Scotland Yard beschlagnahmt Bitcoin im Wert von 114 Millionen Pfund

  • Die Londoner Metropolitan Police beschlagnahmt 114 Millionen Pfund in Bitcoin.
  • Laut einer Untersuchung von Crypto Head steigt die Krypto-Kriminalität in Großbritannien jährlich um 124 Prozent.

Scotland Yard hat 114 Millionen Pfund in Bitcoin beschlagnahmt, die man für Erlöse aus kriminellen Aktivitäten hält. Die Entdeckung ist ein Ergebnis einer Untersuchung in einem Geldwäschefall, nachdem die Polizei von einer ungenannten Person einen Tipp erhalten hatte. Aus ermittlungstaktischen Gründen werden zurzeit weitere Details der Untersuchung nicht an die Öffentlichkeit gegeben. Auf jeden Fall handelt es sich um eine der größten Krypto-Beschlagnahmungen der Welt und um die größte in der britischen Geschichte. Der Betrag ist 20 Mal höher als die Summe aller beschlagnahmten Beträge des letzten Jahres.

Ein hochrangiger polizeibeamter kommentierte:

„Jeder einzelne Teil der Metropolitan Police arbeitet daran, die Gewalt auf den Straßen Londons mit absoluter Priorität zu reduzieren, und das schließt unsere Finanzermittler ein.“

2019 gelang der Polizei von Surrey die Beschlagnahmung von mehr als 1,2 Millionen Pfund in Bitcoin von einem hochrangigen Mitglied einer organisierten Verbrecherbande.

Auch die Londoner Metropolitan Police hat 2018 die vielbeachtete Verhaftung eines 25-jährigen Cyberkriminellen vorgenommen. Es wurden Bitcoin im Wert von rund 700.000 US-Dollar beschlagnahmt, die aus seinen kriminellen Aktivitäten stammen sollten. In dem Fall waren Phishing-E-Mails verschickt worden, um Menschen dazu zu verleiten, ihre persönlichen Daten wie Passwörter, Kreditkartennummern und Namen preiszugeben. Anschließend verkaufte er die gestohlenen Informationen an „Kunden“ im Dark Web und erhielt die Zahlung in Bitcoin, die in mehreren virtuellen Geldbörsen gespeichert waren.

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Kryptobezogene Straftaten steigen in Großbritannien im Jahresvergleich

Laut Mick Gallagher, einem anderen Polizei-Ermittler, widerlegen diese Entdeckungen eindeutig die Vorstellung, dass Täter, die sich hinter Bitcoin verstecken, nicht entlarvt werden können.

„Diese Leute glauben im Allgemeinen, dass sie ungestraft agieren können, dass man ihnen nichts anhaben kann. Wir haben gerade das geneteil bewiesen.“

Großbritannien hat versucht, die steigende Krypto-Kriminalität einzudämmen, indem es alle Krypto-Firmen zur Registrierung bei der FCA verpflichtete. Laut einer Untersuchung von Crypto Head ist die Krypto-Kriminalität in Großbritannien jährlich um 124 Prozent gestiegen. Seit 2016 wurden 24.847 Krypto-Verbrechen aufgezeichnet, allein 8.801 im Jahr 2020. Interessanterweise werden Krypto-Investitionen immer interessanter für eine bestimmter Personengruppe in Großbritannien. Der Mitbegründer von Crypto Head Adam Morris gibt Investoren Tipps, wie sie es vermeiden können Opfer von Cyberkriminellen zu werden:

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About Author

John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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