IOTA Guide 2025 – Alles zu MIOTA, Tangle & Kaufmöglichkeiten
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IOTA ist eine innovative Kryptowährung und ein Open-Source-Projekt, das speziell für die Maschinenökonomie entwickelt wurde. Es bildet das Rückgrat für das Internet der Dinge (IoT) und ermöglicht gebührenfreie Mikrotransaktionen sowie sichere Datenübertragung zwischen vernetzten Geräten. In dieser Anleitung erfährst du, wie du 2025 am besten IOTA (Token: MIOTA) kaufen kannst – von den verschiedenen Plattformen über Sicherheits-Tipps bis zur Aufbewahrung.
Für einen direkten Überblick der besten Plattformen, springe zur Master-Tabelle.

  • Token: MIOTA
  • Launch Jahr: 2017
  • Gründer: Dominik Schiener & David Sønstebø
  • Mission: Gebührlose Wert- & Datenübertragung für das Internet der Dinge (IoT)
  • Konsens: Tangle (DAG) mit geplantem Coordicide (Entfernung des zentralen Koordinators)
  • Hauptmerkmal: Skalierbares DAG-Netzwerk ohne Miner und ohne Transaktionsgebühren
CEX vs. DEX vs. BrokerWas ist IOTA?Sicherheit beim IOTA-KaufIOTA 2.0 & CoordicideÖkosystem 2025Wie IOTA funktioniertMIOTA Anwendungsfälle

Centralized Exchanges (CEX): Hierbei handelt es sich um zentrale Krypto-Börsen wie Binance oder Kraken. Du erstellst ein Konto, zahlst Fiatgeld (EUR, USD etc.) ein oder überweist Krypto, und die Börse verwahrt deine MIOTA-Token. CEX bieten oft hohe Liquidität, viele Handelspaare (z.B. IOTA/USDT) und Zusatzfunktionen. Allerdings verlangen sie meist eine Verifizierung (KYC) und du musst der Plattform vertrauen (Custodial, d.h. die Coins liegen auf der Börse). Für Einsteiger sind CEX beliebt, da Kauf und Verkauf über einfache Benutzeroberflächen oder Apps erfolgen können.

Dezentrale Börsen (DEX): DEX wie Uniswap oder IOTAs eigene Shimmer DEX (z.B. TangleSwap) ermöglichen den Handel von Krypto-Token direkt aus deiner Wallet, ohne zentrale Instanz. Ein Vorteil: Du behältst die Kontrolle über deine MIOTA (non-custodial) und brauchst oft kein Konto oder KYC. Allerdings sind DEX für IOTA etwas spezieller – häufig handelt man hier Wrapped IOTA Token auf anderen Netzwerken oder nutzt die Shimmer-Blockchain. Zudem können DEX komplizierter sein (z.B. Einrichtung von Wallets wie MetaMask oder Firefly) und es fallen Netzwerkgebühren an. Sie eignen sich für erfahrene Nutzer oder wenn du Wert auf Dezentralisierung und Anonymität legst.

Krypto-Broker & Fintech-Apps: Broker wie eToro oder Finanz-Apps wie Revolut bieten einen besonders einfachen Zugang zu IOTA. Hier kaufst du MIOTA oft per Klick, ohne dich um Orderbücher zu kümmern. Die Plattform übernimmt den Kauf zum Marktpreis (oft als CFD oder internes Guthaben). Vorteil: Sehr einfache Bedienung, oft vielfältige Zahlungsmethoden (Kreditkarte, PayPal, SEPA) und offizielle Regulierung. Nachteil: Man hat nicht immer die echten IOTA zur freien Verfügung (einige Broker erlauben keinen Transfer in ein eigenes Wallet) und die Kosten sind teils in Spreads versteckt höher. Diese Optionen eignen sich, wenn du einfach nur vom IOTA-Preis profitieren möchtest, ohne dich tief mit Börsen-Technik zu befassen.

IOTA ist ein Open-Source Distributed-Ledger-Projekt, dessen Vision es ist, zum Standard für das Internet der Dinge zu werden. Anders als klassische Blockchains nutzt IOTA ein gerichtetes azyklisches Graph-Protokoll namens Tangle. Dieses Design erlaubt es, Transaktionen parallel zu verarbeiten, wodurch das Netzwerk mit steigender Nutzung sogar schneller wird. MIOTA (Mega-IOTA) ist der native Token des Netzwerks und dient als Werteinheit für Transaktionen und zur Sicherung des Netzwerks.

Die Mission: IOTA zielt darauf ab, Maschinen und Menschen gebührenfrei Werte und Daten austauschen zu lassen. In einer Zukunft voller Smart Cities, autonomer Fahrzeuge und Industrie 4.0 könnten Millionen von Geräten über IOTA Mikrotransaktionen durchführen – etwa ein E-Auto, das automatisch für Ladestrom bezahlt, oder Sensoren, die Daten handeln. Dank fehlender Gebühren sind selbst Cent-Beträge oder Bruchteile davon wirtschaftlich übertragbar.

Token-Nutzen: MIOTA wird benötigt, um das Netzwerk zu nutzen – sei es für einfache Überweisungen oder zum Ausführen von Smart Contracts auf IOTAs neuen Smart-Contract-Chains (z.B. der Shimmer EVM). Außerdem wurden in der Vergangenheit MIOTA-Token zum Staking eingesetzt (etwa um Rewards wie Shimmer (SMR) zu erhalten). Perspektivisch könnten MIOTA auch eine Rolle in der On-Chain-Governance spielen, etwa wenn es um Abstimmungen in der Community geht.

Beim Kauf von IOTA sollte Sicherheit an erster Stelle stehen. Da es um echtes Geld geht, ist es wichtig, nur seriöse und regulierte Plattformen zu nutzen. Achte darauf, dass die URL der Börse korrekt ist (Phishing-Seiten sehen oft täuschend echt aus!). Aktiviere nach der Registrierung unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), um dein Konto zusätzlich abzusichern.

