IOTA Foundation und Dell entwickeln Echtzeit-CO2-Emissionsmessverfahren

  • IOTA entwickelt gemeinsam mit Dell ein integriertes digitales Mess-, Berichts- und Verifizierungstool für CO2-Emissionen.
  • In der Überzeugung, dass nur genaue Daten zur Lösung von Problemen führen, wollen die beiden Organisationen mithilfe von Echtzeit-Daten dem Klimawandel auf einem neuen Niveau begegnen.

Mit der zunehmende Sorge über die CO2-Emissionen arbeiten IOTA und Dell gemeinsam an der Beschaffung von Echtzeit-Daten zu CO2-Emissionen. ClimateCHECK und BioE unterstützen das Projekt. Die Institutionen werden zusammenarbeiten, um mithilfe der zu erhebenden Echtzeit-Daten genau zu ermitteln, wie Einzelpersonen und Organisationen ihre Kohlendioxid-Emissionen verringern können.

Das Projekt-Team hat die Aufgabe, Dell-Kunden mit detaillierten Daten und daraus abgeleiteten Erkenntnissen zu versorgen, die einen Mehrwert für deren ihr Unternehmen darstellen. Es ist keine Überraschung, dass der Tech-Avantgardist IOTA als Partner gewählt hat, um die wachsende Blockchain-Technologie so grün wie möglich zu machen.

Wie CNF Ende letzten Monats berichtete, ergab eine Untersuchung der IOTA-Foundation, dass das IOTA-Netzwerk weltweit zu den energieeffizientesten Netzwerken gehört. Den vorläufigen Ergebnissen zufolge verbraucht IOTA nur 0,000009 Prozent der Energie des Bitcoin-Netzwerks. Durch weitere Verbesserungen, etwa durch die neue IOTA Distributed Ledger Technology (DLT) mit einem Zugriffskontroll-Algorithmus, der ohne PoW auskommt, verspricht das Netzwerk, noch energieeffizienter zu werden.

Mehr zum Thema: IOTA 2.0 – Energieverbrauch von IOTA beträgt 0,000009 Prozent des Bitcoin-Netzwerks

In Zusammenarbeit mit den auf den Klimawandel fokussierten Technologieunternehmen ClimateCHECK und BioE werden Dell und IOTA ein Verfahren entwickeln, das auf den hauseigenen Initiativen Data Confidence Fabric (DCF) und dem Project Alvarium von Dell aufbaut. IOTA arbeitet seit seiner Gründung 2019 amProject Alvarium. Es dient der Verfolgung von CO2-Emissionen in Echtzeit vermittels einer Data Confidence Fabric. Mathew Yarger, Leiter der Abteilung für Nachhaltigkeit bei der Iota Foundation, sagt über die neue Zusammenarbeit:

„Transparenz und Vertrauen in Daten sind für die Bewältigung der globalen Probleme des Klimawandels und den Übergang zu Klimaschutzmaßnahmen von größter Bedeutung.“

Yarger fügt hinzu, dass die vier Organisationen ein integriertes digitales Mess-, Berichts- und Überprüfungsinstrument (MRV-Tool) entwickeln und erwarten, dass das Problem des Klimawandels dadurch wesentlich effizienter angegangen werden kann, als bisher.

Einer der größten Verursacher von Treibhausgas-Emissionen ist der Verkehr. Diese entstehen vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe für Autos, Lastwagen, Schiffe, nicht-elektrifizierte Züge und Flugzeuge. Der Verkehrssektor verursacht seit 2020 fast 27 Prozent der der Treibhausgas-Emissionen. Einzelpersonen wird geraten, die oben genannten Verkehrsmittel möglichst nicht zu benutzen. Auch Einkäufe sollten auf das Notwendige beschränkt werden, um Verschwendung zu vermeiden.

Die Kryptobranche direkt betreffend, bereitet das Weiße Haus Berichten zufolge Empfehlungen zur Verringerung des Energieverbrauchs von Krypto-Minern vor, die in den kommenden Monaten veröffentlicht werden sollen. Im Staat New York ist bereits ein Gesetz in Kraft, das jegliches Krypto-Mining verbietet, wenn es auf fossile Brennstoffe als Energiequelle angewiesen ist.

Aufgrund des anhaltenden regulatorischen Drucks in den USA sind Marktexperten der Meinung, dass sich die Energiequellen für das Krypto-Mining schnell verändern und umweltfreundlicher werden.

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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