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IOTA: Veröffentlichung von Coordicide wird in 3 Phasen erfolgen

  • Das Release von IOTA 2.0 wird in drei Phasen: Pollen, Nectar und Honey erfolgen, wobei Honey der endgültige Release Candidate für IOTA 2.0 sein wird.
  • Mit Nectar wird in der zweiten Jahreshälfte das Incentivized Testnet lanciert. 

Die IOTA Stiftung hat in einem Blogbeitrag neue Namenskonventionen für den Weg zu Coordicide veröffentlicht und damit auch die Roadmap detailliert definiert. Bereits in den letzten Monaten hatte die IOTA Stiftung an einem Rebranding gearbeitet, unter anderem wurde MAM in IOTA Streams und Qubic (zu Teilen) in IOTA Smart Contracts umbenannt. Zudem wurden die Namenskonventionen von IOTA 1.5, auch bekannt als Chrysalis festgelegt.

In Bezug auf IOTA 2.0 wurden bisher aber lediglich die Begriffe Coordicide, der Antagonist zum Koordinator und GoShimmer, als eine Gruppe von Technologien, die entwickelt werden, um den Koordinator zu entfernen, geprägt. Anlass für die Veröffentlichung der neuen Namenskonventionen könnte das vermutlich heute erscheinende, erste öffentliche Testnetzwerk für IOTA 2.0 sein, wie der IOTA Stiftung Entwickler Hans Moog vor fünf Tagen auf Twitter ankündigte.

Zur Zielstellung der neuen Namensgebung erklärte die IOTA Stiftung im Rahmen des Blogbeitrags:

Diese aktualisierten Nomenklaturen helfen unserer Gemeinschaft und unseren Partnern auch dabei, den bevorstehenden technologischen Fortschritt für IOTA besser zu verstehen und zu quantifizieren. Unser Ziel ist es, eine klare Unterscheidung und Verbindung zwischen den Arbeiten herzustellen, die diese beiden bedeutenden Protokoll-Upgrades in den kommenden Monaten miteinander verbinden werden.

Der Weg zu IOTA 2.0: Pollen, Nectar, Honey

Gemäß der Ankündigung wird die Veröffentlichung von IOTA 2.0 in drei Phasen stattfinden, die „wichtige Meilensteine und Testnetzveröffentlichungen im Vorfeld von Coordicide widerspiegeln werden“. Die Namensgebung erfolgt dabei in Anlehnung an die aktuellen Apoidea-Namenskonventionen, die für Hornet, Bee und HoneycombOS verwendet wurden.

Wie die IOTA Stiftung bekannt gab, werden die drei Phasen Pollen, Nectar und Honey heißen. Pollen ist das erste offizielle Testnetzwerk für IOTA 2.0 und bringt „wesentliche Änderungen“ gegenüber der bisherigen, internen Alphaversion des Testnetzwerks (GoShimmer v0.1.3).

[Es] bildet die Grundlage für das erste und funktionsfähige Netzwerk ohne Koordinator. Iterative Verbesserungen werden Pollen in den endgültigen, funktionsreichen Release-Kandidaten für IOTA 2.0 verwandeln. Das Pollen-Netzwerk wird in erster Linie ein Forschungs-Testbed für die Stiftung, die Gemeinschaft und externe Forscher sein, um Konzepte aus den Coordicide Whitepaper zu validieren und bestimmte Angriffsvektoren zu simulieren.

Der zweite Schritt in Richtung Coordicide wird Nectar sein, das in der zweiten Jahreshälfte von 2020 erscheinen und alle Coordicide Module beinhalten wird. Wie in der Roadmap angekündigt, wird dies das Testnetz mit einem Anreizsystem sein. Die IOTA Community und externe Entwickler werden mit progressiv steigenden Belohnungen dafür belohnt, Fehler oder Angriffsvektoren zu finden.

Ziel ist es hierdurch den endgültigen Release Candidate für IOTA 2.0, Honey, zu erhalten. Honey wird alle Module gemäß der vollständigen und endgültigen Spezifikation von Coordicide enthalten.

Zu diesem Zeitpunkt wird das Netzwerk kampferprobt und durch viele Hunderte von Teststunden mit vollständigen Prüfungen unserer Node-Software gesichert sein. Honey kann als die erste Version von IOTA 2.0, unserem vollständig dezentralisierten IOTA-Mainnet, betrachtet werden.

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Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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