Wolf of Wall Street: „Jetzt Bitcoin kaufen und reich werden.“

  • Jordan Belfort, dessen Erfahrungen in den 2013 erschienenen Kinohit „The Wolf of Wall Street“ eingeflossen sind, ist der Meinung, man solle jetzt den Dip kaufen.
  • Bitcoin könnte bis Jahresende auf 100.000 Dollar steigen, sagte Belfort.

Bitcoin ist weit entfernt von einem Bullrun, könnte aber – um im Bild zu bleiben – einen „Maverick-Run“ begonnen haben. Immerhin ist der Kurs in den letzten 24 Stunden um etwas mehr als 3 Prozent gestiegen und liegt jetzt bei 20.175 Dollar. Das derzeitige Vertrauen der Anleger und die zunehmende Verlagerung von Vermögenswerten an die Börsen durch die Miner kompensieren verhindern zurzeit noch den möglichen Umschwung.

Der berühmt-berüchtigte Börsenmakler Jordan Belfort, dessen Erfahrungen in den 2013 erschienenen Kinohit „The Wolf of Wall Street“ eingeflossen sind, ist dennoch der Meinung, dass Bitcoin jetzt ein guter Kauf wäre. In der neuen Yahoo Finance-Show „The Crypto Mile“ sagte er, dass Bitcoin als langfristige Absicherung gegen wirtschaftliche Instabilität betrachtet werden sollte. Anleger sollten ihre Bestände die nächsten drei Jahre behalten, da Bitcoin eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Wertzuwachs habe.

„Wenn man eine Drei- oder Fünfjahresperspektive einnimmt, wäre ich überrascht, wenn man kein Geld verdienen würde, da die Fundamentaldaten von Bitcoin so solide sind.“

Belfort war nicht immer Bitcoin-Fan. 2018 warnte er Investoren, ihre Positionen aufzugeben, da der Vermögenswert auf der „Greater Fools Theory“ basiere.

Belfort hält Bitcoinkurs von 100.000 Dollar bis Jahresende für möglich

Belfort, der heute als Autor und Redner tätig ist, empfiehlt Krypto-Enthusiasten zwei Grundsätze bei Investitionen: Der erste ist, auf Protokolle zu setzen, die eine langfristige Grundlage bieten. Der zweite ist, in Kryptounternehmen zu investieren, die eine geringe Marktkapitalisierung aufweisen. Man solle kleine Summen investieren und dies frühzeitig, um eine Chance auf hohe Gewinne zu haben.

In Bezug auf die nächste Haltestelle des Bitcoin-Kurses sagte Belfort, dass er bis zum Ende des Jahres 100.000 Dollar erreichen könnte. Seiner Meinung nach ist die größte Stärke von Bitcoin die limitierte Geldmenge. Bitcoin würde angesichts der steigenden Inflation sicherlich eher als Wertaufbewahrungsmittel und weniger als Wachstumsanlgae gehandelt werden.

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Diese Vorhersage fällt in einen Zeitraum, in dem Bitcoin im Juni den schlechtesten Monat der letzten 11 Jahre erlebte. Er verlor im zweiten Quartal 60 Prozent seines Wertes und es war damit das Quartal mit der schlechtesten Wertentwicklung. Seit Kurzem steigt die positive Stimmung für Bitcoin jedoch wieder, da die Zahl der Adressen mit einem Bitcoin-Bestand größer als Null einen Höchststand erreichte. Das bedeutet, es wird zunehmend gekauft.

Ungeachtet seiner eigenen Vorhersage warnt Belfort jedoch die Anleger vor möglichen Preisschwankungen und einem möglichen, deutlichen Rückgang in den folgenden Jahren.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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