- Blockchains optimieren den Produktlebenszyklus in der Endphase und sorgen damit für Transparenz, Vertrauen und die Weiterverbreitung der Kreislaufwirtschaft.
- Nur 11 % der Unternehmen nutzen bisher entsprechende Technologien, doch der Recyclingmarkt wächst stetig.
Die Universität Dublin und die IOTA-Stiftung haben die Studie „Blockchain-Technologie für die Kreislaufwirtschaft: Überprüfung von Strategien mit Fokus auf das Ende des Produktlebenszyklus“ veröffentlicht. Sie untersucht, wie Blockchains die Kreislaufwirtschaft optimieren, insbesondere am Ende eins Produktlebenszyklus.
Es geht um Methoden zur Wiederaufbereitung, Aufarbeitung und umweltneutralen Entsorgung von Produkten und erläutert, wie Blockchains Rückverfolgbarkeit, Vertrauen und Klarheit in den einzelnen Prozessen schaffen.
Die Rückverfolgung von Bauteilen, etwa von Waschmaschinen, ermöglicht deren Wiederverwendung, Reparatur oder Recycling. Das reduziert Abfall und spart Ressourcen.
🧠 IOTA doesn’t just live in products — it lives in the ideas that make them possible.
While many focus on tokens, launches, and market use cases, real innovation begins in research. 📚⚙️In this new IFAC PapersOnLine (Elsevier) publication, the IOTA Foundation and University…
— Salima (@Salimasbegum) September 28, 2025
Die Studie betont, dass die Einbeziehung der Blockchain in die End-of-Life-Prozesse Verantwortlichkeiten klärt und Nachhaltigkeit fördert. Neue, dezentralisierte Technologien werden mit bestehenden industriellen Praktiken verbunden. Das fördert eine intelligente, sauberere Produktion und hilft der Industrie, Abfall zu reduzieren.
Blockchains treiben Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit voran
Die Kreislaufwirtschaft ersetzt das alte Modell „Herstellen-Benutzen-Entsorgen“ durch ein Modell, in dem „Entsorgen“ durch Wiederverwendung, Reparatur, Rückgewinnung, Wiederaufbereitung und Recycling ersetzt wird.
Wenn wir die Kreislaufwirtschaft mit digitalen Technologien wie Blockchain und IoT kombinieren, können wir die Umweltbelastung verringern und die Lebensdauer von Produkten effektiv verlängern.
Die Entscheidungen am Ende des Lebenszyklus beeinflussen die Nachhaltigkeitsergebnisse stark. Blockchains ermöglichen den Nachweis der Produkt-Herkunft und -Historie und unterstützt Unternehmen bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Abfall. Die Studie untersucht Strategien für Abfall, Wiederverwendung und Umdenken und bietet praktische Lösungen, die Abfall reduzieren, Ressourcen sparen und die Effizienz der Materialverwendung verbessern.
Durch überprüfbare Aufzeichnungen schaffen Blockchain-Anwendungen branchenübergreifend Klarheit und fördern Praktiken, die Umweltschäden reduzieren. Die Ergebnisse zeigen, welche Rolle sie beim Aufbau von Systemen spielen, die Materialien nachverfolgen und wiederverwenden, wann immer dies möglich ist, und die Industrie zu verantwortungsvollem Handeln und intelligenteren, ressourcenschonenden Abläufen anregen.
Nur 11% der Unternehmen haben entsprechend angepasste Wartungsprozesse
Kundendienst und Wartung spielen in der mittleren Lebensphase von Produkten eine wichtige Rolle, um deren Zuverlässigkeit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Eine Studie, an der 280 Unternehmen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden teilgenommen haben, zeigt, dass nur 11 % fortschrittliche Technologien für ihre Wartungsprozesse effektiv nutzen.
Der globale Markt für vorausschauende Instandhaltung weist eine starke Nachfrage auf und steigt weiter an. Im Jahr 2022 wird er einen Wert von 7,85 Milliarden US-Dollar erreichen. Experten erwarten für den Zeitraum von 2023 bis 2030 ein stetiges Wachstum mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 29,5 %, das durch den Bedarf an zuverlässigen, haltbaren und langlebigen Produkten angetrieben wird.
Die Forscher stellen das Circular Customer Service and Maintenance Framework vor, um die Wartung mit zirkulären Ideen zu verbinden. Dieses Modell fördert die Produktpflege durch Strategien wie Reduzieren, Reparieren, Wiederverwenden, Aufarbeiten und Wiederaufbereiten. Diese Schritte sparen Ressourcen und verlängern die Lebensdauer der Produkte.