Risikofaktoren: Krypto-Börsen können zum Ziel von Hacks werden. Wähle daher etablierte Anbieter mit gutem Ruf und Proof-of-Reserves/Nachweis über Einlagensicherheit. Sei dir bewusst, dass beim Broker-Modell (z.B. eToro, Revolut) du zwar eine regulierte Umgebung hast, aber meist keinen Zugriff auf eigene Wallet-Keys – vertraue also dem Anbieter, solange du dort hältst.

Custodial vs. Non-Custodial: Überlege, ob du deine MIOTA direkt nach Kauf in ein eigenes Wallet transferieren möchtest. Auf einer eigenen Wallet (non-custodial, z.B. der offiziellen IOTA Firefly Wallet) hast nur du die Kontrolle über den privaten Schlüssel – damit aber auch die Verantwortung, ihn sicher aufzubewahren. Lässt du deine IOTA hingegen auf der Börse (custodial), vertraust du auf die Sicherheitsmaßnahmen der Plattform. Für kleinere Beträge oder kurzfristiges Trading mag das okay sein, für größere Anlagen empfiehlt sich jedoch die Übertragung an ein eigenes Wallet.

IOTA arbeitet seit Jahren an der finalen Etappe zur vollständigen Dezentralisierung – bekannt als Coordicide bzw. IOTA 2.0. Aktuell schützt ein zentraler “Coordinator”-Knoten noch das Netzwerk vor Angriffen, was IOTA zwar schnell und sicher macht, aber (noch) nicht völlig dezentral. Mit dem Coordicide-Upgrade wird dieser Koordinator entfernt, sodass das Netzwerk allein durch die Teilnehmer gesichert wird. Im Jahr 2025 steht IOTA näher denn je vor diesem Schritt: Forschungsprojekte und Testnets (z.B. Nectar und Honey) haben die Machbarkeit gezeigt. Der Wechsel zu IOTA 2.0 wird IOTA zu einem wirklich permissionless und dezentralen Ledger machen.

Stardust & neue Features: Bereits Ende 2023 erhielt IOTA ein großes Upgrade namens Stardust. Dadurch kann das IOTA-Netzwerk nun eigene Tokens, NFTs und Smart Contracts unterstützen. Diese Funktionen wurden zuerst auf dem Shimmer-Netzwerk erprobt und dann auf IOTA übernommen. Für Nutzer bedeutet das: In Zukunft können auf IOTA eigene Krypto-Assets erstellt und DeFi-Anwendungen gebaut werden – alles integriert im DAG-basierten Tangle, aber mit ähnlichen Möglichkeiten wie auf einer Blockchain.

Interoperabilität: IOTA 2.0 und die neuen Entwicklungen setzen auf Offenheit gegenüber dem Rest des Krypto-Ökosystems. Über Brücken und die IOTA EVM (Ethereum Virtual Machine auf dem Shimmer-Netzwerk) kann IOTA mit anderen Blockchains interagieren. Das heißt, du könntest z.B. MIOTA tokenisiert auch auf Ethereum nutzen oder umgekehrt andere Chain-Assets ins IOTA-Ökosystem einbinden. Diese Kompatibilität erhöht die Attraktivität von IOTA, da es nicht isoliert bleibt, sondern Teil eines Multi-Chain-Universums wird.

IOTA hat seit seinem Start bedeutende Partnerschaften und Fortschritte vorzuweisen, was 2025 deutlich spürbar ist. In Deutschland arbeiten Unternehmen wie Volkswagen, Bosch und die Deutsche Telekom in Pilotprojekten mit IOTA, um z.B. sichere Over-the-Air-Updates für Autos oder eine vertrauenswürdige Gerätekommunikation zu testen. Solche Kooperationen unterstreichen das Interesse der Industrie an IOTAs Technologie.

Europäische Integration (EBSI): IOTA hat sich in EU-Initiativen einen Namen gemacht. So wurde die IOTA Foundation als eine von wenigen Projekten ausgewählt, Prototypen für die European Blockchain Services Infrastructure (EBSI) zu entwickeln. 2024 konnte IOTA erfolgreich demonstrieren, wie sein Netzwerk strenge EU-Anforderungen erfüllt – ein wichtiger Schritt, um vielleicht Teil der offiziellen EU-Blockchain-Infrastruktur zu werden. Die Entscheidung hierzu fällt voraussichtlich 2025, was IOTA im Erfolgsfall europaweit stärken würde.

Shimmer, DeFi und NFTs: Mit dem Shimmer-Netzwerk hat IOTA einen Experimentierraum geschaffen, der 2025 floriert. Auf Shimmer (dem offiziellen Layer-1 für Erweiterungen) laufen inzwischen Smart Contracts, DeFi-Protokolle und NFT-Marktplätze. Dezentrale Börsen wie TangleSwap oder ShimmerSea erlauben Handel und Liquidität für IOTA-Assets, während NFT-Plattformen wie MagicSea digitale Sammelobjekte auf Tangle-Basis ermöglichen. Diese Entwicklungen ziehen neue Nutzer und Entwickler an und beleben das IOTA-Ökosystem jenseits von reinen IoT-Anwendungen.

Partnerschaften & Anwendungsfälle: IOTA ist beteiligt an globalen Initiativen, etwa im Handels- und Lieferkettenbereich. Gemeinsam mit Institutionen (z.B. dem World Economic Forum, TradeMark Africa, der EU-Kommission) arbeitet IOTA an transparenten Lieferketten-Projekten, bei denen der fälschungssichere Datenaustausch via Tangle im Vordergrund steht. Auch im Bereich digitale Identität und Smart Cities engagiert sich IOTA durch Pilotprojekte und Förderprogramme. All diese Aktivitäten zeigen: Im Jahr 2025 ist IOTA mehr als nur eine Idee – es ist ein lebendiges Ökosystem, das in verschiedenen Branchen erprobt wird.

Anders als Bitcoin oder Ethereum verwendet IOTA keine Blockchain. Statt Blöcken gibt es das Tangle, einen Graphen aus Transaktionen. Jede neue Transaktion bestätigt zwei vorherige – so helfen alle Teilnehmer aktiv bei der Validierung. Dieses Modell benötigt keine Miner und somit auch keine Gebühren: Um eine eigene Transaktion durchzuführen, signierst du sie mit deinem Schlüssel und berechnest einen kleinen Proof-of-Work, aber zahlst keine Gebühr an Dritte. Dies macht IOTA ideal für Mikrotransaktionen, da kein Teil des Betrags von Gebühren aufgezehrt wird.

