Joe Rogan: Ich setzte viel Hoffnung in Krypto

  • Der Komiker Joe Rogan hat sich für Kryptowährung stark gemacht und sagt, dass er viel Hoffnung in sie setzt.
  • Auch Adam Curry traut dem klassischen Geldsystem nicht mehr, da es mit dem Rohstoff Öl verbunden sei und zu Kriegen führe.

Der Komiker und UFC-Kommentator Joe Rogan hat sich inmitten der jüngsten Debatten um digitale Währungen und das Geldsystem hinter Kryptowährungen gestellt. In Folge 1670 seines Podcasts sagte er, dass Bitcoin entweder komplett auseinanderfallen oder als Chance genutzt werden wird, um einen Weg zur Verbesserung des Lebens zu finden. In der Folge war Adam Curry, Gastgeber des rechtsgerichteten Podcasts „No Agenda“, zu Gast. Curry sagte zu seinen Zweifeln am klassischen Geldsystem:

„Es gibt eine ganze Reihe von jungen Leuten, die einfach aussteigen und parallele Systeme und Netzwerke aufbauen wollen. Ich bin auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen, weil ich glaube, dass mein Geld dort sicherer ist.“

Laut Curry kann man dem Geldsystem nicht trauen, da seine Verbindung zum Rohstoff Öl zu Krieg führe. Er fügte ferner hinzu, dass das Geldsystem Inflation und Elend verursache. Currys Position ist jedoch fragwürdig, da er in den Mainstream-Medien als Verschwörungstheoretiker gilt.

Rogan, dessen Podcast etwa 11 Millionen Zuschauer pro Folge hat, wurde in der Vergangenheit auch wegen sexistischer, rassistischer und transphober Witze kritisiert. Auch sein Urteil in Sachen Krypto hat nicht bei allen Gewicht: Ein anderer Nutzer namens „Dubsy 101“ postete: „Er ist ein Idiot und die letzte Person, die wir mit Krypto in Verbindung bringen wollen.“

Rogans Haltung zu Bitcoin in der Vergangenheit

Früher lehnte Rogan Bitcoin in seiner Show ab und behauptete, es sei ein Schneeballsystem. In der Folge vom Februar 2019 mit dem ehemaligen Square-CEO Jack Dorsey warb er jedoch für die Cash-App und nannte sogar deren Unterstützung für Bitcoin als Grund dafür, dass die Leute sie erkunden sollten. Er prahlte auch damit, dass er im November eine Bitcoin-Zahlung im Wert von 100.000 Dollar erhalten habe.

Die beiden kontroversen Kommentatoren äußerten sich auch zu den Möglichkeiten des digitalen Metaverse und der Rolle von Non-Fungible Tokens (NFTs) in dieser Welt. Rogan stellte sich eine Entwicklung vor, bei der Unternehmen „Ladengeschäfte“ im Metaverse einrichten, Token erstellen und von den Kunden verlangen, dass sie diese zum Kauf ihrer Produkte verwenden.

„Apple könnte das problemlos tun. Man würde Münzen kaufen, und mit diesen Münzen würde man Produkte kaufen… Das ist fast wie eine andere Version von Aktien oder so etwas.“

Curry glaubt jedoch nicht, dass dies möglich sein wird. Seiner Meinung nach werden sich Institutionen und Regierungen eher auf digitale Zentralbankwährungen (CBDC) konzentrieren.

„Sie werden Krypto haben. Sie werden eine digitale Wallet haben. Es wird direkt von der Federal Reserve an Sie gehen. Und es wird kaum noch Privatkundengeschäft geben – das wird einfach nicht mehr passieren.“

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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