IOTA erreicht Phase 2 im vorkommerziellen Vergabeverfahren für EU-Blockchain-Infrastruktur

  • IOTA ist eines der sechs Protokolle, die für die Entwicklungsphase 2 ausgewählt wurden, in der es sich auf Forschung, Prototypentwicklung und Labortests für das EBSI-Netzwerk konzentrieren wird.
  • Die IOTA Foundation wird an der Bewältigung von Aufgabenstellungen wie Skalierbarkeit, Konsens, Governance, Identität und Interoperabilität arbeiten.

Die IOTA Foundation erweist sich als bevorzugte Plattform für den Aufbau der European Blockchain Services Infrastructure (EBSI). Am 13. Januar, gab IOTA bekannt, dass es für Phase 2 des vorkommerziellen Vergabeverfahrens der EU-Blockchain ausgewählt worden war.

IOTA ist einer der sechs Bewerber, die von den 35 Teilnehmern der Phase 1 für die Entwicklungsphase 2 ausgewählt wurden. In der offiziellen Ankündigung heißt es:

„Die IOTA-Stiftung wurde als einer von fünf Vertragspartnern für die zweite Phase der vorkommerziellen Auftragsvergabe ausgewählt, die Prototypen entwickeln und testen werden, welche davon die vielversprechendsten Verbesserungen für zukünftige Versionen der Europäischen Blockchain-Diensteinfrastruktur (EBSI) bringen könnten.“

Mehr zum Thema: Die IOTA-Stiftung gehört zu den sieben von der European Blockchain Services Infrastructure ausgewählten Projekten

Aufgaben-Bereiche von IOTA in Phase 2 der EBSI

Einer der Hauptschwerpunkte der IOTA Foundation während der Phase-2-Tests wird die Integration des IOTA-Protokolls in die EBSI-Testinfrastruktur sein. Sie wird auch an der Verbesserung des Protokolls für verschiedene EBSI-Anwendungsfälle wie IoT, Tokenisierung und Governance arbeiten. Die fünf Hauptbereiche, auf die sich IOTA konzentrieren wird, sind:

  1. Skalierbarkeit: Dies ist einer der Schlüsselbereiche, auf den sich EBSI konzentriert, um langfristig ein größeres Publikum anzusprechen. Die IOTA Foundation wird daran arbeiten, wie Sharding in der EBSI-Blockchain implementiert werden kann, um die DAG-basierte Struktur und das Komitee-basierte Smart-Contract-Protokoll der EBSI zu ergänzen. Dies könnte zu einer exponentiellen Skalierbarkeit führen und damit den von EBSI angestrebten hohen Nutzungsvolumen entgegenkommen.
  2. Konsens: Implementierung eines robusten Konsensmechanismus zur dezentralen Authentifizierung und Validierung von Transaktionen. Zu diesem Zweck hat IOTA einen Genehmigungsmechanismus entwickelt, der eine hohe Flexibilität sowohl für erlaubnisfreie als auch für erlaubnispflichtige Anwendungsfälle bietet. Dieser Konsensmechanismus soll dynamisch und konfigurierbar sein.
  3. Steuerung: Die IOTA-Lösung muss sich an die EBSI-Governance-Strukturen und andere „Anforderungen der Europäischen Union, der EBP-Mitgliedsländer und verschiedener europäischer Institutionen und Regulierungsbehörden“ anpassen.
  4. Identität: IOTA wird darauf hinarbeiten, eine GDPR-konforme Identitätslösung mit einem von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen neuen Rahmen für die digitale Identität in der EU zu implementieren. Dies wird Unternehmen und Bürgern eine bessere Kontrolle über ihre Daten ermöglichen.
  5. Interoperabilität: Neben Skalierbarkeit und Dezentralisierung wird einer der Hauptschwerpunkte der EBSI die Interoperabilität sein. IOTA wird dabei helfen, on-chain und off-chain Brücken zu anderen Protokollen außerhalb von EBSI bereitzustellen. Es wird auch Unterstützung für die Ethereum Virtual Machine (EVM) und andere Unternehmenssysteme bieten. IOTA sagte, dass seine Lösung Unterstützung für Industriestandard-Hardwarekarten und SDKs bieten wird.

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