DAG-Technologie: IOTAs Architektur als Directed Acyclic Graph (DAG) ist hoch skalierbar. Während Blockchains oft vor dem Blockchain-Trilemma stehen (Skalierung vs. Dezentralisierung vs. Sicherheit), geht IOTA einen anderen Weg. Durch parallele Verarbeitung und das Prinzip „das Netzwerk wächst mit seinen Aufgaben“ kann IOTA mit steigender Nutzung mehr Transaktionen pro Sekunde verarbeiten. Bereits jetzt sind theoretisch Tausende TPS möglich, und künftige Upgrades (wie Coordicide) sollen dies in der Praxis zeigen.

Koordinator & Shimmer: Um das Netzwerk in der Anfangsphase zu schützen, nutzt IOTA den “Coordinator”, der Meilenstein-Transaktionen setzt. Obwohl zentral, verhindert er Doppel-Ausgaben und stärkt die Sicherheit – bis das Coordicide umgesetzt ist. Parallel hat die IOTA-Community mit Shimmer ein Parallelnetzwerk, das neue Funktionen zuerst erhält. Shimmer ging 2022 live und fungiert als Test- und Innovationsnetz (ähnlich wie Kusama für Polkadot). Hier laufen etwa die ersten EVM-Smart-Contracts, bevor sie ihren Weg ins IOTA-Hauptnetz finden. Für Anwender bedeutet das: Sie können schon jetzt auf Shimmer mit IOTA-Token experimentieren (z.B. in DeFi) und später nahtlos ins IOTA-Mainnet wechseln, sobald dort die Features aktiviert werden.

Mikrotransaktionen & Maschine-zu-Maschine-Zahlungen: IOTA wurde konzipiert, um Zahlungen im Cent- oder sogar Millieuro-Bereich effizient abzuwickeln. In einer Welt der vernetzten Geräte können Smart Devices eigenständig Transaktionen durchführen. Zum Beispiel könnte dein intelligenter Kühlschrank in Echtzeit Lebensmittel nachbestellen und mit IOTA bezahlen, oder Autos entrichten Maut- und Ladegebühren automatisch pro Nutzung. Die Gebührenfreiheit ist hier entscheidend – nur so lohnt sich die Automatisierung von Kleinstbeträgen.

Daten-Integrität & IoT: Neben Zahlungen transportiert der Tangle auch Daten. IOTA ermöglicht es, Sensor- oder Gerätedaten fälschungssicher zu übermitteln und mit Zeitstempel zu versehen. In der Industrie 4.0 können so Maschinen Logistik- oder Produktionsdaten ins Tangle schreiben, die später niemand unbemerkt manipulieren kann. Unternehmen wie Jaguar Land Rover testeten etwa, Fahrer für das Melden von Verkehrsdaten in IOTA zu entlohnen – ein Beispiel für die Verschmelzung von Daten und monetären Anreizen.

DeFi, NFTs & dApps: Durch die Einführung von Smart Contracts via Shimmer hat MIOTA nun auch im DeFi-Bereich Nutzen. MIOTA kann als Collateral (Sicherheit) in Kreditprotokollen dienen, in Liquidity Pools auf DEX eingesetzt werden oder zum Erwerb von NFTs genutzt werden. Auch wenn ein Großteil dieser Anwendungen Ende 2024 zunächst auf dem Shimmer-Netzwerk stattfand, werden sie perspektivisch direkt auf IOTA verfügbar sein. Wer heute MIOTA kauft, hat also nicht nur eine IoT-Währung, sondern auch einen Zugangsschlüssel zur Nutzung von dezentralen Finanzdiensten und digitalen Assets in der IOTA-Welt.

Master-Tabelle: Beste Plattformen für den Kauf von IOTA (MIOTA) im Jahr 2025

Plattform Typ Sicherheit Gebühren Bedienung Regulierung Kaufen
Binance CEX

85%

90%

75%

Global (keine BaFin) Zum Anbieter
Kraken CEX

90%

85%

80%

USA (EU-konform) Zum Anbieter
Bitpanda CEX

88%

70%

90%

AT (EU-lizenziert) Zum Anbieter
Bitfinex CEX

70%

85%

60%

Global (keine EU-Liz.) Zum Anbieter
Bitvavo CEX

85%

90%

90%

NL (DNB registriert) Zum Anbieter
KuCoin CEX

75%

90%

80%

Global (keine Lizenz) Zum Anbieter
MEXC CEX

70%

88%

80%

Global (keine Lizenz) Zum Anbieter
eToro Broker

90%

70%

95%

EU (CySEC & Co.) Zum Anbieter
Revolut Fintech App

85%

70%

95%

EU (Banklizenz) Zum Anbieter
Uphold Broker

80%

80%

85%

USA/UK (reguliert) Zum Anbieter
Bitcoin.de P2P-Marktplatz

95%

90%

60%

DE (BaFin geregelt) Zum Anbieter
Uniswap DEX (ERC-20)

70%

40%

50%

Dezentral Zum Anbieter
TangleSwap DEX (Shimmer)

75%

90%

60%

Dezentral Zum Anbieter

Binance

Dies ist der Box-Titel

Binance ist die größte Krypto-Börse der Welt nach Handelsvolumen. Hier findest du IOTA (MIOTA) in mehreren Handelspaaren und profitierst von sehr niedrigen Gebühren. Zwar verfügt Binance über keine deutsche Lizenz, dennoch nutzen viele in Deutschland die Plattform aufgrund des breiten Angebots und der Sicherheit (SAFU-Fonds für Kundengelder).

