IOTA gibt Übersicht zu aktuellem Stand des +CityxChange Projektes

  • Die IOTA Foundation hat ein aktuelles Update zum von der europäischen Union geförderten Projekt +CityxChange herausgegeben.
  • IOTA ist unter anderem an der Entwicklung eines dezentralen Marktplatzes für den Energiehandel beteiligt.

Das Projekt +CityxChange zielt darauf ab, im Laufe der nächsten fünf Jahre Technologien zu entwickeln, welche die Schaffung, Entdeckung und den Handel mit erneuerbaren Energien innerhalb einer Stadt ermöglichen. Dabei wird das große Ziel verfolgt, sich selbst regulierende Stadtbezirke zu schaffen, in denen der gesamte Bezirk Energie nutzt, welche der Bezirk selbst erzeugt.

Das Projekt wird von der europäischen Union finanziell gefördert und besitzt mehrere prominente Projektteilnehmer, darunter auch die IOTA Stiftung. +CityxChange ist letztes Jahr offiziell gestartet und wird von der norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) angeführt.

IOTAs Aufgabe innerhalb des Projekts

Das Projekt wird unter anderem das Konzept eines dezentralen Handelsmarktplatzes für Energie pilotieren, auf dem Produzenten und Verbraucher Energie P2P handeln können. Insgesamt ist +CityxChange in mehrere Arbeitspakete untergliedert, die sich auf einen spezifischen Bereich einer energieeffizienten Smart City konzentrieren.

IOTA ist an 12 Aufgaben beteiligt, die von der Projektleitung über die Entwicklung und Planung der Kommerzialisierung und Nutzung neuer Technologien bis hin zum Projektmanagement reichen. Nachfolgend sollen zwei Bereiche genauer vorgestellt werden.

Entwicklung von Gemeinschaftsnetzen und einer Plattform für den lokalen Energiehandel

Die IOTA Stiftung hat sich mit den Projektpartnern Powel (Utility Analytics), smartmpower (Smart Energy Grids) und vielen anderen zusammengesetzt, um zu erforschen, wie man lokale Energiemärkte aufbaut und damit positive Energieblöcke (PEBs) und -distrikte (PEDs) ermöglicht sowie langfristig in der Praxis weiterentwickelt.

Die Grundidee besteht darin, neue und bestehende Gebäude mit Energieerzeugungs- und Übertragungsmöglichkeiten zu errichten und zu modernisieren, ähnlich wie das ENTRA „Powerhouse“, welches im Rahmen eines Proof of Concepts von IOTA entwickelt wurde. Diese energieeffizienten Gebäude werden in der Lage sein, überschüssige Energie direkt miteinander innerhalb des Blocks/Distrikts zu wettbewerbsfähigen Preisen zu handeln.

Die Technologie von IOTA kann es dedizierten Energiezählern ermöglichen, automatisch zu kommunizieren und wichtige Informationen auszutauschen. Dabei kann Energie automatisch und dezentral angefordert und angeboten werden. Außerdem soll es möglich sein, dass Energieübertragungen und Zahlungen durch ein P2P-Serviceangebot maschinell durchgeführt werden können.

Um solche P2P-Interaktionen ohne Zwischenhändler zu ermöglichen, muss das Vertrauen zwischen Produzenten und Verbrauchern vorhanden sein. Die IOTA-Technologie trägt dazu bei, dieses Vertrauen zu gewinnen, indem sie die Integrität aller Informationen gewährleistet, die von den beteiligten Akteuren weitergegeben werden.

Bereitstellung von E-Mobilität als dezentrale Dienstleistung

In Zusammenarbeit mit FourC, einem M2M/IOT-Cloud-Infrastruktur-Unternehmen, das sich auf Mobilität konzentriert und diese spezifische Aufgabe leitet, entwickelt IOTA eine Infrastruktur, die es den Nutzern ermöglicht, multimodale Fahrten mit mehreren Transportanbietern zu buchen und nahtlos zu bezahlen.

Die mit FourC entwickelte Plattform soll es Nutzern zudem ermöglichen, die bestmöglichen Verkehrsoptionen auf der Grundlage ihrer Bedürfnisse zu ermitteln. Zu den Suchkriterien gehören folgende Faktoren:

  • Energieverbrauch
  • Treibhausgasemissionen,
  • Luftqualität,
  • Verkehrsüberlastung,
  • Nähe zu Ladestationen,
  • Zeitpunkt und Kosten.

Das Problem, dem Nutzer eine nahtlose Buchung und Zahlung zu bieten, besteht darin, dass individuelle Zahlungen sicher, vertrauensvoll und ohne zusätzliche Kosten gesammelt an verschiedene Transportanbieter verteilt werden müssen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, baut IOTA ein sicheres und unveränderliches Zahlungssystem auf.

Dafür werden sogenannte MAM-Zahlungskanäle verwendet, um Eigentum, Privatsphäre und Zugangskontrolle von Fahrt- und Transportdaten für Nutzer und Anbieter zu gewährleisten. Darüber hinaus können die Nutzer direkt mit IOTA bezahlen. Die Integration einer Benutzer-App in das Trinity-Wallet ermöglicht es Benutzern, ihre Zahlungen einfach zu verwalten und Mikrotransaktionen direkt an das für den Transport verwendete Fahrzeug zu senden, wodurch Verzögerungen und Zwischenhändler vermieden werden und ein echter Pay-by-Use-Service unterstützt wird.

IOTA ist stolz Teil dieses Projektes zu sein und freut sich auf die Erkenntnisse die innerhalb der nächsten 4 Jahre gewonnen werden können (frei übersetzt):

Wir freuen uns sehr, an diesem Projekt beteiligt zu sein und freuen uns darauf, was in den nächsten 4 Jahren erreicht werden kann. Der Einsatz der IOTA-Technologie in diesen Smart City Testumgebungen ist für uns ein entscheidender Schritt. Sobald es möglich war, in regulatorischen Sandboxen zu demonstrieren, was in der realen Welt erreicht werden kann, indem das IOTA-Protokoll für M2M-Zahlungen und sichere Datenübertragung verwendet wird, erwarten wir, dass die Regulierungsanpassung folgen wird und dass eine neue Ära energieeffizienter, intelligenter Städte gedeihen wird.

Der Kurs von IOTA tendiert innerhalb der letzten 24 Stunden seitwärts und steht derzeit bei einem Preis von 0,27$.

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Collin is a Bitcoin investor of the early hour and a long-time trader in the crypto and forex market. He's fascinated by the complex possibilities of blockchain technology and tries to make matter accessible to everyone. His reports focus on developments about the technology for different cryptocurrencies.

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