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IOTA: Große Fortschritte bei Chrysalis, Bee, Qubic, IRI und MAM

  • Die IOTA Foundation hat bei der Entwicklung von Chrysalis, Bee, Qubic sowie weiteren Projekten im vergangenen Monat wesentliche Fortschritte erzielt.
  • Ein Hardware Proof of Concept für Qubic soll in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Zudem wird aktuell eine „baldige“ Veröffentlichung einer Alpha-Version des neuen MAM v1.1 vorbereitet.  

In ihrem Entwicklungsupdate für März hat die IOTA Foundation über Chrysalis, IRI, Qubic, GoShimmer und weitere Projekte informiert. Obwohl der Fokus über den Februar hinweg auf der Behebung des Trinity Wallet Hacks lag, dessen Behebung Ressourcen von anderen Projekten erforderte, konnte die IOTA Foundation einige Fortschritte erzielen. Eines der vielversprechendsten Projekte davon ist Chrysalis.

Die „Zwischenaktualisierung“ wird derzeit getrennt von den Coordicide Bemühungen entwickelt und zielt darauf ab, die Nutzbarkeit des derzeitigen IOTA Mainnet vor dem Launch von Coordicide für Unternehmen zu optimieren. Laut dem gestrigen Update haben die Forschungs- und Entwicklerteams im letzten Monat zusammen mit dem Hornet Team an der Fertigstellung der Spezifikationen für die ersten Chrysalis Änderungen gearbeitet.

Die Änderungen umfassen die gewichtete, zufällige Tip Auswahl (Protokoll RFC #8), White Flag (Protokoll RFC #5) und das ed25519 Signaturschema (Protokoll RFC #9). Der White Flag Ansatz dient einer einfacheren und konfliktfreieren Berechnung der Salden für die Zeit vor Coordicide, der die Geschwindigkeit und Effizienz der Tip Auswahl verbessert, Spamming Angriffe eliminiert und die Notwendigkeit von „reattachments“ mit dem Tangle deutlich reduziert. Zudem wird derzeit bereits die Implementierung des Autopeering in die Hornet Node-Software getestet. Die endgültige Aufnahme soll bereits mit der nächsten Version von Hornet erfolgen.

Bee, eine Implementierung des Core Clients in der Programmiersprache Rust, macht ebenfalls große Fortschritte. Das zuständige Entwicklerteam ist kurz vor der Fertigstellung eines Prototyps. Allerdings soll dieser erst intern in den privaten Netzwerken mit anderen Node-Software-Implementierungen getestet werden, um die Interoperabilität zu testen. Sobald die Funktionalität von Bee validiert wurde, wird eine Veröffentlichung im IOTA GitHub erfolgen.

Updates zu IRI, Qubic, GoShimmer, MAM

Die IOTA Reference Implementation, IRI, wird am 23. März die Version 1.8.5 erhalten. Diese neue Version wird wichtige Änderungen an den Validierungsregeln für Pakete enthalten, wodurch potenzielle Schwachstellen behoben werden und Nodes Pakete einfacher validieren können. Eine Aktualisierung von der IOTA Foundation dringend empfohlen. Wenig später soll auch V.1.9.0 veröffentlicht werden, die wesentliche Änderungen bei der Speicherverwaltung enthält. In der Folge soll die Anzahl der Transaktionen, die die Software verarbeiten kann, deutlich erhöht werden.

Hinsichtlich Qubic konstatiert die IOTA Foundation, dass ein Hardware Proof of Concept „ziemlich pünktlich“ fertiggestellt wurde, aber die Veröffentlichung durch den Trinity Hack verschoben wurde. Die Ergebnisse der Tests werden derzeit ausgewertet und in einem folgenden, separaten Blogbeitrag vorgestellt. GoShimmer erhält derzeit weitere Komponenten, wie eine erste Fast Probabilistic Consensus (FPC)-Implementierung, die den Ledger-Status anzeigen kann und Werttransaktionen unterstützt.

Hinsichtlich des maskierten authentifizierten Messagings (MAM) kündigte die IOTA Foundation an, dass eine baldige Veröffentlichung einer Alpha-Version des neuen MAM v1.1 für die Öffentlichkeit erfolgen wird. Die größte Änderung der neuen Version sollen sogenannte „Channels“ sein, die durch ein Framework erstellt werden können.

Wir glauben, dass dies den Bereich der Szenarien, für die die neue MAM-Implementierung in Zukunft eingesetzt werden soll, erheblich verbessern wird.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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