Wichtige Merkmale:

  • Handelspaare: MIOTA gegen USDT, USDC, BTC u.a. (hohes 24h-Volumen)
  • Einzahlungsmöglichkeiten: Kreditkarte, Banküberweisung (über Drittanbieter), P2P-Marktplatz für EUR-Krypto-Tausch
  • Vielfältige Funktionen: Spot-Handel, Binance Convert (Sofortkauf), Mobile App, Staking & mehr

Vorteile:

  • Extrem niedrige Gebühren (0,1% pro Trade, noch weniger mit BNB-Rabatt)
  • Höchste Liquidität für MIOTA – enge Spreads und schnelle Orderausführung
  • Großes Ökosystem: Viele weitere Coins, Services und Earn-Möglichkeiten
  • Benutzeroberfläche anpassbar („Binance Lite“ Modus für Anfänger verfügbar)

Nachteile:

  • Nicht von BaFin reguliert – rechtliche Lage etwas unklar für deutsche Nutzer
  • Kein direktes MIOTA/EUR-Handelspaar (Kauf erfolgt meist über USDT oder BTC als Zwischenschritt)
  • Komplexität: Anfänger können sich von der Funktionsvielfalt überfordert fühlen
  • Kundenservice überwiegend in Englisch (Support auf Deutsch nicht garantiert)

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Kraken

Dies ist der Box-Titel

Kraken ist eine etablierte US-Kryptobörse (gegründet 2011) mit hoher Reputation in Europa. Bei Kraken kannst du IOTA direkt gegen Euro handeln und per SEPA einzahlen. Die Plattform ist für ihre Sicherheit bekannt und hat eine benutzerfreundliche Oberfläche sowie einen Pro-Bereich für Trader.

Wichtige Merkmale:

  • Handelspaare: MIOTA/EUR, MIOTA/USD (direkter Kauf und Verkauf in Euro oder Dollar)
  • Ein-/Auszahlungen: Kostenlose SEPA-Überweisungen, alternativ Kreditkarte für Sofortkauf (mit Gebühren)
  • Sicherheit: 2FA, fortlaufende Proof-of-Reserves-Prüfungen, deutscher Partner für Verwahrung ab 2024

Vorteile:

  • Sehr hohe Sicherheitsstandards (bislang keine erfolgreichen Hacks, Cold Storage Aufbewahrung)
  • Euro-Handel möglich – ideal für Nutzer, die direkt mit EUR traden wollen
  • Übersichtliche Oberfläche und eine deutschsprachige Webversion verfügbar
  • Guter Kundenservice und Hilfecenter, Support teils in Deutsch

Nachteile:

  • Handelsgebühren etwas höher als bei Binance (0,16%–0,26% auf Kraken Pro; bei Instant-Käufen zusätzlicher Aufschlag)
  • Begrenzteres Coin-Angebot (rund 200 Kryptowährungen, Fokus auf etablierte Assets)
  • Keine eigenen Wallet-Features für IOTA (IOTA-Staking oder -Zinsen werden nicht angeboten)
  • Verifizierung (KYC) unbedingt erforderlich, bevor Ein-/Auszahlungen möglich sind

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Bitpanda

Dies ist der Box-Titel

Bitpanda ist eine führende europäische Krypto-Plattform mit Sitz in Österreich, die sich durch Benutzerfreundlichkeit und Regulierung auszeichnet. Du kannst IOTA bei Bitpanda direkt mit Euro kaufen – auch per App – und profitierst von verschiedenen Zahlungswegen. Bitpanda ist PSD2-lizenziert und arbeitet mit europäischen Banken zusammen, was Vertrauen bei deutschen Nutzern schafft.

Wichtige Merkmale:

  • Handel: Direkter Kauf/Verkauf von MIOTA gegen EUR (sowie CHF, GBP etc.) ohne Umwege
  • Zahlungsmethoden: SEPA-Überweisung, Sofortüberweisung, Kreditkarte, Skrill/Neteller (breite Auswahl für Einzahlungen)
  • Extras: Bitpanda Sparplan für automatischen IOTA-Kauf, Bitpanda Visa-Debitkarte (Krypto ausgeben), benutzerfreundliche Mobile-App

Vorteile:

  • Intuitive Bedienung – ideal für Einsteiger, die schnell IOTA kaufen möchten
  • Kauf in Euro: Kein Exchange notwendig, klare Preisangabe in EUR
  • In der EU regulierter Anbieter (staatlich geprüfter Zahlungsdienstleister, Verwahrung mit BaFin-Erlaubnis in DE über Partner)
  • Deutschsprachige Plattform und Kundensupport

Nachteile:

  • Handelsgebühren ~1,5% pro Transaktion (höher als bei reinen Krypto-Börsen, da Brokerage-Modell)
  • Geringere Liquidität als globale Börsen – bei großen Beträgen möglicherweise Spread spürbar
  • Für Daytrader weniger geeignet (fehlende Ordertypen wie Stop-Loss im einfachen Handel)
  • Auszahlung von MIOTA auf eigenes Wallet erfordert extra Bestätigungsschritte (Sicherheitsvorkehrungen)

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Bitfinex

Dies ist der Box-Titel

Bitfinex ist eine alt eingesessene Krypto-Börse, die als erste IOTA listete. Sie richtet sich an erfahrene Trader und bietet tiefe Liquidität sowie vielfältige Handelspaare (inklusive Fiat). Deutsche Nutzer können auf Bitfinex IOTA gegen EUR oder USD handeln, allerdings ist eine vollständige Verifizierung nötig, um Einzahlungen vorzunehmen.

Wichtige Merkmale:

  • Handelspaare: MIOTA/EUR, MIOTA/USD, MIOTA/BTC u.a., teils mit hoher Liquidität durch internationale Trader
  • Fiat-Gateway: SEPA-Überweisungen in EUR (und weitere Währungen) möglich nach Verifizierung
  • Trading-Features: Professionelle Oberfläche mit Charts (TradingView), Margin Trading und Lending (für bestimmte Assets)

Vorteile:

  • Sehr hohe Liquidität in IOTA-Märkten – Bitfinex war lange der Hauptmarkt für IOTA
  • Direkter Handel gegen Euro und andere Fiatwährungen möglich
  • Geringe Handelsgebühren für aktive Trader (Maker/Taker ab 0,1%/0,2% und sinkend mit Volumen)
  • Fortgeschrittene Tools: verschiedene Ordertypen, Margin-Handel für fortgeschrittene Strategien

Nachteile:

  • Nicht für Anfänger empfohlen – Interface und Funktionen sind komplex
  • Vergangenheit mit Sicherheitsvorfällen (Hack 2016) und Kontroversen (Beziehung zu Tether) – erfordert Vertrauen der Nutzer
  • Keine Regulierung in der EU (Sitz in British Virgin Islands) – rechtliches Risiko liegt beim Nutzer
  • Support und Plattform vorwiegend in Englisch; keine dezidierte deutschsprachige Oberfläche

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Bitvavo

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Bitvavo hat sich in den letzten Jahren als eine der größten europäischen Krypto-Börsen etabliert. Der Anbieter aus den Niederlanden bietet einen einfachen und kostengünstigen Weg, IOTA zu kaufen. Besonders für deutsche Nutzer ist Bitvavo interessant, da Euro-Einzahlungen per SEPA unterstützt werden und IOTA direkt gegen EUR gehandelt werden kann.

