IOTA Entwickler baut OpenEmbedded Layer für Linux basierte Geräte

  • Die IOTA Foundation hat dem Entwickler Bernardo Rodrigues eine Förderung aus dem Ecosystem Development Fund für die Entwicklung eines OpenEmbedded Layer für IOTA zugesprochen.
  • Die Lösung ermöglicht die Integration von IOTA Projekten in Yocto-basierte Embedded Linux Distributionen.

Der freie Entwickler Bernardo Rodrigues wurde von der IOTA Foundation für die Förderung durch den Ecosystem Development Fund ausgewählt. Das Projekt eines OpenEmbedded Layer für IOTA-Projekte – Meta-iota – soll eine einfache und schnelle Integration von IOTA Projekten in Yocto-basierte Embedded Linux Distributionen ermöglichen. Wie Rodrigues in einem Medium Post erklärte, sind das Yocto-Projekt und OpenEmbedded auf Internet of Things (IoT)-Geräte fokussiert, genauso wie was IOTA Projekt, welches eine Maschinen zu Maschinen Ökonomie vorantreiben möchte.

Yocto-Projekt ist ein Open-Source-Kollaborationsprojekt, das Entwicklern hilft, individuelle Linux-basierte Systeme unabhängig von der Hardware-Architektur zu erstellen. OpenEmbedded ist ein Build-Automatisierungs-Framework und eine Cross-Compile-Umgebung, die zur Erstellung von Linux-Distributionen für Embedded-Geräte verwendet wird. Zusammen bieten beide Projekte (YP/OE) einen Satz von Tools, um Linux basierte Embedded- und IoT-Geräte zu entwickeln. Zur Integration für IOTA schreibt Rodrigues (frei übersetzt):

Das Einbringen von IOTA in YP/OE wird die Akzeptanz von IOTA in der Embedded Linux-Community möglicherweise beschleunigen, da viele verschiedene Boards nun IOTA Tools unterstützen können.

Für den ersten Meilenstein hat Rodrigues drei Projekte aus dem enTangled Repository von IOTA portiert. Das cIRI, den CClient und MAM. cIRI ist die Low-Level-Referenzimplementierung eines IOTA Nodes in C, welche im Vergleich zum Java-Pendant wesentlich geringere Hardware-Anforderungen hat und deshalb ideal für Embedded-Geräte ist. Der Entwickler erklärte hierzu:

Ich habe in meinem ersten Artikel IOTA cIRI über die Arbeit an einem BeagleBone Black mit Yocto Project und OpenEmbedded berichtet. Obwohl dieser Artikel auf einem BeagleBone Black basiert, sollte er für alle anderen Boards mit einem Yocto/OpenEmbedded Board Support Package (BSP) funktionieren.

Die IOTA-Client-Bibliotheksimplementierung in der Programmiersprache C, CClient, ist für die Erstellung der Transaktionen, um Daten und/oder IOTA-Token an die Adressen der anderen zu senden, zuständig. Rodrigues hat hierfür einen Proof of Concept erstellt, wie man Meta-iota verwendet, um die Verwendung der CClient-Bibliothek für tatsächliche Client-Anwendungen zu demonstrieren und über den CClient mit dem Tangle zu interagieren.

Für das dritte Projekt, die Portierung des Masked Authenticated Messaging (MAM), schrieb Rodrigues ebenfalls einen Proof of Concept, um die Möglichkeiten aufzeigen, die der Meta-iota OE-Layer bietet. Für den Proof of Concept hat sich der Entwickler in Richtung Industrial IoT Hardware bewegt und fügte der STM32Cube-Erweiterungssoftware (STMicroelectronics) für die OpenSTLinux-Seite einen neuen Weg hinzu, um Masked Authenticated Messages (MAM) von OpenSTLinux in den Tangle zu schicken. Rodrigues beschreibt:

Der Artikel IOTA Masked Authenticated Messaging on OpenSTLinux des STMicroelectronics Discovery Kit präsentierte einen Proof of Concept, wie Meta-iota dabei helfen kann, MAM-Anwendungen in Yocto-basierte Linux-Distributionen zu kompilieren. In diesem Fall war die Distribution OpenSTLinux, die einen weiteren Eckpfeiler in die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen dem IF und ST einbringt.

Für den zweiten Meilenstein plant Rodrigues die Go und Python IOTA API-Bibliotheken, sowie die go-iota-workshop und python-iota-workshop Repositories als Anwendungsbeispiele für diese Bibliotheken zu integrieren.

Um eine bessere Vorstellung zu bekommen, welche Möglichkeiten das Yocto Projekt bietet, empfiehlt sich das nachfolgende Video.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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