Ist TRON der nächste nach Ripple? Sun dementiert SEC-Untersuchung

  • Justin Sun bestreitet die Existenz einer Untersuchung gegen die TRON Foundation in China oder den Vereinigten Staaten.
  • Laut dem CEO kann keine Entität oder Person die volle Kontrolle über das TRON-Netzwerk übernehmen.

Die Folgen der SEC-Klage gegen Ripple Labs sind immer noch eines der heißesten Themen in der Krypto-Community. Ein viel diskutiertes Szenario ist die Ausweitung der Anklage auf andere Entitäten und Token als XRP. USDT, Chainlink, Binance Coin und TRON zählen laut Spekulationen zu den möglichen Kandidaten.

Justin Sun, CEO der Tron Foundation, hat sich nun jedoch auf Twitter zu Wort gemeldet, um mit den Gerüchten aufzuräumen. Sun wies alle Spekulationen als falsch zurück und sagte, dass es keine Ermittlungen gegen die Tron Foundation, TRX, BitTorrent, ihn selbst, oder ein verbundenes Unternehmen durch eine der regulatorischen Institutionen in den Vereinigten Staaten oder China gibt.

In seiner Erklärung sagte Sun, dass TRON ein dezentrales Netzwerk mit „18 Millionen Konten und 27 Super Representatives“ ist. Das Governance- und Betriebsmodell des Netzwerks verhindert, dass eine Person oder ein Unternehmen die Kontrolle über das Netzwerk hat, so Sun. In diesem Sinne betonte der CEO der Tron Foundation:

(…) weder die TRON Foundation, noch einer ihrer Direktoren (wie ich selbst), noch ein einzelner Validator bekommt die Kontrolle über das Netzwerk, bestimmt, wer das Netzwerk nutzt, oder wie Token gehandelt werden. Die TRON Foundation ist einer von tausenden von Mitwirkenden am Netzwerk.

Sun leugnete auch, dass es eine Zentralisierung des Netzwerks oder einen Single Point of Failure gibt, der es „einer Person oder Entität“ erlauben würde, das System zu Fall zu bringen. Der CEO der Tron Foundation scheint speziell auf einen Bericht von Cinneamhain Ventures Partner Adam Cochran reagiert zu haben.

Ist TRON (TRX) ein Wertpapier für die SEC?

Dem Bericht zufolge könnte die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) Gründe haben, Sun wegen seiner Beziehung zu zwei in den USA ansässigen Unternehmen anzuklagen: BitTorrent und Poloniex. Nachdem Sun ein Investor bei Poloniex wurde, wurden laut Cochran Produkte geschaffen, die den Handel mit Leverage und die Einzahlung oder Abhebung von Beträgen über 10.000 Dollar erlaubten. Darüber hinaus listete Poloniex eine Vielzahl von TRC20 Token.

Cochran gibt an, dass BitTorrent immer noch hauptsächlich von San Francisco aus operiert, und weist darauf hin, dass Sun häufig in die dortige Zentrale reist. Wenn also bewiesen wird, dass Poloniex Nutzer in den Vereinigten Staaten hat, könnten die Behörden in diesem Land die gleichen Kriterien anwenden, mit denen sie gegen BitMEX vorgegangen sind, wie Cochran erklärte:

Es ist unklar, was genau die laufenden Ermittlungen sind, aber auf der Grundlage einiger der Gerüchte und der hier dargelegten Informationen scheint es plausibel, dass Tron eine Beziehung den USA hat, was für US-Regulierungsbehörden ausreichen könnte, mehr als sie realisieren.

Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass Cochran mit seinen Behauptungen vorsichtig war und deutlich gemacht hat, dass die von ihm gegebenen Informationen noch eine stärkere Grundlage und weitere Untersuchungen erfordern. Der Experte ist auch der Ansicht, dass es keinen Vergleichspunkt zwischen dem SEC-Verfahren gegen Ripple Labs gibt.

Der CEO der Tron Foundation reagierte auf Cochrans Kommentare und wies darauf hin, dass die Bemühungen zur „Begrenzung“ von Falschnachrichten verstärkt werden sollten. Sun sagte, er verstehe, dass es Antworten auf „wichtige Fragen“ geben müsse und versprach „so transparent wie möglich“ zu sein.

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