Wichtige Merkmale:

  • Handelspaar: MIOTA/EUR (kein Umweg über USD oder USDT nötig, Kauf direkt mit Euro möglich)
  • Gebühren: Sehr niedrig (0,25% oder weniger pro Trade, sinkend bei hohem Volumen)
  • Einfachheit: Klar strukturierte Web-Oberfläche, schnelle Registrierung und Verifizierung, auch mobile App verfügbar

Vorteile:

  • Direkter Kauf von IOTA für Euro auf einer in der EU registrierten Plattform
  • Kostenlose Ein- und Auszahlungen via SEPA-Banktransfer
  • Übersichtliche Benutzeroberfläche in deutscher Sprache – ideal für Einsteiger
  • Hohe Sicherheit: Gelder werden größtenteils offline verwahrt, niederländische Regulierung (DNB-Registrierung)

Nachteile:

  • Etwas kleinere Auswahl an Coins im Vergleich zu globalen Börsen (ca. 200 Coins gelistet)
  • Keine Margin- oder Derivate-Handel – nur Spotmarkt verfügbar
  • Support hauptsächlich per E-Mail, Telefon-Support nicht 24/7 verfügbar
  • In Spitzenzeiten (Bullruns) gab es vereinzelt Verzögerungen bei Auszahlungen (hohes Aufkommen)

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KuCoin

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KuCoin ist eine der beliebtesten internationalen Altcoin-Börsen und wirbt mit dem Slogan „The People’s Exchange“. Auf KuCoin können du IOTA und über 700 andere Kryptowährungen handeln. Die Plattform bietet niedrige Gebühren und fortgeschrittene Features wie Futures und Trading-Bots, ist jedoch nicht reguliert und richtet sich eher an global orientierte Krypto-Enthusiasten.

Wichtige Merkmale:

  • Handelspaar: MIOTA/USDT (liquider Markt; zusätzlich oft MIOTA/BTC vorhanden)
  • Gebühren: Standard 0,1% pro Trade (Rabatte bei Zahlung mit KCS-Token oder hohem Volumen)
  • Besonderheiten: Optionale Anonymität (Handel ohne KYC bis zu bestimmten Limits), viele Zusatzfunktionen (Staking, Lending, Bots)

Vorteile:

  • Sehr großes Altcoin-Angebot – neben IOTA zahlreiche kleinere Projekte handelbar
  • Günstige Trading-Gebühren und regelmäßige Gebührenaktionen oder Discounts
  • Keine vollständige Verifizierung nötig für grundlegendes Trading (bis zu Auszahlungsgrenzen)
  • Aktive Community und viele Lern-/Earn-Aktionen für neue User

Nachteile:

  • Unregulierter Anbieter (Sitz in Seychellen) – im Konfliktfall kein Anlegerrechtsschutz
  • Kein direkter EUR-Handel: Fiat-Onramp nur über Drittanbieter (höhere Gebühren für Kreditkartenzahlungen)
  • Benutzeroberfläche teils unübersichtlich durch Fülle an Features
  • Bei Problemen ist der Kundensupport erfahrungsgemäß etwas langsamer und nur in Englisch

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MEXC

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MEXC ist eine aufstrebende Krypto-Börse, die vor allem bei Altcoin-Tradern einen Namen hat. Sie listet Hunderte von Coins – darunter auch IOTA – oft früher als andere Börsen. MEXC ermöglicht den Handel von MIOTA gegen USDT, ist aber ein nicht regulierter asiatischer Anbieter. Nutzer sollten daher auf Sicherheit achten, finden jedoch eine Plattform mit solider Liquidität und vielen Trading-Aktionen vor.

Wichtige Merkmale:

  • Handelspaar: MIOTA/USDT verfügbar (Spotmarkt; gelegentlich auch MIOTA-Margins oder ETF-Produkte bei MEXC gelistet)
  • Aktionen: Häufige Listings neuer Token, Airdrops und Rewards für Trader (z.B. Launchpad, Trading-Wettbewerbe)
  • Zahlungen: Einzahlung meist in Krypto; für Fiat-Käufe Integration von Drittanbietern (Simplex, Mercuryo) in der Oberfläche

Vorteile:

  • Breites Angebot und frühe Verfügbarkeit neuer Projekte (wer neben IOTA diversifizieren will, findet viele Optionen)
  • Wettbewerbsfähige Gebühren (~0,2% oder weniger, VIP-Programm für Vieltrader)
  • Oft hohe Liquidität auf USDT-Märkten, inkl. MIOTA/USDT, durch globale Nutzerbasis
  • 24/7 Live-Chat Support in Englisch verfügbar

Nachteile:

  • Bisher keine Regulierung in der EU – Nutzung erfolgt auf eigenes Risiko
  • Begrenzte Fiat-Unterstützung: Euro-Einzahlungen nur via Kreditkarte mit Zusatzgebühren (kein direktes SEPA-Gateway)
  • Plattform größtenteils in Englisch/Chinesisch – keine vollständige deutsche Lokalisierung
  • Relativ junges Unternehmen; geringerer Bekanntheitsgrad im Mainstream, daher evtl. weniger vertrauensbildend

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eToro

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eToro ist eigentlich als Social-Trading-Plattform für Aktien und CFDs bekannt, hat aber auch echte Kryptowährungen im Angebot. IOTA gehört zu den handelbaren Krypto-Assets bei eToro. Der Kaufprozess ist extrem einsteigerfreundlich: Du kannst MIOTA wie eine Aktie kaufen, zahlst in Euro per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung ein und die Plattform kümmert sich um den Rest. Beachte: eToro lässt dich an der Wertentwicklung von IOTA teilhaben, jedoch ist ein echter Transfer der IOTA auf ein eigenes Wallet derzeit nicht möglich.

