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IOTA basiertes Projekt Deposy geht von der Konzept- in die Testphase

  • Das IOTA basierte Deposy Projekt ist von der Konzept- in die Testphase übergegangen und wird in den kommenden Wochen eine voll funktionsfähige Demomaschine für ihr Pfandsystem vorstellen.
  • Aktuell führt das Deposy Team Gespräche mit mehreren in- und ausländischen Unternehmen, die Interesse an dem Einsatz des Pfandsystems haben.

Das Deposy Projekt ist eines der vielversprechenden IOTA basierten Projekte, über welche wir bei Crypto News Flash bereits mehrfach berichtet haben. Die Entwickler des Projekts, BIOTA, haben ein Pfandsystem entwickelt, das einen Anreiz für die Trennung von Müll schaffen soll. Beim Kauf eines Produktes, das mit einem speziellen QR-Code versehen ist, wird ein zusätzliches Pfand erhoben. Das IOTA Tangle dient dabei als Speicherplatz für die Produktinformationen.

Gemäß eines am Wochenende veröffentlichten Blogbeitrags hat das BIOTA Team nun einen weiteren großen Schritt in Richtung des Einsatzes im Echtbetrieb mit dem Übergang von der Konzeptphase in die Testphase gemacht. Aufgrund diverser Software- und Hardwareseitiger Fortschritte wird nun die Testphase gestartet, an deren Ende ein Prototyp stehen wird. In den kommenden Wochen soll eine voll funktionsfähige Deposy Demomaschine vorgestellt werden.

Wie CNF berichtete, hat Deposy Anfang des Jahres einen Durchbruch bei der Entwicklung des neuen Deposy Non Transactiontime Algorithmus (NTA) erzielt, der die notwendige Skalierbarkeit des Projekts für den Einsatz im industriellen Maßstab ermöglicht. Der Algorithmus erlaubt es unabhängig von den Transaktionszeiten Produkt-ID’s zu erzeugen, um mit der Geschwindigkeit der Produktionsprozesse der Kunststoffhersteller Schritt halten.

In den vergangenen Wochen wurden nun weitere wichtige Fortschritte erzielt. Unter anderem wurde für die Maschine, die das Kunststoffteil validiert, eine effektivere Lösung entwickelt, damit das nächste Teil schneller bearbeitet werden kann. Zudem wurde die Software erstellt und erfolgreich getestet, so das Deposy Team:

Unter anderem wurde die Herstellersoftware von Deposy in Python erstellt und erfolgreich getestet. Diese Software ermöglicht es den teilnehmenden Firmen (Kunststoffherstellern), ihr Produkt detailliert und strukturiert zu beschreiben und so eine eindeutige Produkt-ID zu erstellen.

Die Deposy Software wird auch mit Chrysalis Upgrade von IOTA kompatibel zu sein, wodurch das Deposy System weiter deutlich an Geschwindigkeit gewinnen wird. Darüber hinaus lieferten auch die Testläufe ausgewählter Hardware-Komponenten sehr zufriedenstellende Ergebnisse.

Über erste Kooperationspartner aus der Kunststoffbranche und das Interesse an der Lösung schreibt das BIOTA Team:

BIOTA e.V. führt derzeit Gespräche mit mehreren in- und ausländischen Unternehmen und Organisationen, die Interesse an den Einsatzmöglichkeiten des Pfandsystems zeigen. […] Eine Reihe von Unternehmen sind auch von den Möglichkeiten einer Produkt-ID begeistert. Gegenwärtig werden Kooperationen vorbereitet, über die der Verband in den kommenden Wochen berichten wird.

Zusammen mit der Ankündigung wurde auch das nachfolgende Video über ein erstes Testsystem veröffentlicht.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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