Hat Bitcoin den Boden erreicht? Genesis-Gläubiger finden Weg, um Konkurs zu vermeiden und DCG zu belasten

  • Gläubiger des Krypto-Kreditgebers Genesis wollen dessen Konkurs verhindern, indem sie Sanierungsexperten beauftragen, die gleichzeitig die Digital Currency Group schützen sollen.
  • Viele warten auf die morgige Rede von FED-Chef Jerome Powell, um danach über deren künftige  Zinspolitik zu orakeln. Dabei ist die nächste FED-Sitzung zu diesem Thema erst in zwei Wochen. 

Während auch die Bitcoin-Investoren auf die Veröffentlichung der geplanten Rede von Jerome Powell, dem Vorsitzenden der US-Notenbank, warten, haben die Gläubiger von Genesis ganz andere Sorgen. Sie müssen den Kryptogeldverleiher retten, wenn sie ihr eigenes Geld wiedersehen wollen, aber dabei darf die DCG nicht zu Schaden kommen.

Und was ist mit dem Bitcoinkurs?

Nach der dritten Zinserhöhung des Jahres 2022, einer Anhebung auf 75 Basispunkte, wartet der gesamte Markt mit Spannung auf die nächsten Schritte der FED. Es gibt Spekulationen, dass Powell weitere Erhöhungen vorübergehend aussetzen wird. In den letzten Tagen wurden mehrere FED-Vertreter mit der Aussage zitiert, dass die Regulierungsbehörde eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte als Richtwert festlegen könnte.

Interessanterweise haben die weit verbreiteten Erwartungen anscheinend die Preisbewegung von Bitcoin beeinflusst. Der Vermögenswert verzeichnete in den letzten 24 Stunden einen 2,5-prozentigen Aufwärtstrend, wobei der Kurs zeitweise 17.072 Dollar erreichte.

Derzeit herrscht unter Bitcoin-Enthusiasten und Marktexperten die allgemeine Überzeugung, dass Bitcoin wahrscheinlich vor der Trendwende steht. Allerdings ist das Wohlergehen des Bitcoin-Ökosystems vom Ausgang des Überlebenskampfs des Kryptogeldverleihers Genesis abhängig – siehe oben.

Wie Bloomberg berichtet, arbeiten die Gläubiger des in Not geratenen Krypto-Kreditgebers an einem Umstrukturierungsplan und sondieren weiter Optionen, um den Konkurs des Unternehmens abzuwenden.

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Genesis-Gläubiger beauftragen Anwälte zur Konkursvermeidung

Laut informierten Kreisen befinden sich die Gläubiger von Genesis Global Trading in Gesprächen mit Sanierungsexperten. So sollen inzwischen die Anwaltskanzleien Proskauer Rose und Kirkland & Ellis beauftragt worden sein, um die Quadratur dieses Kreises zu finden. Das Problem: Es darf nichts hängenbleiben an der Muttergesellschaft von Genesis, der Digital Currency Group (DCG), da diese sich an der nun zusammengebrochenen FTX-Börse beteiligt hatte.

Letzte Woche deutete Genesis einen bevorstehenden Insolvenzantrag an, nachdem das Unternehmen die Abhebungen von Kunden aufgrund der Ausbreitung der FTX-Schockwellen gestoppt hatte. Daraufhin veröffentlichte der CEO von DCG, Barry Silbert, ein Memo, in dem er auf die Spekulationen einging. Er erklärte, dass alle Geschäftsbereiche des Unternehmens wie gewohnt arbeiten.

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Da die Gläubiger es auf sich genommen haben, den Konkurs von Genesis zu verhindern, prüft die DCG auch andere Alternativen zur Stabilisierung der Gruppe und ihrer Tochtergesellschaft. In der Branche herrscht jedoch Uneinigkeit darüber, wie Genesis und die DCG einen möglichen Konkurs überstehen würden.

Laut Ryan Selkis, dem Mitbegründer von Messari, wird die Rekapitalisierung der DCG mit 3,2 Milliarden Dollar wahrscheinlich zur Wiederbelebung von Genesis ausreichen, und die aktuellen FTX-Ansteckungsängste könnten vom Kryptomarkt verschwinden. Im Gegensatz dazu äußerte sich der Mitbegründer von ArchPublic, Andrew Parish, kritisch über die Aktivitäten von Genesis und erklärte, dass kein Risikokapitalgeber bereit sei, Genesis Trading aufgrund seines verzweifelten Vorgehens Geld zuzuführen.

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