- IOTA hat am 12. Januar 2026 „IOTA Names“ gestartet: menschenlesbare On-Chain-Namen sollen Transfers vereinfachen und Fehler reduzieren.
- Zum Launch gibt es um 14:00 Uhr MEZ einen X-Space.
IOTA hat am Montag, dem 12. Januar 2026, den Start von IOTA Names bekanntgegeben, einem On-Chain-Namensdienst, der Wallet-Adressen durch menschenlesbare Namen ersetzt und damit Transfers und die Identitätsdarstellung im IOTA-Ökosystem vereinfachen soll. In der Ankündigung via X schreibt die IOTA Stiftung:
„Deine Onchain-Identität ist gerade deutlich einfacher geworden. IOTA Names ist seit heute live und liefert menschenlesbare Namen, die das Senden und Empfangen von IOTA und mehr deutlich erleichtern.“
Zum Launch hat die IOTA Stiftung einen X-Space um 14:00 Uhr MEZ angekündigt, in dem Funktionsumfang und Einstieg erläutert werden sollen.
Your onchain identity just got simpler.@iotanames is live today, providing human-readable names that make sending and receiving $IOTA and more a lot easier.
We’re unpacking what it unlocks & how to get started.
Join the X Space today, 2PM CET👇https://t.co/3nzYEDRxZx pic.twitter.com/nc95h7dSZE— IOTA (@iota) January 12, 2026
IOTA Adressen werden endlich lesbar
Wie von Ethereum und anderen Netzwerken bekannt, wird IOTA Names die Registrierung lesbarer Namen im Stil von „dom.iota“ anstelle langer Adressen erlauben und soll dadurch Fehlerquellen bei Transfers reduzieren sowie Identität auf dem Netzwerk einfacher abbilden.
Für Nutzer und Entwickler ist wichtig zu wissen, dass Namensauflösung keine „Magie“ ist, sondern auf Protokoll-/API-Ebene adressierbar ist. In der IOTA-Dokumentation existiert etwa eine GraphQL-Query, um einen IOTA-Names-Namen auf eine Adresse aufzulösen („resolveIotaNamesAddress“).
In der TypeScript-SDK-API tauchen zudem dedizierte Methoden auf, darunter Lookup, Reverse-Lookup sowie das Auffinden von „Registration NFTs“ für eine Adresse. Dies bedeutet, dass Registrierungen als On-Chain-Objekte/NFTs abgebildet werden und programmatisch verwaltet werden können.
Bereits die Testnet-Version wurde von der IOTA Stiftung mit Funktionen wie Subdomains und einem Auktionssystem beworben. Der IOTA-Names-Account auf X enthüllte bereits Ende September letzten Jahres, dass der Weg zum Mainnet über einen „fairen Launch“ über Auktionen stattfinden wird, und nannte zugleich erste Zahlen:
„Über 7.000 Adressen wurden bereits versteigert. Auktionen sollen beim Mainnet-Start als Fair-Launch-Mechanismus dienen. Danach können Namen sofort gekauft werden.“
Im Oktober bewarb der offizielle Account IOTA Names als knappen On-Chain-Rohstoff: „Die nächste Welle digitaler Assets sind nicht Tokens, es sind Namen. Kurze, saubere Onchain-Namen werden zu erstklassigem digitalen Grundbesitz. Das Muster ist klar: Einfachheit → Knappheit → Wert.“
Als Referenz werden dabei teils hohe Sekundärmarktverkäufe aus anderen Namenssystemen genannt. Zum Beispiel wurden paradigm.eth für 420 ETH (1,5 Millionen US-Dollar), 000.eth für 300 ETH (317.000 US-Dollar), abc.eth für 90 ETH (253.000 US-Dollar), cat.sol für mehr als 7.000 SOL (150.000 US-Dollar) und sui.sui für rund 45.000 US-Dollar verkauft.

