ADVERTISEMENT

IOTA Stiftung wird Token-Adaption durch Anreize mit dem ISCP fördern

  • Das IOTA Smart Contract Protokoll (ISCP) und Mana werden finanzielle Anreize in Form von IOTA Token für Early Adopters geben. 
  • Laut Mitbegründer David Sønstebø wird es herausfordernd Ethereum aufgrund des Netzwerkeffekts zu überholen.

Erst am 2. Weihnachtsfeiertag äußerte sich Mitbegründer Dominik Schiener zur Liquidität des IOTA Tokens sowie dessen Wertversprechen. Einen Tag danach haben sich nun auch David Sønstebø und Charlie Varley, technischer Leiter der IOTA Stiftung, zu diesem Themenbereich und der Zukunft des IOTA Tokens via Discord geäußert.

Sønstebø, der erst kürzlich aus dem Vorstand der IOTA Stiftung entlassen wurde, aber an eigenen IOTA-bezogenen Projekten weiterarbeiten wird, erkannte an, dass es schwer wird Ethereum aufgrund seines Netzwerkeffekts zu überholen. Um Marktanteile zu gewinnen, habe IOTA aber eine Strategie:

Sicherlich brauchen wir eine Menge Vergleiche. Wie ich immer sage: 1 Demonstration wiegt mehr als 1.000 Präsentationen. […] Ich bin zwar zu 100% vom Erfolg überzeugt, aber wir müssen auch die Tatsache akzeptieren, dass Ethereum den Netzwerkeffekt hat. Aufholen ist nicht so einfach, wie ein „besseres Produkt“ zu liefern, man muss es tatsächlich auf eine Art und Weise vermitteln, die Aufmerksamkeit erregt.

IOTA Smart Contracts als Schlüssel für eine zunehmende Nutzung

Die oft beschworene „kambrische Explosion“ wird stattfinden, wenn IOTA sein Smart Contract Protokoll (ISCP) lanciert, so Sønstebø. Wie der IOTA Mitbegründer konstatierte, wird es „schwer, IOTA auf Protokollebene zu schlagen. Um dies jedoch wirklich zu katalysieren, muss es einen Anreiz für Early Adopters geben“. Dieser Anreiz wird mit der „Zertifikats-/Governance-Struktur der Smart Contract-Komitees“ geschaffen.

Zur Funktionalität sagte Sønstebø, dass es „noch zu früh sei, um in die Tiefe zu gehen“. Seine Vision sei es aber, dass „es an Mana gebunden ist und eher wie eine DAO als eine Tochtergesellschaft unserer gemeinnützigen deutschen Organisation ist“. Den letzten Aspekt, die Rolle der in Deutschland ansässigen Stiftung für das Ökosystem, stellte Sønstebø auch noch einmal als Kernpunkt des „Beefs“ mit der IOTA Stiftung heraus:

Ich habe eine Menge aufregender zukünftiger Möglichkeiten für die Community, um frühzeitig einzusteigen. Der ganze „Beef“ war lediglich, dass ich nicht möchte, dass eine deutsche Organisation alle interessanten Ideen im Ökosystem besitzt. Sonst nichts. Ich werde die Leute informieren, wenn die Zeit reif ist.

Der Aussage, dass die Smart Contracts ein Schlüssel für die höhere Nützlichkeit und Adaption des IOTA Tokens sein werden, stimmte Charlie Varley zu. Momentan könne IOTA nur für die Kreditvergabe auf Bitfinex verwendet werden. Celcius listet den IOTA Token zwar als „bald kommend“, aber darüber hinaus sind die Möglichkeiten mit IOTA Geld zu verdienen eher begrenzt. Zur Zukunft des Protokolls erklärte Varley aber weiter:

Aber die wirkliche Fähigkeit, mit IOTA zu verdienen, kommt mit Smart Contracts und Mana. […]

Aber die Anwendungen werden vorher kommen. Der Buy-In, den wir von großen Unternehmen (wie Dell und JLR) haben, ist kein Fehler (so sehr die Trolle auf r/cc Ihnen etwas anderes erzählen möchten). IOTA hat ein Wertversprechen, dass keine anderer Coin mit gebührenfreien, unveränderlichen Daten hat.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

Die Kommentare sind geschlossen.

ProfitFarmers