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IOTA Open Marketplace startet zu Demo-Zwecken in 3 deutschen Städten

  • Der IOTA Open Marketplace (OMA) ist zu Demonstrationszwecken in Berlin, Hamburg und Düsseldorf gestartet.
  • Aktuell werden „Local Leader“ gesucht, um das Projekt in weiteren deutschen Städten zu etablieren.

Die Entwicklung des IOTA Open Marketplace (OMA) macht weiterhin große Fortschritte. Das Projekt zielt darauf ab einen dezentralen Handelsplatz für Lebensmittel und andere Waren bereitzustellen, um eine Alternative zu großen Konzernen, wie Amazon, Lieferando und Co. zur Verfügung zu stellen. Käufer und Verkäufer werden unmittelbar miteinander, Peer-to-Peer, in Kontakt gebracht, ohne, dass es einen Intermediär gibt, der hohe Provisionen einstreicht. Der Open Marketplace ist vollkommen kostenlos und kann dank der IOTA Technologie Transaktionen gebührenfrei und anonym abwickeln.

Das Projekt stand bei Crypto News Flash bereits mehrfach im Fokus. Zuletzt hat das Open Marketplace Projekt Schlagzeilen geschrieben, als es als beste Anwendung der fünften Woche im Rahmen des CODEVID19-Hackathons ausgezeichnet wurde. Wie das Entwickler-Team nun via Medium bekannt gab, sind die ersten drei Open Marketplaces in Berlin, Hamburg und Düsseldorf zu Demonstrationszwecken gestartet. Wie in dem Medium-Betrag betont wird, steht die Entwicklung trotzdem noch am Anfang:

Die Entwicklung befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium, und die Einrichtung der Server ist noch nicht abgeschlossen, sodass längere Ladezeiten bei der Nutzung eines Marktplatzes auftreten könnten. Sehen Sie sich die ersten drei Demo-Marktplätze an. Weitere kommen bald!

Ein Blick auf den Open Marketplace von Berlin verrät, dass bis jetzt zahlreiche Apotheken und Bäckereien auf dem Open Marketplace zur Auswahl stehen. Per Klick auf den Shop können Nutzer eine Einkaufsliste schreiben. Sofern die Bestellung durch den Shop-Besitzer bestätigt wird, kann diese abgeholt werden, wobei es sich hierbei bisher lediglich um eine Demo handelt!

iota open marketplace

Source: http://berlin.openmarketplace.org/

Einer der Entwickler des OMA, „Huhn“,  betonte gegenüber Crypto News Flash, dass in den Demos zunächst keine „echten“ Geschäfte stehen und die Daten hierfür in den nächsten Schritten noch ergänzt werden müssen:

Das sind noch keine echten Geschäfte dahinter – das sind nur offene Daten von Open Street Map. Wir wollen mehr Information zu den Shops bekommen – mithilfe der Local Leadern und den Shops selbst. Die nächsten Schritte hier – auf die Shops zugehen, das sie sagen können, „hey, das hier ist mein Shop“. Dann machen wir ein Matching zwischen der Open Data und Real World. Damit dann auch etwas verkauft werden kann.

Local Leader gesucht, um IOTA OMA voranzubringen

Um die Präsenz des Open Marketplace in Deutschland weiter auszubauen, sucht das Team derzeit „Local Leader“, die die Vision des OMA in weitere Städte bringen, „mit der Mission, einen offenen Marktplatz und ein lokales Team aufzubauen, um die Bedürfnisse der Stadt zu erfüllen“. Laut Medium Artikel ist ein „Local Leader eine Kontaktperson“, die „alles weiß, was in ihrer Stadt passiert“, wobei pro Stadt zunächst eine Person gesucht wird.

Local Leader schaffen einen Marktplatz und kümmern sich um ihn. Der zweite Schritt besteht darin, ein Team innerhalb der Stadt aufzubauen und Feedback zu sammeln, darüber zu berichten, Probleme zu lösen und mit anderen lokalen Teams Verbesserungen zu erarbeiten.

Gegenüber CNF ergänzte „Huhn“ zu der Aufgabe eines Local Leaders und der Schaffung der Infrastruktur für den Open Marketplace:

Ein Local Leader hat die Aufgabe, einen Marktplatz in seine Stadt zu bringen. Das geht erstmal ganz einfach, dass der Marktplatz bei uns gehostet wird – ist aber nicht im Sinne der Dezentralisation. Wir möchten die Infrastruktur in den Städten und Dörfern direkt verbessern, sodass theoretisch die Software auf einem PC in dem Rathaus betrieben werden kann.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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