BREAKING: Interpol erlässt Haftbefehl für Terra Luna und Terra Luna Classic Gründer Do Kwon

  • Südkoreanische Staatsanwälte erklärten, Kwon kooperiere im Gegensatz zu seinen öffentlichen Behauptungen keineswegs mit den Behörden.
  • Für Do Kwon bedeutet das, dass er nun in den 195 Interpol-Migliedstaaten auf der Fahndungsliste steht.

Am Montag, den 26. September, bestätigte die südkoreanische Staatsanwaltschaft, dass Interpol einen Internationalen Haftbefehl gegen den Ex-Terra-Chef ausgestellt hat.

Anfang des Jahres war das Terra-Ökosystem aufgrund seiner Abkoppelung des UST-Stablecoins vom US-Dollar zusammengebrochen. Die Anleger verloren über 60 Milliarden Dollar. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass Kwon der „Vernichtung von Anlegergeldern“ angeklagt wird.

Neben dem Terra-Gründer Do Kwon will die südkoreanische Staatsanwaltschaft noch fünf weitere Personen wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktrecht anglagen. Anfang des Jahres war Kwon von Seoul nach Singapur umgezogen und hatte dort auch den Firmensitz von Terraform Labs in Singapur errichtet. Seit dem 17. September ist sein genauer Aufenthaltsort jedoch unklar. Den Behörden des Stadtstaats zufolge hält er sich nicht mehr dort auf.

Anfang des Monats hatte Do Kwon erklärt, er werde mit den koreanischen Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung der Terra-Luna-Pleite zusammenarbeiten. Er twitterte damals:

„Ich bin nicht auf der Flucht oder etwas Ähnliches – für jede Regierungsbehörde, die Interesse an einer Kommunikation gezeigt hat, sind wir voll kooperativ und haben nichts zu verbergen.
Wir sind dabei, uns in mehreren Gerichtsbarkeiten zu verteidigen – wir sind in höchstem Maße integer gewesen, und wir freuen uns darauf, die Wahrheit in den nächsten Monaten zu klären.“

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Nur einen Tag später erklärte die südkoreanische Staatsanwaltschaft jedoch, Do Kwon sei keineswegs kooperativ, sondern offensichtlich auf der Flucht.

Der Absturz der LUNA-Tokens führte auch zum Zusammenbruch des Krypto-Hedgefonds „Three Arrows Capital“. Das führte zu einem Domino-Effekt, der weitere Krypto-Kreditgeber erfasste, darunter Voyager Digital.

Im Gespräch mit TechCrunch sagte ein Sprecher der südkoreanischen Staatsanwaltschaft, dass der Haftbefehl gegen Kwon einen negativen Präzedenzfall für die Kryptoindustrie schaffen und Innovationen ersticken könnte. Das gelte aber nur, falls der Terra-Chef Investoren und Kunden nicht vorsätzlich betrogen habe.

Der Zusammenbruch des Terra-Stablecoins hat gleichwohl bereits zu stärkeren Regulierungsbestrebungen geführt. In der vergangenen Woche machte beispielsweise der Ausschuss für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses einen Vorschlag, der ein zweijähriges Moratorium für die Schaffung und Emission von algorithmischen Stablecoins wie Terra vorsieht.

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