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IOTA: Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen setzt auf den Tangle für ‚IOTAqua‘

  • Das IOTA Tangle wird im Rahmen des Projekts „IOTAqua“ vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen eingesetzt.
  • Ziel des Projektes ist es ein digitales und rechtssicheres Wasserzähler-System zu entwickeln.

Wie Holger Köther, Leiter des Partnermanagements, gestern bekannt gab, arbeitet die IOTA Stiftung aktuell im Rahmen des Projekts „IOTAqua“ mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) zusammen, um ein digitales und rechtssicheres Wasserzähler-System zu entwickeln. Ziel des Projektes ist es den Wasserverbrauch in Landwirtschaft und Gartenbau so effizient wie möglich zu gestalten, um den fortschreitenden Klimawandel entgegenzuwirken.

Basis des neuen Wasserzähler-Systems bilden bereits bestehende Produkte: der Ultraschall-Wasserzähler „Octave“ der Firma Lorenz, das Kontrollventil „1000 Series“ der Firma Nelson und das LoRa-Funkmodul der Firma peerOS, sowie das IOTA Tangle, um die Rechtssicherheit der Daten zu gewährleisten. Wie es in der gestern veröffentlichten Ankündigung des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen heißt, geschieht die Entwicklung und Konstruktion des Gehäuses des neuen Systems in Zusammenarbeit mit der Firma Lorenz, um es bestmöglich auf die Anforderungen der landwirtschaftlichen Praxis abzustimmen.

Mit Unterstützung der Firma peerOS werden die Wasserzähler an drei Standorten in Hessen installiert: im Verbandsgebiet Griesheim, auf einem Gartenbaubetrieb in Frankfurt am Main und am Campus der Hochschule Geisenheim.

Die Vorteile des IOTA basierten Bewässerungssystems

Während bei bestehenden Bewässerungssystemen die verbrauchte Wassermenge häufig nur als Schätzung über die Bewässerungsdauer erfolgt, kann mit dem neu entwickelten Wasserzähler die exakte Bewässerungsmenge in Echtzeit erhoben werden. Hierdurch kann der Bedarf verschiedener Kulturen genauer analysiert und so die Bewässerung gezielter gestaltet werden.

Zudem können auch Aussagen über die Auswirkungen klimatischer Veränderungen getroffen werden. Auch deshalb wird das Vorhaben durch den ‚Integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025‘ (IKSP) gefördert. Wie bereits erwähnt, setzt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen auf den IOTA Tangle, um sichere Wege der Übertragung und Verarbeitung von Sensordaten zu testen:

Um einen manipulationssicheren und kostenfreien Datentransfer zu gewährleisten, kommt im Rahmen von ‚IOTAqua‘ neben dem energieeffizienten Funkstandard ‚LoRa‘, das IOTA Datenprotokoll zum Einsatz. Durch die von IOTA verwendete Distributed Ledger Technologie (DLT), die bereits im Vorgängerprojekt ‚IOTAgrar‘ überzeugte, entsteht eine dezentrale Datenschnittstelle.

Wie CNF berichtete, ist es nicht das erste Mal, dass die IOTA Stiftung mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen zusammenarbeitet. Bereits im Rahmen des Projekts „iotAgrar“ erforschen beide Partner den Einsatz der Tangle Technologie im Bereich des Gartenbaus und der Landwirtschaft.

Wie Ralph Scheyer, Projektleiter vonseiten des LLH betonte, ist die lückenlose Dokumentation im Anbau von nachhaltig hergestellten Lebensmitteln ein wichtiger Schritt. IOTA ist hierbei die Kernkomponente, um die von den Behörden geforderte unveränderliche Dokumentation realisieren zu können, wie Scheyer konstatierte:

Die größte Herausforderung ist die Rechtssicherheit der Daten zu gewährleisten und gleichzeitig die Datenhoheit bei dem Landwirt zu belassen. Da die Daten aus der Wasseruhr auch vom Bewässerungsverband zur Abrechnung bzw. von behördlicher Seite zur Dokumentation von eingesetzten Betriebsmitteln genutzt werden, dürfen sie nicht veränderbar sein. Ich denke mit dem DLT Datenprotokoll IOTA haben wir eine interessante Möglichkeit gefunden, eine dezentrale Datenschnittstelle anzubieten, die diese Kriterien erfüllen kann.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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