Musk und Dorsey werden über die Daseinsberechtigung von Bitcoin debattieren

  • Elon Musk (Tesla) hat die Einladung von Jack Dorsey (Twitter) angenommen, um über die Einführung von Bitcoin und die Entwicklung von Open Source zu debattieren.
  • Die Debatte findet statt, obwohl Musk zuvor Bitcoin-Maximalisten gehänselt und Dorseys bevorstehende Veranstaltung als „zickig“ bezeichnet hat.

Obwohl Elon Musks Einfluss auf die Bitcoin-Community stark zurückgegangen ist beschäftigt er sich weiter mit ihr. Es begann damit, dass Twitter-Chef Jack Dorsey die Veranstaltung „The B Word“ ankündigte, an der Musk teilnehmen und etwas über Bitcoin lernen könne. Die Veranstaltung will Institutionen plausibel machen, warum sie Bitcoin akzeptieren sollten.

Die Idee zu der Veranstaltung kam von Square, Paradigm und ARK invest. Sie ist für den 21. Juli angesetzt, mit ARK Invest CEO Cathie Wood, Jack Dorsey con Twitter und Blockstream CEO Adam Back als Hauptredner.

Elon Musk schien die Veranstaltung ins Lächerliche ziehen zu wollen, sobald sie betannt wurde. Er meldete sich im Kommentarbereich zu Wort und fragte, ob das B-Wort, das im Namen der Veranstaltung vorkommt, tatsächlich für bicurious (bissig) stehe, was er später geschickt in Bitcurious, (Wissbegierig) änderte.

Der langjährige Bitcoin-Befürworter Jack Dorsey hat Elon Musk explizit eingeladen. Es ist ein Versuch, Elon Musk aufzuklären, dessen Firma Tesla ironischerweise Bitcoin im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar hält.

In den letzten Monaten wurde offensichtlich, dass Elon Musk über den Energieverbrauch von Bitcoin falsch informiert war. Musk hat sich kritisch geäußert, indem er sagte, dass es schädlich für die Umwelt sei und so weit ging, Bitcoin-Zahlungen für seine Elektroautos nicht mehr zu akzeptieren. Im Gegensatz dazu sieht Jack Dorsey Bitcoin als eine Schlüsselkomponente bei der Einführung von erneuerbaren Energien.

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In einem Forschungspapier, das von ARK Invest und Square erstellt wurde, legten Forscher dar, dass Bitcoin erneuerbare Energie fördert, indem es die „überschüssige“ Energie verbrauch, die sonst verloren gehen würde. Dadurch verursacht  das Bitcoin-Mining keine Umweltschäden und stellt sicher, dass die Produzenten erneuerbarer energie effizient und profitabel sind.

Es wurde jedoch schon lange spekuliert, zuletzt von Shark Tanks Kevin O’Leary, dass Elon Musks Entscheidung von seinen Aktionären beeinflusst wurde. Musk habe die Umweltbelastung durch das Bitcoin-Mining als Grund für den Stopp von Bitcoin-Zahlungen nur vorgetäuscht.

Das wird wahrscheinlich eins der Gesprächsthemen in der kommenden Diskussion zwischen den beiden Protagonisten sein. Musk hat kürzlich schon klargestellt, dass Tesla wieder Bitcoin-Zahlungen akzeptieren wird, sobald es eine „Bestätigung“ gibt, dass Miner mindestens zu 50% saubere Energie nutzen.

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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