Wichtige Merkmale:

  • Benutzerfreundlichkeit: Kauf von MIOTA innerhalb von Sekunden über eine intuitive Weboberfläche oder App
  • Zahlungsmethoden: Vielfältig (u.a. PayPal, Kredit-/Debitkarte, Banküberweisung), Euro-Konto integriert
  • Zusatzfunktionen: Social Trading (Diskussionen, Feed zu IOTA), CopyTrading von anderen Investoren, Demo-Modus zum Üben

Vorteile:

  • Deutschsprachige, regulierte Plattform (EU-Lizenz, registriert bei BaFin für Krypto-Verwahrung)
  • Einfachster Kaufprozess – kein Blockchain-Wissen nötig, keine externe Wallet erforderlich
  • Einzahlung mit beliebten Methoden (inkl. PayPal) und Euro-Konto
  • Übersichtliches Portfolio-Tracking und zusätzliche Finanzinstrumente in einer einzigen App

Nachteile:

  • Keine Möglichkeit, IOTA auf ein eigenes Wallet abzuheben (Investment bleibt auf eToro beschränkt)
  • Gebühren in Form von Spreads ca. 2% – höher als bei klassischen Krypto-Börsen
  • Kein echtes Trading-Orderbuch für IOTA; nur Marktorders zum angezeigten Kurs möglich
  • Für Krypto-Experten begrenzte Funktionen: keine On-Chain-Utility (z.B. Staking) und weniger Coin-Auswahl als spezialisierte Börsen

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Revolut

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Revolut hat als moderne Banking-App auch Kryptowährungen ins Portfolio aufgenommen. Über Revolut kannst du IOTA ähnlich wie eine Fremdwährung erwerben: einfach Betrag eingeben und sofort umrechnen lassen. Für bestehende Revolut-Nutzer ist das sehr bequem, da kein neues Konto nötig ist. Allerdings gilt zu beachten, dass Revolut die Krypto verwahrt – ein Transfer deiner MIOTA zu einer eigenen Wallet ist nicht vorgesehen.

Wichtige Merkmale:

  • Ein-Klick-Krypto: Kauf/Verkauf von MIOTA direkt in der Revolut-App, rund um die Uhr
  • Zahlung: Nutzt dein Revolut-Guthaben oder verknüpfte Karte; Beträge werden in Echtzeit in MIOTA umgewandelt
  • Sicherheit: Revolut ist eine lizenzierte Bank in der EU (Litauen) mit Einlagensicherung für Fiat-Guthaben; Krypto-Feature integriert mit hohen Sicherheitsstandards

Vorteile:

  • Extrem einfacher Zugang zu IOTA – ideal, wenn du bereits Revolut nutzt (keine zusätzliche Registrierung/KYC nötig)
  • Schneller Kaufprozess, sofortige Abwicklung in Euro
  • Reguliertes Fintech-Unternehmen mit starker Sicherheitsarchitektur
  • Übersichtliche Darstellung deiner Krypto-Investments in der App neben anderen Finanzen

Nachteile:

  • Du erhältst keinen Zugriff auf die echten IOTA-Token (keine Möglichkeit, in ein eigenes Wallet zu übertragen)
  • Nach dem kostenlosen Volumen (ca. 1000 € mtl.) fallen Wechselgebühren an (~1,5% auf Krypto-Käufe im Standard-Tarif)
  • Eher als Investment gedacht – keine Interaktion mit dem IOTA-Netzwerk (z.B. kein Versenden von IOTA von Revolut aus)
  • Kauf-/Verkauf nur zum aktuellen Marktpreis, keine erweiterten Orderoptionen

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Uphold

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Uphold ist eine globale Multi-Asset-Plattform, mit der du neben Kryptowährungen auch Aktien, Edelmetalle und mehr handeln kannst. IOTA wird auf Uphold unterstützt, sodass du MIOTA-Token direkt gegen Euro oder Dollar kaufen kannst. Uphold ist reguliert (mit Sitz in den USA/UK) und richtet sich an Nutzer, die eine All-in-One-Wallet mit einfachem Kaufprozess bevorzugen.

Wichtige Merkmale:

  • Asset-übergreifend: Direkter Tausch zwischen MIOTA und anderen Assets (z.B. Bitcoin, Gold oder Fiat) in der Plattform
  • Einzahlungen: per SEPA-Überweisung, Kreditkarte oder Krypto-Transfer möglich – Euro-Konten werden unterstützt
  • Wallet-Funktion: Uphold verwahrt deine IOTA, erlaubt aber auch Auszahlungen auf externe Wallets; zweistufige Authentifizierung und versicherte Verwahrung

Vorteile:

  • Einfache Bedienung: MIOTA-Kauf per Mausklick, kein Orderbuch – ideal für reinen Kauf/Verkauf
  • Hohe Sicherheit und Transparenz: Reguliert in mehreren Jurisdiktionen, Echtzeit-Einblick in Reserven (Reserve-Status wird auf Webseite gezeigt)
  • Vielfältige Möglichkeiten: Krypto, Fiat und andere Assets in einer Plattform – eignet sich für Portfolio-Diversifikation
  • MIOTA-Withdrawal: Anders als bei manch anderen Fintechs kann man IOTA von Uphold auf ein eigenes Wallet transferieren (nach Verifizierung)

Nachteile:

  • Gebühren als Spread modelliert – etwas höhere Kaufpreise im Vergleich zum Spotmarkt üblich
  • Kein professionelles Trading-Interface: Keine Limit- oder Stop-Orders, nur direkte Umwechslung
  • Plattform (Web/App) bislang nur in englischer Sprache verfügbar
  • Beim Handel weniger bekannter Coins (wie IOTA) kann das verfügbare Volumen zeitweise niedriger sein als auf großen Börsen

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Bitcoin.de

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Bitcoin.de ist kein klassischer Exchange, sondern ein P2P-Marktplatz, auf dem Nutzer direkt miteinander handeln. Als deutsch-regulierter Anbieter (Partnerbank in Deutschland) bietet Bitcoin.de eine sichere Umgebung, in der du IOTA von anderen Nutzern kaufen kannst. Die Abwicklung erfolgt per Banküberweisung (meist SEPA) und Treuhand-Service, was etwas mehr Zeit erfordert, aber maximale Kontrolle über den Kaufprozess gibt.

