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IOTA: Indischer IT-Verband sieht großes Potenzial für die Industrie

  • Die Forscherin Titlie Chatterjee beschreibt, dass durch eine smarte auf IOTA basierende Bestands- und Produktionsverwaltung der Produktionsabfall stark reduziert werden kann.
  • Hierdurch könnten Unternehmen ihre Ressourcen effektiver nutzen und gleichzeitig die Umwelt schützen.

Unternehmen weltweit versuchen ihre eigenen Produktionsprozesse ständig zu optimieren und dabei Kosten- und Zeit bei der Herstellung zu sparen. Oft werden wertvolle Mitarbeiter gefeuert und dafür in anderen Ländern mit günstigeren Arbeitslöhnen produziert. Jedoch kann bereits eine effektive Produktions- und Bestandsverwaltung deutliche Vorteile bringen. Laut einer neuen Analyse könnte IOTA dafür eine geeignete Schlüsseltechnologie darstellen.

IOTA Technologie als Grundlage für weniger Produktionsabfälle

Die führende Forscherin Titlie Chatterjee der NASSCOM, einem 1988 in Indien gegründeten Verband, zu dem 1200 indische und internationale IT-Unternehmen gehören, hat in einer neuen Analyse Technologien untersucht, die von Unternehmen eingesetzt werden können, um Produktionsabfälle zu reduzieren. Dabei kommt sie zu dem Schluss, dass IOTA für alle Anforderungen erfüllt. IOTA und die Tangle Technologie können als Grundlage für ein effizientes Bestandsmanagement dienen, so Chatterjee.

Weiterhin ermöglicht IOTA smarte Track-and-Trace-Lösungen für komplexe Anlagen im Herstellungsprozess. Durch ein lückenloses Rückverfolgbarkeitssystem können Fälschungen frühzeitig erkannt und reibungslose Rückrufe realisiert werden. Laut Chatterjee besitzt IOTA das Potenzial das gesamte Datenbank-Managementsystem und die Aktenführung zu ersetzen, indem es Mikrotransaktionen im Internet der Dinge (IoT) ermöglicht und als Vermittler im IDoT (Identity of Things) zur Datenspeicherung fungiert und dabei Sicherheit gewährleistet (frei übersetzt):

Ein typischer Inventarisierungsprozess kann mehrere Beschaffungsquellen (Lieferanten), Lagerkontingente oder -orte, auf Produktdesigns und -anpassungen basierende Mengen, Nachbestellungen von Lagerbeständen usw. haben. Eine typische Inventurschätzung umfasst alle Feinheiten dieses Prozesses. Es handelt sich um einen konstanten Fluss von der Beschaffung bis zur Disposition, da es einen physischen Lagerort betritt, muss das Ereignis in einem Buch aufgezeichnet werden.

Durch den Einsatz der Tangle-Technologie besteht zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit den tatsächlichen Bestandsfluss zu korrigieren, da die gesammelten Daten in Echtzeit ausgewertet werden und sofort entsprechende Anpassungsmaßnahmen ergriffen werden können. Durch Mikrotranskationen können Bestellungen vollkommen automatisch durchgeführt werden, wenn ein bestimmtes Ereignis erreicht oder ein Schwellenwert überschritten wurde.

IOTA ermöglicht es weiterhin alle gesammelten Informationen entlang der Wertschöpfungskette manipulationssicher im Tangle zu speichern und die Zugriffsregeln derart zu definieren, dass kein anderes System von Drittanbietern genutzt und damit alle Ressourcen aus einem Pool stammen:

Der Vorteil liegt in der IOTA-gestützten Lösung, die keine Integration mit verschiedenen Altsystemen erfordert und die eine gesicherte Aktualisierung der Informationen für die Kunden und die Rückgabe der Vermögenswerte ermöglicht, ohne dass unbedingt proprietäre Informationen mit Konkurrenten ausgetauscht werden müssen.

Durch die Nutzung von IOTA können Hersteller viele Komponenten und Produktionsmaterialien Just-in-Time(JIT) bestellen, sodass dabei Kosten- und Produktionsabfallsenkungen möglich werden. Neben diesen Eigenschaften bietet IOTA weitere Eigenschaften für eine effektive Abfallminimierung, die durch viele Hersteller bereits pilotiert werden.

IOTA wird bereits von Tech-Giganten genutzt und pilotiert

Der Industriegigant Bosch hat bereits im Jahr 2018 ein auf IOTA-basiertes Zahlungssystem als Patent angemeldet, dass im IoT eingesetzt werden kann. IOTA forscht zudem an der Entwicklung einer dezentralen Identität, die im Falle einer weitreichenden Nutzung ganze Industriezweige revolutionieren kann.

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Collin is a Bitcoin investor of the early hour and a long-time trader in the crypto and forex market. He's fascinated by the complex possibilities of blockchain technology and tries to make matter accessible to everyone. His reports focus on developments about the technology for different cryptocurrencies.

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