Metaverse: JPMorgan eröffnet virtuelle Filiale im Decentraland

  • JPMorgan ist die erste Bank weltweit, die durch den Start einer virtuellen Filiale auf Decentraland im Metaverse präsent ist.
  • Es gibt ein JPMorgan-Whitepaper, in dem die Blockchain-basierte Technologie und deren zahlreiche Chancen erläutert werden.

JPMorgan Chase, mit einer Marktkapitalisierung von 368,78 Milliarden Dollar die größte US-Bank, hat erste Schritte auf dem Weg zu ihrer Präsenz im Metaverse unternommen. Sie hat offiziell ein Büro in der Blockchain-basierten virtuellen 3D-Welt von Decentraland eröffnet.
Unter dem Namen Onyx Lounge bietet die Filiale den JPMorgan-Kunden Ethereum-basierte Dienstleistungen an, die in einem inzwischen veröffentlichten Whitepaper ausführlich beschrieben werden.
Laut Christine Moy, Leiterin der Krypto- und Metaverse-Abteilung der Bank, ist das Projekt eine direkte Reaktion auf das wachsende Kundeninteresse am Metaverse. Das White Paper der Bank klärt die Kunden sachlich über das Metaverse auf, ohne all das Werbe-Brimborium das allzuoft mit der Einführung neuer Technologien einhergeht. Moy stellt fest, es gebe ein großes Potenzial, die Erfahrungen der Kunden im virtuellen Raum zu verbessern.

Weitere Pioniere im Metaversum

Zu den anderen Unternehmen, die die neue Technologie für ihre Kunden nutzen wollen, gehört der Elektronikriese Samsung, der kürzlich ein Ladengeschäft im Decentraland eröffnet hat. Die Filiale ist eine virtuelle Nachbildung seines New Yorker Flagship-Stores.
Barbados, das im vergangenen Jahr zur Republik wurde, nachdem es seine Zugehörigkeit zur britischen Krone aufgegeben hatte, eröffnete seine erste Botschaft in Dezentraland. Der Inselstaat hat außerdem Verträge mit den Metaverse-Plattformen Somnium Space und Super World unterzeichnet.
Darüber hinaus haben McDonald’s und die führenden chinesischen Tech-Unternehmen Tencent und Huawei Markenzeichen für neue Produkte im Metaverse beantragt.
Andere Web3-Metaverse-Plattformen, die an Zugkraft gewinnen, sind „The Sandbox“ und „Cryptovoxels“. The Sandbos hat vielversprechende Partnerschaften mit Adidas, mehreren Spieleplattformen und dem Rapper Snoop Dogg geschlossen.
Das Whitepaper von JPMorgan befasst sich unter anderem mit den zahlreichen Geschäftsmodellen, die durch das Metaverse möglich werden. Das Metaverse ist ein Ökosystem für verbesserte Online-Technologien, darunter virtuelle Treffen, Online-Handel, immersive Spiele und digitale Währungen.

Die Zukunft der virtuellen Räume

Die Bank weist darauf hin, dass der Durchschnittspreis für ein Grundstück im Metavers rasant gestiegen ist. Die Preise für virtuelle Immobilien haben sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 fast verdoppelt, von durchschnittlich 6.000 US-Dollar im Juni auf rund 12.000 im Dezember.
JPMorgan prognostiziert eine Zukunft, in der die meisten die physische Welt betreffenden Veträge im Metaverse abgewickelt werden. Dazu gehören Mietverträge, Hypotheken und Kredite. Und dank Entertainment-Providern und Anwendungen wie RTFKT ist man nei JPMorgan sehr zuversichtlich, was die künftige Rentabilität des virtuellen Raums angeht. RTFKT ist ein Metaverse-Modehaus, das letztes Jahr vom Sportartikel-Hersteller Nike übernommen wurde.
Werbung sei ein weiteres bedeutendes Geschäftsfeld, stellt JPMorgan fest. Die Bank schätzt, dass die Werbung im Metaverse bis 2027 über 18,41 Milliarden Dollar wert sein könnte. Unterstützt wird dies durch den Gartner-Bericht, der für das Jahr 2026 ein weltweites Interesse am Metaverse von 25% der Bevölkerung vorhersagt.

Mehr zum Thema: Neue Gartner-Studie: 25% der Menschen werden bis 2026 das Metaverse nutzen

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