Wichtige Merkmale:

  • Handelsprinzip: Marktplatz-Modell – Käufer und Verkäufer inserieren Angebote (Preis & Menge), automatisch gematcht durch das System
  • Zahlungsabwicklung: SEPA-Überweisung direkt vom Käufer zum Verkäufer; Bitcoin.de überwacht den Prozess und gibt IOTA erst nach Zahlung frei
  • Wallet-Integration: Käufer müssen eine eigene IOTA-Empfangsadresse angeben (z.B. aus Firefly Wallet); die gekauften MIOTA werden direkt dorthin transferiert

Vorteile:

  • Made in Germany: Betreiber mit Sitz in Deutschland, unter Aufsicht der BaFin (Kooperation mit deutscher Bank für Zahlungsabwicklung)
  • Hohe Sicherheit: Treuhand und Reputation-System schützen vor Betrug; Plattform seit 2011 ohne Hack-Vorfälle
  • Keine Vorkasse an Börse nötig: Fiat-Geld bleibt bis zum Kauf auf dem eigenen Bankkonto
  • Transparente Preise: Angebote in EUR pro MIOTA – du siehst vorab den genauen Kaufpreis inkl. Gebühren

Nachteile:

  • Kauf dauert länger als auf Instant-Börsen (Banklaufzeit abwarten, manuelle Bestätigung kann Stunden dauern, besonders außerhalb Bankzeiten)
  • Aktives Angebot für IOTA variiert – bei größeren Beträgen ggf. auf mehrere Verkäufer aufteilen
  • Erfordert eigenes IOTA-Wallet vorab (Einrichtung für Neulinge ggf. Hürde)
  • Handelsgebühr von 0,5% (je 0,25% für Käufer und Verkäufer) etwas höher als Maker/Taker-Gebühren internationaler Börsen

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Uniswap

Dies ist der Box-Titel

Uniswap ist ein Vorreiter unter den dezentralen Exchanges und läuft auf der Ethereum-Blockchain. Da IOTA ein eigenes Netzwerk ist, kann man auf Uniswap nicht direkt MIOTA handeln – wohl aber Wrapped IOTA, also IOTA-Token, die ins Ethereum-Netzwerk gespiegelt wurden. Diese Option ist für fortgeschrittene Nutzer interessant, die z.B. DeFi-Anwendungen nutzen oder IOTA in Ethereum-basierte Projekte einbinden wollen.

Wichtige Merkmale:

  • Dezentral & non-custodial: Trades werden über Smart Contracts abgewickelt, du behältst währenddessen die Kontrolle über deine Wallet (z.B. MetaMask)
  • Wrapped IOTA: Um IOTA auf Uniswap zu handeln, muss MIOTA zuvor durch eine Brücke als ERC-20 Token (z.B. als „IOTA.cx“ oder ähnliches Derivat) vorliegen
  • Automated Market Maker: Uniswap nutzt Liquiditätspools statt Orderbüchern; die Preisbildung erfolgt algorithmisch durch Angebot/Nachfrage im Pool

Vorteile:

  • Komplett permissionless: Keine Registrierung, kein KYC – jeder mit einem Ethereum-Wallet kann sofort loslegen
  • Trustless Trading: Kein Zwischenhändler; du bist nicht auf eine zentrale Plattform angewiesen
  • Integration mit DeFi: Wrapped IOTA kann im Ethereum-Ökosystem verwendet werden (Yield Farming, Lending etc.)
  • Hohe Flexibilität: Uniswap läuft 24/7 ohne Wartungszeiten, und es können auch kleinste Mengen gehandelt werden (abgesehen von Gas-Kosten)

Nachteile:

  • Setup ist komplex: Erfordert Verständnis von Wallets, Bridges und Ethereum-Gebühren
  • Hohe Transaktionskosten im Ethereum-Mainnet (Gas Fees können den Kauf kleiner Beträge unwirtschaftlich machen)
  • Liquidität für Wrapped-IOTA könnte niedrig sein – was zu hohem Slippage (Preisabweichung) führen kann
  • Kein Kundensupport oder Rückholoption bei Fehlern – Eigenverantwortung ist absolut notwendig

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TangleSwap

Dies ist der Box-Titel

TangleSwap ist eine dezentrale Börse innerhalb des IOTA-Ökosystems und operiert auf dem Shimmer-Netzwerk, welches Smart Contracts ermöglicht. Hier kannst du IOTA-bezogene Vermögenswerte handeln, z.B. den Shimmer-Token (SMR) gegen in das Netzwerk gebrückte MIOTA (oft „sIOTA“ genannt). TangleSwap bietet der Community einen ersten Einblick in DeFi mit IOTA – noch in kleinerem Umfang, aber mit spannenden Möglichkeiten wie Yield Farming.

