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IOG enthüllt bahnbrechenden „Babel-Gebühren“-Mechanismus für Cardano

  • Cardano wird den „Babel-Gebühren“-Mechanismus erhalten, der die Zahlung von Transaktionskosten in nativen Token ermöglicht.
  • Der Mechanismus wird mehr Nutzen Cardano’s native Token bringen und neue Geschäftsmodelle schaffen.

Einer der von Charles Hoskinson angekündigten „Vögeln“ ist gelandet. Auch wenn es keine große Partnerschaft mit einem Unternehmen oder ein Regierungsvertrag in Afrika ist, handelt es sich laut Hoskinson um „einen der größten Fortschritte in der gesamten Branche“. IOG kündigte den „Babel-Gebühren“-Mechanismus an, womit die Zahlung von Transaktionskosten in nativen Token auf der Cardano Blockchain ermöglicht wird.

httpss://twitter.com/IOHK_Charles/status/1365001664747302913

Technische Grundlage, durch welche der Mechanismus erst überhaupt ermöglicht wird, ist, dass die nativen Token von Cardano – mit dem kommenden „Mary“ Upgrade – in derselben Art und Weise behandelt werden, wie ADA.

Wie Prof. Aggelos Kiayias, Wissenschaftlicher Leiter bei IOG, in einem Blogbeitrag erklärte, kann das Cardano Ledger dank des Extended UTXO (EUTXO) Modells „nicht nur ADA tragen, sondern tatsächlich ein Token-Bündel, das mehrere verschiedene Token enthalten kann, sowohl fungible als auch nicht-fungible. Auf diese Weise ist es möglich, Transaktionen zu schreiben, die mehrere verschiedene Token mit einem einzigen UTXO übertragen“.

Ermöglicht wird dies auch dadurch, dass die Höhe einer Transaktionsgebühr bei Cardano, im Gegensatz zu Ethereum, genau vorhergesagt werden kann:

Die Transaktionsgebühren im Ledger werden gemäß einer Funktion, die als Ledger Parameter festgelegt ist, in ADA umgerechnet. Eine leistungsstarke Funktion des EUTXO Modells von Cardano ist, dass die Gebühren, die für eine gültige Transaktion erforderlich sind, genau vorhergesagt werden können, bevor sie gebucht werden.

Dies ist ein einzigartiges Merkmal, das andere Ledger-Arrangements (wie das in Ethereum verwendete kontobasierte Modell) nicht haben.

Davon unabhängig ist der Mechanismus aber das an das Vorhandensein von Liquiditätsanbietern geknüpft, wie Kiayias sagte. Die schafft allerdings auch einen Markt für „spannende“ neue Geschäftsmodelle. Zum Beispiel kann ein Stake-Pool-Betreiber (SPO), Wechselkurse für bestimmte Token veröffentlichen, die er für akzeptabel hält.

So kann ein SPO einen TokenX für einen Wechselkurs von 3:1 über ADA akzeptieren. Im nativen Asset-Modell von Cardano kann dies laut Kiayias als ein einzelner UTXO implementiert werden. Der Wechselkurs kann dabei völlig frei von den SPOs definiert werden, und auch zwischen verschiedenen SPOs unterschiedlich sein, da es keine Notwendigkeit für eine Vereinbarung zwischen SPOs über den Wert eines bestimmten Tokens gibt.

Aber nicht nur SPOs könnten die Verbindlichkeiten decken. So ist es auch denkbar, dass SPOs „mit einem externen Liquiditätsanbieter zusammenarbeiten, der die passenden Transaktionen ausgibt. Darüber hinaus können Drittanbieter auch unabhängig im Netzwerk agieren und passende Transaktionen ausgeben“.

Zum Zeitpunkt, wann der „Babel-Gebühren“-Mechanismus auf Cardano implementiert wird und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, erläuterte Kiayias:

Der Mechanismus der negativen Mengen in Token-Bündeln kann in den grundlegenden Ledger Regeln von Cardano irgendwann nach der Einführung von nativen Assets mit der Mary Hard Fork implementiert werden.

Über die Babel-Gebühren hinaus ermöglicht der Mechanismus eine Reihe anderer interessanter Anwendungen, wie z. B. Atomic Swaps für Spot-Trades, […]. Es ist eine weitere Illustration der Stärke von Cardanos Ansatz und seiner Fähigkeit, eine vielfältige und unternehmerische Gemeinschaft von Nutzern und Stake-Pool-Betreibern zu unterstützen.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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