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IOTA News: Update zur Kooperation mit EDAG & neues Spark Wallet

  • In dem IOTA Podcast „Untangled“ wurden gestern neue Information zum Entwicklungsstand des EDAG CityBot und dessen IOTA Integration bekanntgegeben.
  • Des Weiteren hat IOTA Labs das „Spark Burner-Wallet“ veröffentlicht.

In der neuesten Folge des IOTA Podcast „Untangled“ waren gestern Johannes Barckmann und Alexander Süssemilch von EDAG zu Gast. Das Unternehmen arbeitet mit IOTA im Rahmen des EDAG Citybot zusammen. Der CityBot ist ein autonomes Fahrzeug, das durch sein Modularitätskonzept verschiedene Aufgaben wie Taxiservices, Paketzustellungen, Müllentsorgung oder auch Gartenarbeiten übernehmen kann. IOTA kommt im Rahmen dessen als Datenübertragungs- und Zahlungsprotokoll zum Einsatz.

In der aktuellen Episode von Untangled ging es dementsprechend um die Mobilitätslösungen der Zukunft. Barckmann erklärte, dass EDAG für den CityBot auf der diesjährigen Internationalen Mobilausstellung (IAA) in Frankfurt sehr positives Feedback, sowohl von den Besuchern als auch aus der Politik erhalten hat. In Bezug auf die Herausforderungen und die Rahmenbedingungen sagte er (frei übersetzt):

Die große Chance, Staus zu vermeiden, besteht darin, autonome Autos mit einem Verkehrsflussmanagementsystem zu verbinden, das diese Autos lenkt und steuert […] Der CityBot ist eine Lösung für alle aktuellen Herausforderungen in unseren Städten. So sind z.B. in Madrid 8% der Stadt von parkenden Autos belegt. […] Der CityBot ist also eine Repräsentation eines kompletten Ökosystems, er ist nicht nur ein Auto.

Bis zur Einführung des CityBot in einer deutschen oder asiatischen Stadt sei es momentan noch ein weiter Weg:

Es ist ein langer Weg und am Freitag war ich in München, da gibt es die Initiative Modellstadt München 20230 … Wir hatten einen Pitch mit dem CityBot und alle sagten ‚Wow‘, das könnte unsere Vision für 2030 sein. […] Auf der anderen Seite haben wir Gespräche mit asiatischen Firmen, die uns erklären, welche Art von Stadt und welche Art von Gesetzen sie benörigen und sagen: ‚lassen Sie uns diese Stadt mit dem CityBot bauen‘.

Bisher gibt es zwar noch keine asiatische Stadt, die konkret einen Auftrag erteilt hat. Barckmann sieht aber das Potential, da derzeit zahlreiche neue Städte in Vietnam und anderen Ländern in der Region komplett aus dem Boden gestampft werden.

Der nächste realistische Schritt ist laut Barckmann, dass der CityBot in 2023 in Flughäfen oder anderen geschlossen Geländen, wie Parks eingesetzt wird, um beispielsweise Aufräumarbeiten zu machen. Des Weiteren sei EDAG momentan in Gesprächen mit diversen deutschen Flughäfen, um den Verkehr auf dem Rollfeld vollständig durch autonome Fahrzeuge zu automatisieren. Zum Einsatz von IOTA erklärte Süssemilch:

Im Moment befinden wir uns noch in einem frühen Stadium. Wir haben auf der IAA das Konzept gezeigt, wollten aber auch die Entwicklung zeigen, wo wir IOTA im Moment einsetzen. Im Rahmen von Smart Parking werden Autos automatisch und kontinuierlich für die Zeit bezahlen. […] Dieses Potenzial haben wir kürzlich auf der IAA mit dem Proof of Concept vorgestellt. Basis war unsere bestehende Trive.me App. In diesem Proof of Concept konnten wir die Vorteile von IOTA für den Business Case darstellen.

Die Trive.me App von EDAG ist derzeit bereits für IOS und Android verfügbar und bei verschiedenen Parkhäusern in deutschen Städten im Einsatz. Eine Expansion ist in zahlreiche Städte geplant, so Süssemilch. Allerdings sind IOTA Zahlungen in der App (noch) nicht integriert:

Leider ist die IOTA-Zahlung nicht in der Live-App, nur für diesen Proof of Concept, implementiert, aber vielleicht können wir in naher Zukunft mit IOTA bezahlen.

Den vollständigen Podcast gibt es unter diesem Link zu hören.

IOTA veröffentlicht neues Spark „Burner-Wallet“

Des Weiteren hat das IOTA Ökosystem gestern ein neues Wallet erhalten. Das Entwicklerteam hinter dem Trinity Wallet hat „Spark“ veröffentlicht. Laut IOTA Foundation handelt es sich bei dem Wallet um ein „niedrig gesichertes“ temporäres Web-Wallet bzw. „Burner Wallet“. Das Konzept einer Burner Wallets wurde erstmals von dem Ethereum Entwickler Austin Griffith entwickelt.

Die Idee ist, dass man die Brieftasche für kleine Geldbeträge und für eine kurze Zeitspanne benutzt und dann „verbrennt“, wobei die Seeds und die Transaktionsgeschichte gelöscht werden. Hierdurch wird ein gewisses Maß an Privatsphäre erreicht, da die Daten zwar nicht aus dem IOTA Ledger, aber zumindest von dem Smartphone oder Laptop des Nutzers.

Wie die IOTA Foundation erklärte, handelt es sich um ein experimentelles Wallet, dessen Erfahrungen bei der Entwicklung in das Trinity Wallet V. 2.0 fließen sollen (frei übersetzt):

In den letzten Monaten haben wir mit neuen Rahmenbedingungen und Werkzeugen experimentiert. IOTA Labs ist ein neues Projekt innerhalb der IOTA Foundation, um unsere Experimente in etwas Greifbares zu verwandeln. Wann immer wir eine experimentelle App erstellen, werden wir sie unter IOTA Labs veröffentlichen. Spark ist die erste App, die unter IOTA Labs veröffentlicht wird und diente als Testfeld für einige neue Ideen und Tools. Die Ergebnisse werden in Entscheidungen rund um den Tech-Stack und die Funktionalität von Trinity V2 einfließen.

Aus technischer Sicht nutzt Spark zwei neue Technologien. Einerseits verwendet Spark das IOTA JavaScript Account-Modul, welches für die Nutzung von einmaligen Adressen ein Zahlungsanforderungssystem verwendet. Durch die Angabe eines erwarteten Betrags und einer Zeitüberschreitung auf der Zahlungsanforderung soll sichergestellt werden, dass keine Gelder eine Adresse gehen, die bereits eine Ausgabe getätigt hat.

Ziel dieser Funktion ist der Test für eine zukünftige Chat-Funktion des Trinity Wallets. Andererseits setzt Spark das JavaScript-Framework Svelte ein, welches hoch performant und ausgereifter als andere JavaScript-Frameworks sein soll.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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