Wichtige Merkmale:

  • IOTA im DeFi nutzen: Ermöglicht Tausch und Liquiditätspooling von IOTA-Derivaten auf Shimmer EVM
  • Geringe Gebühren: Transaktionskosten im Shimmer-Netzwerk sind minimal (kein Vergleich zu Ethereum-Gasgebühren)
  • Community-getrieben: Projekte wie TangleSwap werden von der IOTA-Community unterstützt und getestet; regelmäßige Airdrops/Anreize für Teilnehmer

Vorteile:

  • Erste echte DeFi-Option für IOTA-Fans – keine zentrale Instanz, vollständig dezentral auf Tangle-Technologie
  • Sehr niedrige Swap-Gebühren und schnelle Transaktionsbestätigung auf Shimmer
  • Möglichkeit, Rendite zu erzielen: z.B. durch Bereitstellen von Liquidität in Pools erhält man LP-Token und Farming-Rewards
  • Enger Bezug zur IOTA-Entwicklung: TangleSwap & Co. helfen, die kommenden Features von IOTA 2.0 zu erproben

Nachteile:

  • Noch begrenzte Liquidität – größere Trades könnten den Preis stark bewegen
  • Technische Einstiegshürde: Man benötigt eine IOTA Wallet + Shimmer Wallet/MetaMask, und muss MIOTA via Bridge auf Shimmer transferieren
  • Protokoll im Aufbau: Möglicherweise bestehen noch Bugs oder Sicherheitsrisiken, da das Ökosystem jung ist
  • Kein Fiat-Onramp: Direkter Kauf für Euro nicht möglich – TangleSwap richtet sich an Nutzer, die bereits Krypto besitzen

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Zahlungsoptionen beim Kauf von IOTA

Kredit- oder Debitkarte: Die meisten Börsen und Broker ermöglichen den Kauf von IOTA per Kreditkarte. Dies ist die schnellste, aber auch teuerste Methode. Bei Kartenzahlungen fallen typischerweise Aufschläge von 2–4% an, dafür erhälst du deine MIOTA innerhalb von Minuten. Für kleinere Beträge oder einen Sofortkauf ist die Karte praktisch. Achte darauf, dass deine Karte für internationale Transaktionen freigeschaltet ist und dein Anbieter vertrauenswürdig ist (manche Börsen nutzen externe Dienstleister für Kartenzahlungen).

Banküberweisung (SEPA/SWIFT): Die Banküberweisung ist besonders in der EU eine beliebte Option, IOTA zu kaufen. SEPA-Überweisungen in Euro sind oft kostenlos oder sehr günstig und werden von Anbietern wie Kraken, Bitpanda, Bitvavo etc. unterstützt. Der Nachteil ist die Wartezeit: Es kann 1–2 Werktage dauern, bis das Geld auf dem Börsenkonto gutgeschrieben ist. Für größere Summen ist dies jedoch die bevorzugte Methode, da Banküberweisungen hohe Limits und geringe Gebühren bieten. SWIFT-Überweisungen (für USD) dauern meist länger und können Gebühren deiner Bank verursachen.

PayPal: Einige Plattformen – insbesondere Broker wie eToro – erlauben Einzahlungen via PayPal. Für viele Nutzer ist PayPal vertraut und schnell. Der Kauf von IOTA mit PayPal funktioniert ähnlich wie eine Kartenzahlung: Du lädst dein Konto per PayPal auf oder zahlst direkt damit und kannst sofort IOTA erwerben. Beachte, dass nur wenige Krypto-Börsen PayPal direkt akzeptieren; oft findest du diese Option eher bei All-in-One-Apps oder Brokern. Gebühren können hier ebenfalls höher sein, da PayPal-Kosten vom Anbieter weitergegeben werden.

Peer-to-Peer (P2P): P2P-Marktplätze oder -Funktionen erlauben es, direkt mit anderen Usern zu handeln. Auf Börsen wie Binance gibt es z.B. einen P2P-Bereich, wo du von anderen Nutzern Krypto (etwa USDT) gegen EUR kaufen kannst, um diese dann in IOTA zu tauschen. Auch eigenständige Marktplätze wie Bitcoin.de funktionieren peer-to-peer. Der Vorteil: Du kannst lokale Zahlungsmethoden nutzen (z.B. Überweisung, Barzahlung, alternative Payment-Apps) und oft zu flexiblen Konditionen handeln. Allerdings erfordert P2P-Handel Vertrauen und Vorsicht: Nutze nur Plattformen mit Treuhandservice und achte auf die Bewertungen des Gegenübers, um Betrug zu vermeiden.

Aufbewahrung nach dem IOTA-Kauf (Wallets)

Sobald du IOTA gekauft hast, solltest du dir Gedanken über die sichere Aufbewahrung machen. Grundsätzlich gibt es Hot Wallets (online, ständig verbunden) und Cold Wallets (offline, z.B. Hardware). Börsen-Wallets zählen zu Hot Wallets – sie sind bequem, aber anfälliger für Hacks oder Insolvenz der Plattform. Für eine langfristige Anlage empfiehlt es sich, IOTA auf ein eigenes Wallet auszuzahlen, wo du die alleinige Kontrolle über die privaten Schlüssel hast.

Hot Wallet: Das beste Beispiel ist das offizielle Firefly Wallet der IOTA-Stiftung. Dieses Desktop- und Mobile-Wallet ist speziell für MIOTA entwickelt, unterstützt Staking (z.B. Shimmer Airdrops) und bietet eine intuitive Bedienung. Ein Hot Wallet ist immer dann optimal, wenn du regelmäßig Transaktionen durchführen möchtest. Allerdings ist es mit dem Internet verbunden, daher sollte dein Gerät unbedingt vor Malware geschützt sein.

Cold Wallet: Hierunter fallen Hardware Wallets wie Ledger Nano S/X, die IOTA unterstützen. In Kombination mit Firefly kannst du MIOTA auf dem Ledger sichern – die privaten Schlüssel verlassen das Gerät dabei nie. Solch eine Offline-Lösung gilt als sehr sicher gegen Diebstahl. Auch ein Paper Wallet (auf Papier gedruckter Seed) wäre eine Cold-Storage-Option, ist aber aufgrund der seed-basierten Struktur bei IOTA 2.0 nicht mehr zeitgemäß. Ein Hardware-Wallet bietet den besten Kompromiss aus Sicherheit und Bedienbarkeit.

Mehr Details und Anleitungen findest du in unserem ausführlichen IOTA Wallet Guide. Dort stellen wir die besten MIOTA-Wallets vor und geben Tipps zur Einrichtung. Denke daran: Sicherheit steht über allem – nimm dir die Zeit, dein Wallet aufzusetzen und Backup-Codes sicher zu verwahren.

Tipp: Halte größere Mengen MIOTA niemals dauerhaft auf einer Börse. Eigene Wallets bieten deutlich mehr Sicherheit.

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Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.
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