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IOTA Colored Coins ermöglichen ‚private, nicht forkbare Blockchains‘

  • IOTA Colored Coins sind nicht nur eine Möglichkeit um Dinge zu tokenisieren, stattdessen schaffen sie auch einen „Konsens über Daten“.
  • Die Technologie kann eingesetzt werden, um „private, nicht forkbare Blockchains“ oder auch Oracle-Lösungen zu implementieren.

Eines der am sehnsüchtigsten erwarteten Features von Chrysalis, auch bekannt als IOTA 1.5, sind wahrscheinlich die Colored Coins. Diese werden mit Phase 2 von Chrysalis voraussichtlich Ende Oktober, zusammen mit dem neuen UTXO Modell, Atomic Transactions, wiederverwendbare Adressen (Ed25519) und einer besseren Hardware-Unterstützung für alle wichtigen Architekturen durch mehr Standard-Kryptographie (EdDSA), eingeführt.

Die IOTA Colored Coins sind zweckgebundene Coins, die Vermögenswerte aus der realen Welt manipulationssicher darstellen können. Mit anderen Worten funktionieren die IOTA Colored Coins so, dass einem Objekt ein bestehender IOTA Token mittels „Einfärbung“, d. h. einer Kennzeichnung im Hash, zugeordnet wird.  Der IOTA Token wird dabei als Träger verwendet, der in bestimmten Kontexten eine andere Bedeutung haben kann.

Wie Dan Simerman, Direktor für Finanzbeziehungen bei der IOTA Stiftung, in einem Interview mit Crypto News Flash erklärte, liegen die besten Anwendungsfälle im Bereich der Tokenisierung von physischen Vermögenswerten aber auch im industriellen Bereich:

Da wir uns so sehr auf industrielle Anwendungsfälle konzentrieren, bin ich sicher, dass wir viele Beispiele sehen werden, in denen mit Tokens versehene Vermögenswerte Geräte in einem IOTA Netzwerk darstellen. Unternehmen werden wahrscheinlich sehr kreativ werden, wie z.B. eine Token-Ausgabe an die Ausgabe eines nicht fungiblen Tokens zu binden, der an ein physisches Gerät gebunden ist. Wir werden wahrscheinlich auch viele Coupon-/Crediting-Systeme auf dem IOTA Protokoll sehen, sobald wieder komplexe Skripting-Fähigkeiten mit UTXO und Smart Contracts kommen.

IOTA Colored Coins schaffen einen „Konsens über Daten“

Wie der IOTA Entwickler Hans Moog in einer Reihe von Tweets betonte, haben Colored Coins potenziell aber noch ein viel breiteres Anwendungsspektrum. Laut Moog sind sie vermutlich auch „das am meisten missverstandene kommende Feature des IOTA Protokolls“. So sehen viele Leute die Colored Coins nur „als Konkurrenz zu den ERC-20-Token“ von Ethereum und damit als „eine Möglichkeit, Dinge auf IOTA zu tokenisieren“. Tatsächlich sind sie laut Moog aber viel wichtiger, weil sie einen „Konsens über Daten“ ermöglichen:

Durch die Schaffung einer einzigen, einzigartigen Colored Coin, die Sie immer wieder für sich selbst ausgeben können, können Sie eine Kette von Ausgaben schaffen, die durch Konsens gesichert ist. Wenn Sie Daten mit diesen Ausgaben einreichen, wird jeder im Netzwerk nicht nur der Reihenfolge der veröffentlichten Daten zustimmen, sondern würde sogar vereinbaren, welche Daten verwendet werden, wenn widersprüchliche Informationen veröffentlicht würden. Dies ist für verschiedene Anwendungsfälle jenseits der Tokenisierung unglaublich wichtig.

Darüber hinaus erklärte Moog auch, dass die Smart Contracts von IOTA die zuvor beschriebenen Eigenschaften nutzen werden, um „private, nicht forkbare Blockchains“ zu ermöglichen. Zudem sind auch zahlreiche weitere Anwendungsfälle, wie Oracle-Lösungen oder auch das Unified Identity Protokoll (DID) denkbar:

Tatsächlich werden die bevorstehenden Smart Contracts von IOTA diese neue Fähigkeit zum Aufbau „privater, nicht forkbarer Blockchain“ stark nutzen die nur durch den Besitzer der Colored Coins aktualisiert werden können. Aber Smart Contracts sind nur ein Beispiel für einen solchen Anwendungsfall, der einen Konsens über Daten und ihre Reihenfolge erfordert, und es gibt noch viele weitere (z.B. Oracle, digitale Zwillinge und das DID Protokoll).

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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