- IOTA drängt auf klare Definitionen von Utility-Token und fordert mehr Koordination von SEC und CFTC für einheitliche Krypto-Regeln.
- Es geht um den Responsible Financial Innovation Act des Senat-Bankenausschusses und den Vorschlag der US-Börsenaufsicht CFTC zu Spot-Krypto-Listings.
Die IOTA Foundation hat auf zwei US-Gesetzentwürfe zu Digital-Assets reagiert und klare Definitionen für Utility-Token gefordert. Dazu gehören der Responsible Financial Innovation Act (RFIA) des Bankenausschusses des Senats und der Vorschlag der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu Spot-Krypto-Listings. Laut IOTA wird die Transparenz die Innovation fördern und die Anleger schützen.
We recently gave feedback to 2 major US digital asset law drafts:
1) Senate Banking Committee’s Responsible Financial Innovation Act (RFIA)
2) @CFTC initiative on listing spot crypto asset contractsRead it at https://t.co/jJJP9PEqfj
But why 🇺🇸 ?👇 pic.twitter.com/jfZp1DkcUE— IOTA (@iota) September 23, 2025
IOTA zeigt die wachsende Nachfrage nach klaren Regeln nach Jahren der uneinheitlichen Durchsetzung. Im Jahr 2025 bewegen sich die politischen Entscheidungsträger in den USA auf klare Krypto-Vorschriften zu. IOTA hat sich diesen Bemühungen aktiv angeschlossen und im Juli und August Feedback zu Gesetzen geschickt, die Entwickler, Investoren und alltägliche Nutzer im Kryptobereich betreffen.
Diese Beteiligung findet in Zeiten großer Veränderungen statt, darunter der Plan von Präsident Donald Trump, die Vereinigten Staaten zur „Krypto-Hauptstadt des Planeten“ zu machen In diesem Jahr hat der Gesetzgeber das GENIUS-Gesetz verabschiedet, um Bundesregeln für Stablecoins festzulegen. Über weitere Regeln, wie den CLARITY Act, wird noch diskutiert.
IOTAs verweist auf Prioritäten der Regulierung
IOTA teilte dem Bankenausschuss des Senats fünf Hauptprioritäten mit. Es unterstützt einen Rahmen, der Utility-Token klar von Wertpapieren trennt. Es betont die Definition von „Investitionsverträgen“, die Zulassung von Stablecoins mit strengen Regeln für Offenlegung, Reserven und Liquidität sowie die Förderung von Innovationen innerhalb klarer Grenzen bei gleichzeitiger Wahrung der Transparenz.
Die Stiftung betonte, dass die Regulierungsbehörden Open-Source-Entwickler nicht als Kriminelle behandeln sollten. IOTA empfahl DeFi-Ausnahmen für autonome, nicht-verwahrende Systeme ohne zentrale Kontrolle. Außerdem forderte sie die SEC und die CFTC auf, sich formell abzustimmen, um widersprüchliche Ansichten zu vermeiden, Unsicherheiten zu verringern und ein faires Wachstum der US-Märkte für digitale Vermögenswerte zu unterstützen, während gleichzeitig Replikationsrisiken vermieden werden.
IOTAs Rückmeldung an die CFTC konzentriert sich auf klare Regeln und einheitliche Standards. Die Gruppe schlägt vor, dass SEC und CFTC zusammenarbeiten, um zu entscheiden, ob ein Vermögenswert eine Ware oder ein Wertpapier ist. Sie wollen Regeln, die Governance, Tokenomics und Netzwerksicherheit berücksichtigen. Sie drängen auch auf On-Chain-Tools, um die Transparenz zu überwachen und Marktmanipulationen zu erkennen.
MiCA regelt in 27 EU-Ländern
Der GENIUS Act trat im Juli 2025 in Kraft und legt die ersten US-Bundesvorschriften für Stablecoins fest. Es konzentriert sich auf Zahlungsstablecoins und überträgt dem Finanzministerium die Aufsicht. Das Gesetz verbietet zins- und algorithmusbasierte Token, verlangt volle Rücklagen und erlaubt nur lizenzierten Unternehmen, sie auszugeben. In Europa wird mit MiCA ein anderer Ansatz verfolgt.
MiCA deckt die meisten Krypto-Vermögenswerte ab, für die es keine Regeln gibt, und erfordert eine Lizenzierung und Sicherheitsmaßnahmen in 27 EU-Ländern. Es ermöglicht lizenzierten Anbietern, mit einer einzigen Genehmigung grenzüberschreitend zu arbeiten. Das Gesetz versucht, die Regeln einheitlich zu gestalten, aber es bringt hohe Kosten für die Einhaltung der Vorschriften mit sich, was die Verabschiedung komplizierter macht, als der Gesetzgeber zunächst geplant hatte.
Für die IOTA bringt dieser Rahmen sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Die Stiftung muss Systeme entwerfen, die den Regeln folgen und gleichzeitig faire Gesetze fördern. Sie will sicherstellen, dass Innovationen auch für kleine Projekte zugänglich bleiben. Diese Modelle werden die Zukunft der globalen Kryptoregulierung durch Zusammenarbeit und gemeinsame Standards gestalten.

