig, dass Bitcoin zum Portfolios gehört

Das steigende Interesse an Kryptowährungen zeigt, dass Institutionen ein tieferes Verständnis und eine höhere Akzeptanz für die Anlageklasse entwickelt haben.“

Darüber hinaus geben neun von zehn befragten Institutionen an, dass sie das hohe Kurspotenzial und die geringe Korrelation von Kryptowährungen mit anderen Vermögenswerten ansprechend finden.

Es wurde auch dargelegt, dass 8 von 10 Institutionen der Meinung sind, Bitcoin sollte Teil ihres Portfolios sein.  Obwohl diese Überzeugung größtenteils in Asien vorhanden ist, sind mehr als drei Viertel der Institutionen in Europa derselben Meinung, verglichen mit zwei Dritteln im Vorjahr. In den USA teilen 69% der befragten Institutionen diese Überzeugung, ein Anstieg von 64% Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mit zunehmender Akzeptanz wünschen sich 63% der institutionellen Investoren eine Depotbank, die elektronischen Handel anbietet, während 56% eine Depotbank wünschen, die Marktdaten und Analysen anbietet, wobei die US-Investoren die meisten Nennungen abgaben.

Die größten Bedenken, die die Akzeptanz behindern, sind laut dem Bericht die Preisvolatilität, Bedenken wegen Marktmanipulationen sowie der Mangel an Fundamentaldaten, um den Wert zu messen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden weniger Bedenken hinsichtlich der Komplexität und der Marktinfrastrukturen geäußert.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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